background image

Ausgabe 3 / 03

Das Infoblatt von forum-airbrush.de im Internet

Preis: Unbezahlbar, daher kostenfrei

Ausschließlich kostenfrei erhältlich als PDF-Datei im Internet unter www.forum-airbrush.de

Redaktionelle Mitarbeiter sind uns jederzeit Willkommen. Informationen zu Events, Messen etc. bitte ausschließlich an die e-Mail-Adresse: 
kunst@netwelt.net. Dieses Infoblatt lebt ausschließlich von denjenigen die bereit sind für andere etwas zu tun - Jeder ist aufgefordert!

Manfred Sallinger

Step by Step

Hintergrundstruktur - von Wolfgang Grünheid

Testbericht

Nitroverdünnung - doch Vorsicht ist angesagt - von 
Hermann W. Tesmer

Reinigung

Step by Step

Riffelblech - von C. Michael Mette

Airbrushlehrbücher

Teil 3 der Reihe von Manfred Sallinger

und vieles mehr...

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

Kai seins

die Kolumne im foruMssss

Ist Airbrush Kunst?

intensiv, seit Monaten im forum-airbrush.de diskutiert. 

Letztens wurde zudem die Frage gestellt, warum kein Airbrushbild im Louvre hängt. Und? Ist 
irgendwer zu einem echten Ergebnis gekommen? NEIN!

Leute, macht Euch doch nicht heiß! Wie kann man einen bestimmten Malstil allgemein als 
Kunst bezeichnen wollen? Weil viele Bilder, die teuer sind und als Kunst verkauft werden, in Öl 
gemalt sind, ist nicht zwangsläufi g jedes Ölbild ein Kunstwerk. 

Was bzw. wer bestimmt, dass ein Bild dazu wird? Nun, in aller erster Linie wohl mal der 
potentielle Interessent/ Käufer. Weil es ihn beschäftigt, fasziniert, abstößt, es ihm gefällt (mal 
abgesehen davon, dass es auch Menschen gibt, die sich einen Farbklecks für die Wand kaufen, 
weil der Raum zu düster ist). Kunst ist, was gefällt!

ICH kaufe ein Bild, weil mir das Motiv oder die Machart gefallen, und, weil ich es nicht selbst 
herstellen/ malen kann. Ein reiner SAMMLER hat den Wunsch, aus dem Schaffen eines Malers 
möglichst viele Werke zu besitzen, entweder, weil der Maler gerade angesagt ist oder weil 
dessen Bilder bereits zur großen Kunst zählen. Dabei ist uns beiden im Normalfall ziemlich 
egal, in welcher Technik diese Bilder entstanden sind. 

Also ehrlich, würde ich ein Ölbild malen, käme niemand auf die Idee, das Kunst zu nennen! Mit 
meinen Aquarellen sähe es nicht anders aus.

Was unterscheidet uns von den alten Meistern? Nun, wie viele Menschen malten damals, wie 
viele tun es heute? Der Maler von damals hatte eindeutig Seltenheitswert. Er tat es entweder 
im Haupterwerb (weil er schon zu Lebzeiten als „gut“ galt, oder weil er sich als Lebenskünstler 
durchschlug) oder gar nicht. Vielleicht konnte man bei einem Künstler in die Lehre gehen. Dann 
hatte man es eigentlich schon fast geschafft.

Heute betreiben viele Menschen die Malerei als Hobby. Es gibt Mal-, Bastel-, Gestaltungskurse. 
Man schaut hier, lernt da, besucht dort einen Kurs. Es ist nichts Außergewöhnliches mehr zu 
Malen. Wer konnte sich vor 300, 400 Jahren schon ein Hobby leisten?

Speziell die „Airbrusher“ machen sich aber auch selbst ihren Ruf „kaputt“. 

• 

Viele nennen sich „Airbrusher“. Käme ein anderer auf die Idee, sich „Aquareller“ 
oder „Öler“ zu nennen? Oder vielleicht, als Vertreter der modernen Kunst, als 
„Spachtler“?

• 

An Volkes Meinung, Airbrush sei ausschließlich ein Handwerk, haben auch die Leute 
Anteil, die in öffentlichen Veranstaltungen sitzen, mit einem Koffer voller Schablonen, 
und dann schnell-schnell ein „Motiv“ auf Tank, Handy,... sprühen. Das kann doch 
keine Kunst sein!

Kennt Ihr Eiskunstlauf? Ab wann ist das Gerutsche auf dem Eis Kunst? Es ist ein ewiger 
Streitfall. Selbst die Sportler, die irgendwie durch eine Kür stolpern, hüpfen und fallen, nennen 
sich EisKUNSTläufer. Unabhängig von Alter und Hersteller der Schlittschuhe. Es ist einfach so, 
basta. 

Warum hängt kein Airbrushbild im Louvre? Weil sie keiner haben will! Weil die 
Entscheidungsträger offensichtlich kein solches Bild gefunden haben, das es wert wäre, dort zu 
hängen. Weder im materiellen noch im schöpferisch-ideellen Sinne.

Ich fi nde, man sollte bei sich selbst anfangen. Wie stelle ich mich dar? Wie abhängig mache 
ich meine Arbeit von der Pistole? Sind meine Bilder ausschließlich von dieser Technik defi niert 
oder fl ießt mein eigenes Wesen ein? 

Wer von seiner malerischen/ gestalterischen  Arbeit überzeugt ist, ist in meinen Augen ein 
Künstler!
Ob ein guter oder ein schlechter, das liegt dann wieder im Auge des Betrachters und muss 
gesondert diskutiert werden.

Ich wünsche Euch ein paar bunte Tage!

Inhalt

„Kai seins“ - Kolumne 

2

Inhaltsverzeichnis  

2

Impressum 

  2

Düse verstopft? 

 

3

Iwata CRi vs. Evolution 

5

Step by Step - Riffelblech 

6

Vorankündigung Kunstforum  7
Lehrbücher für Einsteiger 

8

Rezension Step by Step CD  10
Veranstaltungen   12
Forumssss Leser-Galerie 

13

never boring backgrounds 

15

Von Null zur Farblehre - Teil 3  18
Weisheit Motivation 

 

19

Infos Airbrushshow 03 in Wil  20
Step by Step - Landschaft 

21

Airbrush-Show Milano 

25

NailArt am Start 

 

26

NailArt-Gewinnspiel  

26

Ingo Körner - Homage to Life  27

Titelbild:

„Franziska“

Wir bedanken uns bei Iris Fanderl. 
Ingolstadt für die Genehmigung 
des Abdrucks.

Impressum

Verantwortlich für Forumssss ist die Net-
Welt IC / AKD in Reichertshofen
Tel.: +49-(0)8453-336933
Fax: +49-(0)8453-3399493
Beethovenstraße 10
85084 Reichertshofen

Das Blatt wird ausschließlich als PDF und 
kostenfrei über www.forum-airbrush.de 
vertrieben.

Alle Rechte sowie Copyrights liegen bei 
der NetWelt IC bzw. bei den Verfassern 
der einzelnen Artikel

Vervielfältigungen, auch Auszugsweise, 
außer für den eigenen, privaten Gebrauch, 
bedürfen der Zustimmung des Verfassers 
oder der NetWelt IC.

Abgedruckte Artikel werden von Nutzern 
eingesandt und bearbeitet. Sie spiegeln 
nicht unbedingt die Meinung des Heraus-
gebers wieder.

2

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

3

So schnell kann´s gehen. Es klingelt, ein Freund (oder Freundin) 
steht vor der Tür und man unterhält sich und geht vielleicht noch 
mit dem Besuch auf ein kleines Bierchen in die Kneipe um die 
Ecke.
Am nächsten Morgen dann kommt die Erleuchtung: die 
sündhaftteure, sauer ersparte Edelgun dümpelte über Nacht 
in ihrem Halter... natürlich ungereinigt, Horror, Düse verstopft, 
wieder unnötige Kosten für Ersatzteile.

Es geht aber auch anders. Die Lösung ist so einfach wie 
genial ( mal vom rechtzeitigen Reinigen der Airbrush-Pistole 
abgesehen):
Nitroverdünnung ist das Stichwort, es ist fast überall recht günstig 
zu bekommen (z.B. Baumarkt). Um dieses sehr aggressive 
Reinigungsmittel  bei der Airbrush zu verwenden, muß man 
folgendes beachten, um ein einwandfreies Funktionieren der 
Gun nach der Reinigung zu gewährleisten (bitte lest Euch erst 
mal alles genau durch; ihr solltet ganz genau wissen, was ihr bei 
so einer Reinigung macht).

Die Düse wird ausgebaut (Bild 1) und der Der Dichtring wird 
sicher auf die Seite gelegt.

(Bild 2) (bitte nicht verlieren, die meisten Airbrush arbeiten ohne 
dieses kleine Teil nicht mehr). In den allermeisten Fällen ist diese 
Dichtung aus Gummi, ein Material, das sich innerhalb kürzester 
Zeit in Nitroverdünnung
  aufl öst. Man darf es also unter 
keinen Umständen mit diesem Lösungsmittel in Berührung 
bringen
. Wenn der kleine O-Ring gereinigt werden muß, dann 
nur mit Wasser und einem kleinen, sauberen Bürstchen.
Nun liegt unsere Düse ohne Dichtring vor uns. Man füllt etwas 
Nitroverdünnung in ein geeignetes, kleines Gefäß (z.B. ein 
Schnapsgläschen) und legt die Metalldüse in die Verdünnung. 
Nach ein paar Minuten wird die getrocknete Acrylfarbe in der 
Düse angelöst sein und man kann nun mit einer alten, nicht 

mehr gebrauchten Airbrush-Nadel sehr vorsichtig die gelösten 
Farbreste durch leichtes Hin- und Herbewegen der Nadel aus 
der Düse holen (Bild 3). 

Mit einer kleinen Dentalbürste (Bild 4) wird die Düse anschließend 

nochmals vorsichtig gereinigt (Bild 
5). Gegebenenfalls wiederholt 
man die Prozedur, bei ganz 
hartnäckigen Fällen kann man 
die Metalldüse auch über Nacht 
in der Nitroverdünnung lassen 
und dann die gelösten Farbreste 
herausholen. Wichtig ist, die 
Düse  vor dem Überstülpen der 
Gummidichtung gründlich mit 
Wasser (am besten fl ießend) 
zu reinigen (dabei die Düse nicht aus Versehen in den Abfl uß 
des Waschbeckens spülen), es darf auf keinen Fall Reste der 
Nitroverdünnung
 auf die Gummidichtung gelangen, dies würde 
zu einer Zerstörung des Gummis führen!

Den verschmutzten Farbkanal zur Düse (Bild 6) in der Airbrush 
kann man mit Hilfe 1-2 Tropfen Nitroverdünnung ebenfalls von 

Düse verstopft?

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

4

eingetrockneter Farbe befreien. 

Dabei muß man allerdings wieder sehr sorgfältig vorgehen, 
es darf kein Nitro in die rückwärtige Öffnung (Bild 7) des 
Farbnapfes gelangen, die meist aus Gummi bestehenden 
Dichtungen der Nadelführung wären zerstört
, ein Fall für den 
Fachhandel! 

Man hält den Pistolenkörper mit Düsenöffnung nach unten 
und träufelt 1 bis 2 Tropfen in den Farbkanal (Bild 8). Dort läßt 
man das Nitro etwas einwirken (kein Nitro nach hinten in den 
Pistolenkörper laufen lassen
) und spült dann mit Wasser nach. 
Die Reinigung erfolgt wieder mit dem kleinen Bürstchen (Bild 9). 
Auch hier darf kein Rest der Nitroverdünnung am 

Pistolenkörper verbleiben, besonders der Bereich, wo die 
Düsendichtung später wieder am Pistolenkörper anliegt 
(Bild 9), sollte gründlichst mit Wasser gereinigt werden.

Nun steht einem Zusammenbau nichts mehr im Wege, die 
Airbrush sollte wieder einwandfrei funktionieren.

Wenn ihr Zweifel habt oder Euch nicht traut, die Pistole zu 
zerlegen, so solltet ihr Euch jemanden suchen, der dies für Euch 
tut und Euch den Aufbau Eurer Pistole erklärt. Diese Reinigung 
ist für den Fall, daß ihr wirklich eine zugetrocknete Düse aufgrund 
vergessener Reinigung habt. 

Bei unsachgemäßer bzw. unvorsichtiger Anwendung von 
Nitroverdünnung  kann es zur Zerstörung der Dichtungen in 
der Airbrush kommen; eine Reparatur vom Fachhändler wäre 
die meist teure Konsequenz. Die beste und sicherste Methode 
ist, es gar nicht erst zu Eintrocknungen kommen zu lassen und 
nach Gebrauch Eure Pistolen und anderen Arbeitsgeräte mit den 
diversen, speziellen Airbrush-Reinigern gut zu reinigen.

Bei Pistolen, die eine Kunststoffdüse besitzen (z.B. Aztek) rate ich 
auch von der Reinigung mit Nitroverdünnung ab. Die Gefahr der 
Zerstörung des Kunststoffs ist einfach zu groß. Ich übernehme 
natürlich keine Garantie für dieses Reinigungsverfahren, auch 
wenn bei vorsichtiger Arbeitsweise nichts passieren sollte. Seht 
den Beitrag als eine Vorgehensweise von mir an, die ich bei 
meinen Pistolen mache, sozusagen ein Erfahrungsbericht von 
mir.

Übrigens, meine Airbrush-Pistolen haben bis 
jetzt diese Prozedur ohne jeglichen Schaden 
überstanden und funktionieren einwandfrei.

Kontaktadresse: 

Hermann W. Tesmer

Friedenstr. 16
90513 Zirndorf

Tel.: 0911 / 9602645

E-Mail: 
hermann@hermannwtesmer.de, 
Internet: 
www.hwt-art.com

An dieser Stelle auch wieder unseren Aufruf für die 
nächste Ausgabe - schickt uns wieder eure Beiträge, 
Steps oder Erlebnisse damit wir den Inhalt von „fo-
ruMssss“ auch dafür wieder füllen können. 

Angesprochen ist hier jeder der forum-airbrush.de nutzt 
- egal ob Beginner, Fortgeschrittener oder Profi .  Jeder 
hat seine Erlebniss im Umgang mit Kunden, Menschen, 
Materialien und allem Anderen was interessant für alle 
wäre. Also scheut euch nicht - es gibt viel zu berichten.

Vor allem suchen wir noch Berichte mit den Erlebnissen 
unserer Einsteiger in das Hobby Airbrush. Hier gibt es 
viel zu berichten womit man anderen den Weg ebnen 
kann. Nun noch ein Herz gefasst, den inneren Schwei-
nehund überwunden, an den PC gesetzt und einen Be-
richt geschrieben und uns gesendet. Schon profi tieren 
alle anderen auch davon. So sollte es sein!
Also... auf geht‘s.....

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

5

IWATA CRI VS. EVOLUTION

Bericht einer Einsteigerin von Heidi Li Ranzi

Vor gut einem Jahr begann ich mit dem Airbrushen und 
stellte mir dieselbe Frage wie alle Anfänger: Was für eine 
Gun kaufe ich mir. Also eine Paasche Turbo musste es 
nicht sein, das war schnell klar. Aber was dann? Das Wort 
EVOLUTION (EVO) fi el immer öfter. Die hat mir dann ein 
Verkäufer auch noch empfohlen, also wurde sie gekauft.
 
Voller Stolz habe ich dann bei Iris Fanderl in Ingolstadt 
einen Anfängerkurs mit meiner EVO gemacht. Dort 
habe ich u.a. gelernt wie man dieses Ding überhaupt 
auseinander nimmt, reinigt und Störungen beheben kann. 
In den paar Stunden viel mir schon auf, dass öfter was 
nicht in Ordnung war, aber Iris zeigte alle Tricks wie man 
Fehlfunktionen beseitigen kann. 

Zuhause habe ich fl eißig geübt, aber so richtig kam der 
Spaßfaktor nicht auf. Ganz ehrlich, habe ich meine Gun 
mehr auseinandergelegt und geputzt als gebrusht. Die 
4,0mm Düse viel mir dann auch noch auf den Boden 
mit der Spitze voran, die war nicht mehr zu gebrauchen. 
Farbwechsel war so umständlich, dass ich mir vornahm 
nur noch mit einer Farbe zu brushen. Das Putzen 
zwischendurch nervte einfach.

Vor ca. 1 Woche habe ich mir dann, nachdem ich so viele 
positive Berichte im Forum-Arbrush las, eine IWATA HP-
CRI gekauft. Ich dachte mir: „Diese Investition mache ich 
noch. Entweder es wird besser oder das Thema Airbrush 
ist für mich erledigt. Sage alle Kurse bei Iris ab, die ich im 
April machen will. Es machte SO einfach keinen Spaß.“
Nach einer sehr guten Beratung von Herrn Geckler aus 
Uhingen kaufte ich sie und hatte sie schon 2 Tage später 
zu Hause. Erster Eindruck: die Schachtel ist nicht so toll 
wie von der EVOLUTION. Aber die Verpackung ist auch 
nicht wichtig, erst einmal die Gun testen. 

In der Hand fühlte sie sich schwerer an, aber sie liegt gut 
in der Hand. Dann habe ich sie auseinandergenommen. 
Die Nadel war dicker und fühlte sich schwerer an, sah viel 
stabiler aus. Dann vorne die Kappe abgeschraubt, war wie 
bei der EVOLUTION die Spitze zu sehen, zwischendurch 
Farbe mit Fingernägel abkratzen war problemlos möglich. 

Aber dann die erste Überraschung, die Düsenspitze 
war „fest“. Also nicht einfach mit den Fingern zum 
Abschrauben wie bei der EVO. Dafür war wohl der kleine 
Schraubschlüssel. „Oh je“, dachte ich mir, dass wird jedes 
mal eine Aktion wenn ich zwischendurch putzen muss 
bzw. die Düsenspitze durchstechen muss, wenn sie 
verstopf ist. Kommt ja öfters vor, zumindest war ich es so 
gewöhnt. 

So nun Farbe rein, Wasser dazu und testen. Hey das 
funktioniert ja super, trotz der dicken Nadel konnte ich alles 
so machen wie mit der 0,2mm Düse. Der Hebel reagiert 
auch anders, irgendwie mit etwas mehr Widerstand. Es war 
als wenn der Hebel mitdachte: Hey langsam, soviel Farbe 

brauchst du gar nicht. Er „bremste“ mich und es schien 
als wenn er mich „führte“. Es ist schwer zu erklären aber 
bei der EVO war es so ein  hektisches“ hin und her. Dem 
entsprechend war ich schnell von wenig auf viel Farbe. Bei 
meiner HP-CRI wurde es ruhiger: Die Farbmengenzufuhr 
ist besser zu kontrollieren und verläuft „weicher“. 

Bald wurde ich sicherer und sicherer. Selbst nach 2 Stunden 
hatte ich überhaupt keine Probleme. Habe einfach nur 
gebrusht. Nach ca. 20 Minuten merkte ich nur: „Ups, jetzt 
kommt da nicht die Farbe wie bisher“, also ist bestimmt 
die Spitze etwas voll Farbe. Mit Fingernägel entfernt und 
es ging schon wieder weiter. What a feeling! Ganz ehrlich. 
Ich konnte mich auf das Brushen konzentrieren und nicht 
aufs Fehler beseitigen.

Jetzt kam eine Zwischenreinigung weil ich eine mitgelieferte 
Testfarbe ausprobieren wollte. Ohje, jetzt musste ich das 
Ding vorne aufschrauben, aber erst einmal den Behälter 
reinigen. Restfarbe wegschütten, Behälter schön groß, 
da komm ich easy mit dem Finger rein. Also Küchentuch 
geschnappt und 1x ausgewischt. Wow, ist ja schon alles 
weg, nur noch unten wo man die Nadel sieht ein bisschen. 
leergebrusht, 2 Tropfen Reiniger rein und durchgeblasen. 
War schon keine Farbe mehr zu sehen. 

Dann noch 2 Tropfen Wasser durchgespült. Oberfl ächlich 
gesehen sah es schon sauber aus. Kann ja wohl nicht 
sein. Also vorsichtig Nadel hinten rausgezogen UND 
die war blitzblank!!!! Die Gun war schon komplett 
sauber. Bei meiner EVOLUTION musste ich die Nadel 
3-4x „durchziehen“ und abwischen aber hier war schon 
alles sauber. Das Nadel rausziehen kann ich mir also 
sparen. Nur Küchentuch, 2 Tropen Reiniger, 1 Tropfen 
Wasser.........schon kann es weitergehen.

Die IWATA HP-CRI ist robust, verzeiht auch mal 
Anfängerfehler (falscher Luftdruck oder Wasser-Farb-
Gemisch), ist äußert zuverlässig, easy und schnell zu 
reinigen. Eine erschwingliche und sehr empfehlenswerte 
Einsteiger-Pistole. Kein Wunder das auch Fortgeschrittene 
so begeistert sind bei dieser Zuverlässigkeit und Qualität. 
Das Preis-Leistungsverhältnis ist hervorragend. Mit dieser 
Gun kann man sich endlich aufs Brushen konzentrieren 
und nicht auf die Fehlerbeseitigung.

Die EVOLUTION ist MEINER Ansicht nach vielleicht etwas 
für die, die gleich wissen wie das Wasser-Farbgemisch 
und der Luftdruck sein muss, um optimale Ergebnisse 
zu erzielen. Für Anfänger aber eher eine DIVA die ganz 
schön zickig sein kann, wenn man sie nicht entsprechend 
behandelt und daher nicht zu empfehlen für Anfänger.

An alle Anfänger: Ständiges Putzen und Fehlersuchen ist 
NICHT NORMAL!!! Das ist mir wichtig weiterzugeben mit 
meinem Erfahrungsbericht. Mit der richtigen Gun klappts 
auch mit dem Fun beim Brushen.

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

6

Riffelblech

Ein Step von Michael Mette

Seit Anfang diesen Jahres ist Michael Mette im Internet mit 
der „Airbrush-Zeitung“ wieder sehr aktiv geworden - zum 
Wohle unserer ganzen Airbrush-Szene.
Neben vielen Bereichen wird zur Zeit auch ein Bereich mit 
Vorlagen geschaffen, was vielen Nutzern zu Gute kommen 
dürfte.

Da sich immer wieder viele Anfragen sich um das Thema 
„Strukturen“ drehen hat Michael am Beispiel der Struktur ei-
nes Riffelbleches einen nachvollziehbaren Step gemacht, den 
wir euch mit dieser Ausgabe nicht vorenthalten wollen. Vorla-
gen dazu und natürlich auch diesen und anderen Steps fi ndet 
ihr auf der Seite der „Airbrush-Zeitung“ von Michael. Adresse 
und Links gibts am Ende dieses Steps.

Als Vorlage habe ich mich an ein kleines Foto 
gehalten. Damit das Step-by-Step-Beispiel überhaupt 
nachvollziehbar wird, habe ich allerdings nur einen 
Ausschnitt nachgearbeitet und auch die Details stark 
vereinfacht. Dabei ging ich davon aus, daß das Licht in 
etwa von links einfällt.

1. Arbeitsschritt: Schneiden Sie die Partien, die später 
dunkel werden sollen (das sind die, die von der Lichtquelle 
aus gesehen, hinter einem erhöhten Teil liegen) sorgfältig 
aus und legen Sie sie alle frei. Mit einem Mittelblau werden 
nun die Schatten so gespritzt, daß die Kanten nach innen 

scharf angelegt werden (spritzen bis zum Maskierfi lm) 
und nach außen weich (Farbe innerhalb der freigelegten 
Partie verlaufen lassen).

2. Arbeitsschritt: Spritzen Sie jetzt über die gesamte, 
völlig vom Maskierfi lm befreite Fläche den Farbton, den 
das Blech später haben soll. In unserem Beispiel ist es 
ein Mittelblau. Die Gestaltung funktioniert allerdings nur, 
wenn man lasierend arbeitet. Dabei darf die aufgetragene 

Farbe keinesfalls decken. Während diesem Arbeitsschritt 
werden die zuerst gespritzten Partien noch dunkler und 
der bisher weiße Hintergrund nimmt eine gleichmäßige 
Blaufärbung an.

3. Arbeitsschritt: Jetzt wird die gesamte Fläche erneut 
maskiert. Diesmal werden allerdings die Lichtpartien 
freigelegt. Sie befi nden sich auf der der Lichtquelle 
zugewandten Seite einer Erhöhung. Mit deckendem 

Weiß werden die hellen Seiten ausgearbeitet, wobei die 
Innenkanten wieder intensiver angelegt werden, während 
die Deckkraft zum Außenrand hin weich verlaufend immer 
schwächer wird.

4. Arbeitsschritt: Entweder klebt man jetzt erneut die 
gesamte Illustration ab oder - einfacher! - man schneidet 
sich aus Azetatfolie (Ultraphan zum Beispiel) eine 
passende Schablone, um den Innenpartien der bisher nur 
von außern gespritzten Erhöhungen im Blech den letzten 
Feinschliff zu verpassen. Mit dem gleichen Blauton, 
der schon für Schattenpartien und Fläche angewandt 
wurde, erhalten die diskusförmigen Flächen auf der 
dem Lichteinfall zugewandten Seite einen nach innen 
verlaufenden Schatten. In der Detailansicht wird dies 
hoffentlich deutlich.

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

7

5. und letzter Arbeitsschritt: Um abschließend noch 
einige Lichtrefl 

exe und Spiegelungen einzuarbeiten, 

müssen die erhöhten Blechpartien erneut maskiert 
werden. Mit verdünntem Weiß spritzt man in mehreren 
Schichten (Vorsicht! Jede Schicht sollte trocken sein, ehe 
die nächste aufgetragen wird.) weich verlaufende Refl exe 
ein. Einige dunkle Stellen kann man mit Schwarz auch 
noch ausarbeiten, aber sparsam, bitte!
Sobald der Maskierfi lm abgezogen wurde, sollte die 
Illustration so aussehen, wie in der Abbildung oben. Je 
kleiner die Struktur dargestellt werden soll, desto leichter 
wird die Ausarbeitung lediglich mit Pinsel und Buntsift für 
die dunklen Teile und mit Radierstift für die Lichter fallen.

Kontaktadresse: 

C. Michael Mette

Gräfl ingsberg 36
24558 Henstedt-Ulzburg

E-Mail: 
michael.mette@airbrush-zeitung.de, 
Internet: 
www.airbrush-zeitung.de

Vorankündigung

1. Kunstforum Ingolstadt

10. & 11. Mai 2003

Paarhalle Reichertshofen

Ausstellung der darstellenden Kunst aus den Be-
reichen wie Aquarell, Airbrush, Ölmalerei usw. usw. 
Im Weiteren zu fi nden: Kunstschulen wie das IBKK 
Bochum, Handel und Vertrieb wie z.B. die Firma 
Geckler aus Uhingen und Künstlerbedarf Hocks aus 
Ingolstadt mit der neuen Bob Ross-Reihe von Lu-
kas. Großes Rahmenprogramm in und vor der Halle.

Als Gäste begrüßen wir unter anderem den Schau-
spieler Martin Semmelrogge, der sein Kommen bereits 
zugesagt hat, sowie C. Michael Mette, der am Stand 
von Ingo Körner einige Vorführungen machen wird.

Großer VIP-Abend am Freitag mit geladenen Gäs-
ten, Büffet, Bühnenshows und weiteren Attraktionen.

Im Außenbereich Autos, Tuning, Bikes, Streetfi ghter, 
Harleys, Kinderbetreuung, Kinder-Workshops, Hüpf-
burg und vieles, vieles mehr. 

Behindertenausfahrt mit den Bavarian Gold Wingern  
Ingolstadt am Samstag Nachmittag. 

Bühnenshows in der Halle auf der großen Showbüh-
ne mit vielen Highlights aus den Bereichen Airbrush, 
Mode, Bodypainting usw.

Alle Erlöse dieser Veranstaltung  spenden wir im An-
schluß an die Veranstaltung für behinderte Kinder in 
der Veranstaltungsregion.

Die Ausstellerplätze sind begrenzt - eine frühzeitige 
Reservierung wird dringend empfohlen!

Organisation und künstlerische Leitung sowie Modera-
tion der Veranstaltung:

Peter Wiesseckel, NetWelt IC/AKD Reichertshofen und 
Ingo Körner, Fenris Airbrushart Oelsnitz.

Standgebühren:  25 € p. qm inkl. Stellwände, Tische 
und Bestuhlung

Informationen erhaltet Ihr direkt bei uns unter 08453 / 
33 69 33 oder per eMail unter kunst@netwelt.net.

Ein Event wie er noch nicht da war!

Jetzt ANMELDEN und DABEI SEIN!

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

8

Mit diesem Beitrag verlasse ich erst mal den reinen Bereich 
Airbrush. Als ich meine erste Ausrüstung zusammen hatte, 
stellte ich schnell fest, dass es wohl nicht so einfach ist, wie 
ich es mir erhofft hatte. Meine zeichnerischen Fähigkeiten 
ließen eigene Bilder oder Fantasien einfach nicht zu. 
Meine letzten Zeichnungen waren während meiner 
Meisterprüfung so ungefähr vor 15 Jahren entstanden 
und eigentlich nur technische Zeichnungen. Es war zwar 
hart sich das selbst einzugestehen und jetzt wäre der 
Punkt gekommen alles wieder in die Ecke zu legen und 
einfach was anderes zu machen, dies entspricht aber 
nicht meinem Naturell. Ich habe ja selbst eine Lehre hinter 
mir und dann noch Jahre gebraucht, bis ich eigentlich 
meinen damaligen Beruf wirklich verstand. Mir wurde 
klar, auf welches „Abenteuer“ ich mich eingelassen habe. 
Wie ihr sicherlich bemerkt habt, verfüge ich mittlerweile 
über einiges an Literatur, so komme ich heute zu den 
Grundlagen, den Basics der Zeichnung.

„Wer nicht zeichnen kann, wird nie gute Bilder malen......“

Beginnen möchte ich mit der Reihe „Sammlung Leonardo“, 
die auch von einigen Airbrushhändlern angeboten werden. 
Gleich vorweg: Die Händler, die es nicht anbieten möchte 
ich hier bewegen sie ins Angebot zu nehmen.

„Grundlagen der Zeichnung“ Band 1 bis 3, dazu noch 
„Anatomie für Künstler“ (Band 4) und „Perspektive für 
Künstler“
 (Band 5).

„Die Reihe Leonardo beabsichtigt, allen eine wichtige und 
nicht zu übersehende Gelegenheit zu bieten, es einmal 
mit dem Zeichnen und der Malerei zu versuchen und nach 
und nach die Geheimnisse eines der begeisterndsten 
Ausdrucksmittel zu erfassen“  
(  Originaltext aus der 
Einführung Band 1)

Airbrushlehrbücher für Anfänger

Eine Reihe von Manfred Sallinger

Manfred wieder fl eißig und hat einige andere Titel für diesen Monat reszensiert, die ebenso für den Anfänger 
interessant sein könnten und über die man immer bei einer Suche z.B. bei Amazon so stößt.

Zu sagen belibt - die Meinung ist subjektiv und basiert auf den Erfahrungen von Manfred selbst und den 
erzielten Lernerfolgen hinter den Büchern. Für manchen Einsteiger kann es aber sicher und durchaus eine gute 
Einstiegshilfe bei der Suche nach guter Literatur sein.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Schmökern im dritten Teil unserer Reihe.

Die Bände im Heftformat sind relativ dünn, aber größer als 
normale Hefte. Diese Reihe kann als Grundverständnis 
für jegliche weiterführende Technik verstanden werden, 
ich meine ob Airbrush, Farbstifte oder eben Malerei. 
Der erste Band befasst sich mit den unterschiedlichen 
Darstellungen, Beleuchtung, Komposition und den 
Aufbau einer Zeichnung, der 2. Band mit dem Aufbau 
des menschlichen Körpers, wobei unzählige Abbildungen 
über die verschiedenen Stellungen z.b. beim Sport, beim 
Heben von Gewichten und und und dargestellt werden.  

Im 3. Band wird dann noch näher auf verschiedene 
Gesichtszüge, die richtige Darstellung von Mund 
Augen, Nase und Ohren eingegangen. Verschiedenste 
Darstellungen von Händen, Füssen, Beinstellungen, 
Zehen runden das Gesamtbild ab. Gesichter von den 
ersten Strichen bis zur vollständigen Ausarbeitung der 
Gesichtszüge. Es wird nicht sehr viel geschrieben, die 
Zeichnungen erklären sich  selbst. 

Im 4. Teil wird bis ins Detail die Anatomie des menschlichen 
Körpers dargestellt. Wer weiß, welcher Muskel bei welcher 
Bewegung beansprucht wird, hat später sicherlich kaum 
Probleme dies in seinen Bildern richtig zu interpretieren. 

Der Band 5 mit ausführlicher Darstellung der Perspektive 
rundet die Bandbreite ab.

Fazit: Wer eigene Bilder entwerfen will, sollte sich diese 
Reihe unbedingt zulegen. Es würde den Rahmen einer 
solchen Zeitschrift sprengen, auf die einzelnen Bände 
einzugehen. Man kann sehr schnell den Eindruck 
gewinnen, Kunst zu studieren, sosehr wird im Einzelnen 
wert auf die richtige Darstellung gelegt. Sehr viele Bilder 
können auch als Vorlage übernommen werden. Die 
zeichnerischen Fähigkeiten zu schulen, gerade mit dieser 
Reihe erfordert ein hohes Standvermögen des Einzelnen, 
aber die zahlreichen Abbildungen sind das Geld schon 
wert. 

Ich kann diese Reihe nur jedem ans Herz legen. Auch ich 
muss mich schon sehr oft zwingen (lieber pansche ich 
ja mit der Farbe rum) die Zeichnungen zu studieren und 
nachzumachen, aber der Lernerfolg ist schon gewaltig. 
Wer von uns hat nicht schon mal versucht seine Hand 
zu zeichnen und schon relativ schnell gemerkt, dass es 
nicht klappt. Hier sind die Basics, sie durchzuarbeiten, 

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

9

ich wiederhole mich,  ist sehr mühsam, aber ich denke 
der richtige Weg, sich von Vorlagen zu lösen und seine 
Fantasiegestalten  selbst zu zeichnen oder auch später 
zum Beispiel ein Portrait ohne Projektor zu zeichnen.

Das Leben besteht aus Farbe

Die Lehrmethode Parramon „Richtig malen mit 
Farbstiften“.

Dieses Buch ist die Farbenlehre pur. Mit 3 Buntstiften eine 
Farbpalette von 36 Farben nachzumalen konnte ich mir 
vorher gar nicht vorstellen bzw. ich wäre nie auf die Idee 
gekommen, dies überhaupt zu versuchen. Billiger wird 
man kaum zu dieser Erfahrung kommen, dabei kommt der 
Lerneffekt dazu, die Farben in der richtigen Reihenfolge 
und Stärke übereinander zu legen (hilfreich um mit 
transparenten Farben zu arbeiten).  

Ich habe alle Übungen dieses Buches nachgearbeitet, eine 
sehr zeitaufwendige Sache, aber vom Grundverständnis 
her überragend.

Inhalt:

1.Einführung
2.Beschreibung des Materials (verschiedene Stifte, 
Marken und Sortimente)
3.Technik und Handwerk
4.Erste praktische Übungen, Eine Zeichnung mit drei 
Farben plus Schwarz (Farbentheorie usw...)
5. Zweite praktische Übung , Ein Bild mit drei Farben plus 
Schwarz (Thema: Der Güell-Park)
6. Dritte praktische Übung, Ein Stilleben mit allen Farben
7. Vierte praktische Übung, Ein Frauengesicht
8. Fünfte praktische Übung Ein Bild mit 
Wasservermalbahren Stiften
9. Sechste praktische Übung Ein Portrait.

Viele dieser Übungen gelangen je nach Talent oder auch 
mal Zufall sofort oder nach mehreren Versuchen, nur nicht 
aufgeben. Wer nicht zu viel Geld für teure Farben am 
Anfang ausgeben will, aber sich dennoch die Farblehre 
aneignen will, ist mit diesem Buch bestens bedient. 

Dies ist kein Zeichenbuch im eigentlichen Sinne, sondern 
eine Darstellung, dass man auch mit Farbstiften wahre 
Kunstwerke schaffen kann und man vom Gedanken 
„Buntstifte sind nur was für Kinder“ völlig wegkommt.

„Das neue Garantiert zeichnen lernen“ von Betty 
Edwards
Untertitel: Die Befreiung unsere schöpferischen 
Gestaltungskräfte.

Ich muss gleich vorwegschicken, dieses Buch habe ich 
nicht zu Ende gelesen. Ich weiß nicht, wie oft ich bei dieser 
Lektüre eingeschlafen bin. Im ersten Viertel des Buches 
beschäftigt sich Frau Edwards mit der linken und rechten 
Gehirnhälfte. Bisher dachte ich die rechte für die Zigarette, 
die linke fürs Bier. 

Spaß beiseite, ich wollte ein Buch, welches mir Ratschläge 
und Hilfen zur zeichnerischen Gestaltung zeigt. Ich will 
mich nicht weiter auslassen, meine persönliche Meinung: 
Geld sparen und nicht kaufen.

„Portrait zeichnen“ mit Bleistift, Kreide und Kohle von 
Wendon Blake

Ein Step-by-Step vom ersten bis zum letzten Strich eines 
Portraits. Angefangen von Mund, Nase, Augen und Ohren 
in verschiedenen Stellungen und aus verschiedenen 
Blickrichtungen (z.b Nase bei geneigtem Kopf, im 
Halbprofi l, Seitenansicht usw.) zeigt Wendon Blake sehr 
gut, in einzelnen nachzuarbeitenden Schritten, wie man 
ein Portrait erstellen kann. 

Dieses Buch fi nde ich persönlich absolut genial, weil auch 
sehr viele Übungen zum nacharbeiten vorhanden sind, er 
geht auch auf die verschiedenen Typen wie z.b. Asiatin 
oder dunkelhäutiger Mann ein. 

Was leider fehlt, wie mir später erst bewusst wurde, 
die Erklärung wie der Kanon des Gesichtes aufgebaut 
ist, darüber lässt sich Wendon Blake leider nicht 
aus, das schadet diesem Buch aber nicht, hätte zur 
Vervollkommnung aber dazu gehört.

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

10

Nur eine Bemerkung vorweg. Man muss bewundern, 
wenn sich jemand in der heutigen Zeit die Arbeit macht 
und versucht sein Wissen weiter zu geben, dies kann gar 
nicht hoch genug eingeschätzt werden.

CD einlegen und das Startmenü erscheint mit schönen 
großen Buttons die selbsterklärend sind. Weiter geht es 
mit der Navigation zum nächsten Menüpunkt. Hier ist sehr 
übersichtlich aufgelistet wie es weiter geht.

Ein weiterer Klick führt uns nun zum Herzstück der CD:

•  Airbrush Grundlagen

•  Step by Step

•  Bildergalerie

•  Glossar

Airbrush Grundlagen
Roger Hassler schreibt hierzu:
Filmmaterial zu Airbrush Grundlagen mit ersten Übungen 
wie z.b. Reinigung oder Schablonenerstellung. Das sieht 
schon mal sehr vielversprechend aus, also weiter mit 
einem Klick.

Das nächste Menü listet  mit der gleichen Übersichtlichkeit 
auf:

•  Reinigung, Maskierung und Steinstruktur

Also wir wollen erst mal lernen wie man eine Airbrush 
reinigt, ich fi nde das sehr wichtig.

Es werden zwei Arten 
unterschieden, die Schnellreinigung 
(für zwischendurch) und die 
Grundreinigung. Sehr ausführlich 
wird in dem Video gezeigt wie 
man eine Airbrush reinigt. Die 
Erklärungen hierzu sind etwas 
holperig, auch sind des öfteren 
längere Sprechpausen auffällig. 
Mein Eindruck, es gab kein Skript, 
es wurde drauf losgedreht und 
dann dazu gesprochen. Nicht dass 
ich das schlimm fi nde, aber ich 
kenne es von  Lehrvideos auch 
anders. Natürlich sehe ich mir zur 
Beurteilung ein Video nicht nur 
einmal sondern mehrmals an und 
versuche mich in die Lage eines 
Totalanfängers zu versetzen. 
Durchblubbern? Netter Begriff, aber 
warum soll ich nur durchblubbern, was für einen Zweck 
soll das haben? Die besten Blubber von mir kenne ich 

Eine Lehr-CD für Einsteiger und Fortgeschrittene von Roger Hassler, rezensiert von Manfred Sallinger

aus der Badewanne. Leider fehlt hier eine ausführliche 
Erklärung. 

Die Beschreibung der Grundreinigung ist qualitativ O.K., 
die Bilder sind sauber, wie bei allen Aufnahmen der CD. 
Am Anfang wird davon gesprochen, dass auch erklärt wird, 
wie man selbst Reiniger herstellen kann. Ich sehe mir das 
Video an und immer mehr Fragen drängen sich mir auf, 
natürlich mit dem Wissen, das ich heute habe. Welchen 
Reiniger darf ich eigentlich verwenden? Warum sagt mir 
niemand, dass man zwar einen Pinsel nehmen darf, dabei 
aber aufpassen muss, dass der Pinsel keine Haare verlieren 
darf, die unter Umständen das „Airbrushgerät“ verstopfen 
können. Reiniger selbst herstellen ist dann recht einfach: 
Eine Mischung aus Isopropanol und Frostschutz fürs Auto. 
Wo bekomme ich Isopropanol und welcher Frostschutz 
fürs Auto, der für die Scheibenwaschanlage oder der 
für den Kühler ? Ist das Zeug nicht giftig, was muss ich 
beachten im Hinblick auf Entsorgung? Leider keine 
Antworten. Dann wird das Bild eines Ultraschallreinigers 
gezeigt und dass man dadurch sein Airbrushgerät sehr 
komfortabel reinigen kann. Wenn man weiß wie das 
funktioniert mag es ja so sein, aber ein Anfänger wird wohl 
schon aus Kostengründen am Anfang darauf verzichten, 
außer man erklärt wie so etwas funktioniert und welche 
Vorteile es hat. Ein neues Bild erscheint, ein Blatt Papier, 
eine Flasche (wahrscheinlich mit Farbe), Abdeckband, ein 
Airbrush. Ich warte, es passiert nichts, ich warte noch eine 
Zeit und immer noch passiert nichts. Ich denke mir, so 
ein Mist, jetzt ist mir im Video mein Rechner abgestürzt, 
Mistding. Also den Rechner neu hochfahren, das Video 
von Anfang an, ein Vor- oder Zurückspulen ist bei meinem 
Rechner anscheinend nicht möglich, die Szene kommt 

wieder und Erwartungsvoll harre 

ich der Dinge. Wieder nichts, 
jetzt dämmert es mir, das Video 
ist hier zu Ende. Warum sagt mir 
das keiner? Ist ja kein Problem, 
so etwas buche ich noch unter 
Anfangsprobleme ab.

Nun genug gereinigt, wenden wir 
uns dem zweiten Beitrag zu, der 
da heißt:

Maskierung
Wie man mit einem Stencil 
Burner einer bestimmten Marke 
mehrfach verwendbare Vorlagen 
aus Mylar oder Pellon herstellen 
kann. Da ich selbst keinen 
Burner habe, interessiert mich 
natürlich dieser Beitrag. Wie 

schon im ersten Video erklärt Roger Hassler mit guten 
Bildern, wie man mit so einem Gerät  selbst Schablonen 

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

11

erstellen kann. Mehrere Sprechpausen 
ließen mich beim ersten Ansehen an einen 
Defekt meiner Lautsprecher glauben, da ich 
aber den Beitrag auf mehreren Rechnern 
angesehen habe war mir klar: Es gibt halt 
nicht allzu viel zu sagen zu dem besagten 
Gerät, Roger Hassler lässt die Bilder für 
sich sprechen.  Für mich persönlich, wie 
gesagt ich besitze kein solches Gerät, sieht 
das aus wie ein kleiner Lötkolben, meine 
Zweifel, dass man mit so einem Gerät 
wirklich sauber ausschneiden kann werden 
größer, aber das dürfte wohl am Geschick 
des Benutzers liegen, auch Roger Hassler 
kann in dem Video ein Abrutschen des Gerätes nicht 
verhindern. Das Video endet wie beim ersten Beitrag ohne 
weitere Ansage mit einem Standbild. Na ja, man kann sich 
daran gewöhnen.

Das war der Abschnitt Maskierung aus dem Bereich 
Grundlagen. Jetzt werden mit Sicherheit einige denken, 
zu der Gruppe gehöre auch ich, Maskierung umfasst 
doch etwas mehr als nur das Aufzeigen eines bestimmten 
Produktes, wie sieht es mit Folien, lose erstellten 
Schablonen, Maskierfolie und und und ...aus ?

Die Finger sind dank des sehr guten Schutzes des Stencil 
Burners nicht verbrannt und somit können wir uns dem 
dritten Teil dieses Abschnitts zuwenden, der

Steinstruktur

Hier erklärt Roger Hassler anhand 
eines Computerseitenteiles wie 
man eine Steinstruktur erzeugen 
kann. Was mir bei diesem Video 
etwas seltsam vorkommt sind die 
Hintergrundgeräusche (hört sich 
an wie eine Waschmaschine) 
und die im Beitrag immer 
auftretenden Bemerkungen einer 
anderen Person. Sorry für die 
Bemerkung, aber so etwas sollte 
in einem professionellen Video 

nicht unbedingt vorkommen, es 

sollte sich dann doch mehr auf das Wesentliche, der 
Erklärung beschränken. Wieder, wer kann es sich jetzt 
denken? Das Video endet ohne weitere Bemerkung mit 
einem Standbild, aber das kennen wir ja mittlerweile.

Hier endet der Grundlagenbereich. Richtig gelesen, 
das war es. Moment mal, ich gehe noch einmal zur 
einführenden Erklärung zurück:

„Filmmaterial zu Airbrush Grundlagen mit ersten Übungen 
wie z.B. Reinigung oder Schablonenerstellung“ Stimmt, 
mehr kommt aber auch nicht, weder fi ndet hier der 
Anfänger Informationen zu weiterführender Literatur 
noch sonstige Hinweise, wie man bestimmte Dinge 
auch anderweitig gestalten könnte. Mein erstes Fazit 
ist jetzt erst mal etwas gedrückt, denn ich persönlich 
hatte mir mehr erwartet. Vielleicht liegt meine Meßlatte 

an ein solches Werk einfach zu hoch.

Nun wieder zurück zum Menüpunkt Inhalt

Nächster Menüpunkt : Step by Step

Diese Beiträge zeigen die praktische Ausführung 
zweier Space-Landschaften und einer 

Unterwasserszene.  Der erste 
und zweite Step sind im Aufbau 
sehr ähnlich. Die Ausführungen 
sind nachvollziehbar und 
stellen auch für einen Anfänger  
meiner Meinung nach nicht die 
allergrößten Probleme dar. Die 
Erklärungen sind je nach Können 
des Einzelnen ausreichend. 
In der Unterwasserillustration 
sind die bereits vorgestellten 
Haie (siehe Stencil Burner) zur 
Anwendung gelangt. Persönlich 

würde ich 

sagen, dass ein guter Dozent seine 
Schüler innerhalb von 2 Tagen 
dazu bringt, diese Illustrationen 
nachzuarbeiten. Ich hätte mir nur 
gewünscht, dass diese Steps 
in schriftlicher Form vorliegen 
würden, denn ich kann mir keinen 
vernünftigen Airbrusher vorstellen, 
der seinen Computer mit an den 
Arbeitsplatz nimmt und das teure 
Gerät einnebelt. Wie auch die 
Vorlagen, könnte man diese Dateien 
als PDF – Dateien ablegen.

Ein weiterer Menüpunkt

Bildergalerie (nun bitte ich genau zu lesen)

Original von der CD übernommen:
„In dieser Galerie fi 

nden Sie zahlreiche Airbrush 

- Illustrationen und Kunstwerke von nationalen und 
internationalen Künstlern“

Die vorgestellten Künstler sind:

Guido Leber mit zwei Bildern

Valentin Fanel mit seinem Bekannten Mercedes SLR 
(bereits abgedruckt in der AT) in Front und Rückansicht 
und zuletzt

Roger Hassler mit drei Werken.

Da war ich im ersten Moment etwas sprachlos und musste 
doch noch mal nachlesen, was als Eingangstext stand. 
Nach einigem Erstaunen war ich sogar sauer. Kein Wort 
über einen Meinrad Froschin, einen Ingo Körner, einen 
Rene Borst und so vielen, die ich nicht extra aufzählen 
möchte. Wer im Airbrush-Forum in die Galerie geht, kann 

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

12

wesentlich mehr Informationen über Künstler und ihre 
Werke erfahren, als es dieser doch sehr anspruchsvolle 
Eingangstext vermuten lässt. Nur um es klar zu sagen, ich 
und natürlich viele andere unter euch haben diese Werke 
bereits live gesehen, doch hier bleiben sie unerwähnt.
Zuletzt sind noch als Glossar über 5 Seiten einige Begriffe 
aus dem Airbrushbereich erklärt.

Fazit:

Anspruch und Wirklichkeit dieser CD stehen in einem 

gewissen Widerspruch. Ein purer 

Anfänger wird mit dieser CD mit 
Sicherheit nicht weiter kommen. 
Der Fortgeschrittene, wie ich ihn 
sehe, wird auch keinen direkten 
Nutzen aus diesem Werk ziehen 
können. Ich weiß im Moment gar 
nicht so recht wie ich diese Arbeit 
einschätzen könnte. Ich habe 
durch meine langjährige Tätigkeit 
als Ausbilder so meine Erfahrungen 
gesammelt und sehe hier absoluten 
Handlungsbedarf. Für die Zukunft 

kann man sich nur wünschen, 

wenn man so ein Produkt auf den Markt bringt, sollte man 
sich entweder auf den Anfängerbereich beschränken, 
oder dann doch mehr für den Fortgeschrittenen tun. Wer 
sich im Anfängerbereich bewegen will, muss sein Werk so 
aufbauen, dass ein Lernerfolg erzielt werden kann, was 
hier absolut misslungen ist. Nur mit diesen aufgeführten 
Beispielen, als mehr kann man das nicht betrachten,  wird es 
wohl nicht gelingen. Der Airbrushbereich ist ein Handwerk, 
welches nicht mit so lapidaren Abhandlungen beschrieben 
werden kann. Ich kann mir durchaus vorstellen, eine 
Reihe auf den Markt zu bringen, in mehreren Teilen, die 
einem Anfänger echte Hilfestellung bieten könnte und als 
Folge aufbauend in den Fortgeschrittenenbereich weiter 
führt. Wie man gute Lehrvideos macht, zeigt zum Beispiel 
im Bereich Malerei, Bob Ross (über diese Art der Malerei 
kann man sich streiten, aber er versteht es, seine Seher 
an sich zu binden und zu faszinieren).

Ein weiterer störender Punkt ist der Preis. Für eine solche 
CD 24,95 € zu verlangen ist schon sehr viel. Als Vergleich 
möchte ich die Reihe von Judy Martin erwähnen, wobei 
jedes Buch zur Zeit bei Haider in München 9,90 € kostet, 
also für ein paar Euro mehr bekomme ich schon drei Bücher 
aus der Reihe von Judy Martin (6 gibt es insgesamt). Ein 
weiterer Vergleich sei mir erlaubt mit dem Werk von C. 
Michael Mette „Airbrush eine Einführung“. Hoppla, der 
Vergleich hinkt. Denn die CD von Roger Hassler kann 
leider, so hart das klingt, dem zuletzt genannten Werk, 
oder den Werken von Judy Martin nicht im entferntesten 
das Wasser reichen.  Um es noch einmal ganz deutlich 
darzustellen. Das Werk zeigt ein paar Beispiele, ein paar 
Videos, mehr nicht, es gibt keinerlei Informationen über 
weiterführende Techniken oder ähnlichem. Dazu fällt mir 
nur noch ein:

„Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.....“

Veranstaltungen

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

13

For

umssss L

ese

r-

G

a

le

rie

„Alt aber bezahlt“
Andreas Belz, 96260 Weismain
Farben: Schmincke
Werkzeug: Iwata HP-B
Untergrund: Airbrushkarton

„Toiletten-Deckel Harley“
Thorsten Unger, 45772 Marl 
Farben: Schmincke
Werkzeug: Iwata HP-B und C
Untergrund: Kunststoff WC-Deckel

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

14

For

umssss L

ese

r-

G

a

le

rie

„Kathrin“
Thorsten Unger, 45772 Marl
Farben: Schmincke
Werkzeug: Iwata HP-B und C
Untergrund: Leinwand 30 x 40 cm

„Leguane“
Andreas Holtkemper, 40472 Düsseldorf
Farben: Schmincke AeroColor
Werkzeug: Oympos HP-C, Olympos HP 100 B, Iwata 
HP-B und Radierstift
Untergrund: 50x70 Schöllershammer 4g dick

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

15

„nbb“ – never boring backgrounds

„nbb“ – never boring backgrounds

Grundlage für eigene Ideen ... erarbeitet durch Bilder 
und Text: Wolfgang Grünheid

Zugegeben: ein einfacher Farbverlauf als Bildhintergrund 
erfordert etwas Übung und ist für Beginner nicht gerade das 
Einfachste. 

Deshalb hier eine erfolgversprechende Alternative, die mehrere 
Tipps enthält und zudem sogar „mehr Wert“ aussieht.
Das Ziel heißt „Hintergrundstruktur“

Zur Herstellung brauche ich Hilfsmittel. Das erste wird 
selbstgebastelt. Dabei handelt es sich um eine Schablone die 
ebenfalls zur Felldarstellung benutzt werden kann, bzw. extra zu 
diesem Zweck von mir gebastelt wurde:

Hier handelt es sich um abgeschnittene Borstenhaare eines 
ausgedienten Kehrwisch, (hochdeutsch: Handfeger) die 
zwischen zwei Verpackungsklebebänder gelegt werden und 
dann auf die abgebildete Form geschnitten werden.

Zur Darstellung des Vorganges verwende ich 250g Karton 
mit einem simulierten Zeichnungsteil in der Mitte. Da ich zwei 
Variationen zeigen möchte, halbiere ich den Karton ca. in der 
Mitte durch einen Klebestreifen.

Variante 1

Mit der Fellschablone und in diesem Fall Grundfarbe 
„Blau“ (Farbton egal) sprühe ich kreuz und quer in den 
Hintergrundbereich.

Das Ganze sieht dann ähnlich der Abbildung aus

Verstärkt wird das Ergebnis durch Übersprühen der Schablone 
mit „Grau“ oder „Schwarz“

Nun verwende ich ein zweites 
Hilfsmittel: den Naturschwamm. 
Diesen tränke ich leicht mit Rot 
(Farbnuance egal – verwende 
sogar mein Spülwasser zum 
Verdünnen)

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

16

Der Schwamm wird durch Abtupfen auf einem saugenden 
Untergrund etwas „entnässt“, und dann gehts los...

Vorher aber durch nochmaliges Überstreichen der maskierten 
Fläche sicherstellen, dass diese auch fest anliegt, sonst kann 
Farbe ungewollt darunter kriechen!

Einfach leicht über den vorbereiteten Hintergrund tupfen.
Leichte Drehung des Schwammes während dem Tupfen ergibt 
mehr (angestrebte) Unregelmäßigkeit.
Danach übersprühe ich das Ganze mit einer Blautönung aus 
dem ersten Step. Ich möchte den Innenteil heller lassen – also 
konzentriere ich mich auf die Randbereiche nach außen hin.

Nun sprenkle ich mit „Rot“ in abgebildeter Weise über die 
gesamte Fläche. (Abklemmen des Luftzufuhrschlauches 
bedeutet „Kotzen der Airbrusch“ – sorry für den Ausdruck, aber 
sie tut es wirklich und streut tolle „Brocken“)

Die Wirkung gefällt mir noch nicht, deshalb entschließe ich mich 
zu dem nächsten Schritt...

In unterschiedlicher 
Richtung zeichne ich 
mit dem Radiergummi 
(blaue Seite) eine 
willkürliche Struktur 
hinein

Mit abermals „Blau“ 
drübersprühen sieht die 
Sache schon besser 
aus.

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

17

Variante 2

Diesmal verwende ich „Rot“ als Grundton

Ich übersprühe damit den Hintergrundbereich. In den 
Randbereichen etwas verstärkter.

Nun wähle ich ein „Blau“ für die Tupfarbeit...

...und tupfe den 
entnässten Schwamm 
willkürlich über den 
Hintergrund. Auch hier 
wieder auf die Drehung 
mit dem Schwamm 
achten, damit das 
Muster nicht zu 
gleichmäßig erscheint

Die Randbereiche dunkle ich mit „Grau“ oder „Schwarz“ etwas 
ab. 

Das Ergebnis der beiden Variationen auf einen Blick...

Vel Spaß beim Nachvollziehen, oder abwandeln.

Kontaktadresse: 

Wolfgang Grünheid

Rohräckerstr. 53
71157 Hildrizhausen

Tel.: 

07034/63180

E-Mail: 
wgruenheid@wolgaa.de, 
Internet: 
www.wolgaa.de

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

18

VON NULL BIS ZUR FARBENLEHRE

Fernkurs „ Airbrush Basis“ beim ATC - Teil 3

Heute schreibt euch Brigitte den dritten Teil ihres Erfahrungsberichtes. Inzwischen haben bei uns 
bereits mehrere Forumnutzer nach diesem Kurs nachgefragt und uns auch mitgeteilt das Dirk 
Galle weder erreichbar ist noch sich in eirgendeiner Form auf Anrufe oder Faxe meldet. Nachdem 
auch wir in den letzten zwei Monaten keinerlei Reaktion Seitens Dirk auf Anrufe oder Faxe unserer-
seits erhalten haben, haben wir uns entschlossen diese Serie mit unserer dritten Ausgabe erstmal 
vorläufi g auslaufen zu lassen, da eine Präsentation einer Sache bei der keiner erreichbar ist auch 
nicht den großen Sinn macht. Natürlich versuchen wir weiter Dirk Galle zu erreichen um ein wenig 
mehr Klarheit über den Ablauf oder die Anmeldung beim ATC zu erfahren.

ATC TEIL 3 – HALBZEIT

Als allererstes konnte ich aufatmen, 
die letzten Arbeiten kamen zurück, 
etwas schneller als beim ersten mal 
und: Das Holz und die Wolken sind 
durchgekommen, die Steine und der 
Comix fanden Anklang. Somit konnte 
ich mich in Ruhe dem dritten Teil 
widmen.

Perspektiven

Ziemlich viele Seiten widmeten 
sich im dritten Teil des Fernkurses 
der richtigen Darstellung von 
Perspektiven. Die Palette ist gross. Zu 
Beginn waren es  noch relativ einfache 
Sachen mit nur 1 Fluchtpunkt, z.B. 
die Darstellung eines möblierten 
Raumes. Dem folgte ein  Quader mit 
Durchbrüchen auf jeder Seite und 
ein Würfel aus der Schrägsicht mit 2 
Fluchtpunkten. Ab und zu tauchte ein 
AHA-Erlebnis auf, aus der Zeit, als 
geometrisches Zeichnen noch Pfl icht 
war. Dieser ganze Teil «Perspektiven» 
kam auf den ersten Blick etwas 
trocken daher, ist aber von den 
Anwendungen her sehr vielseitig. Die 
letzten Beispiele handelten dann von 
Kreisdarstellungen und schlossen mit 
dem Zeichnen eines Kegels ab. An 
dieser Aufgabe hatte ich länger, weil 
etwas ganz simples, notwendiges 
nicht im Haus war: Das erforderliche 
A3 Blatt...

Weitere Holzstrukturen

Es kamen weitere 
Oberflächenstrukturen 
hinzu, u.a mehrere neue 
Arten der Holzdarstellung, 
im weiteren aber dann auch 
Anwendungen für diverse 

Bäume. Das schon aus dem zweiten 
Teil bekannte „helle Holz“ und ein paar 
dunklere wurden nun ohne Hilfsmittel 
geübt. Dazu brauchte es schon 
etwas mehr Übung und Präzision 
beim Airbrushen, im Vergleich zur 
Variante mit dem Borstenpinsel. 
Spannend auch das 
sog. „Wurzelholz“. 

 

Es tönte zuerst sehr 
einfach: „bringen 
sie unregelmässige 
Strukturen auf“. Ja ja. 
Es sah auch nach zig 
Versuchen immer noch 
sehr homogen aus. 
Geholfen hat mir die Variante, die 
eigentlich zur Darstellung desselben 
Effekts auf nichtsaugenden 
Untergründen gemeint war. Man 
nimmt Haushaltspapier, zerknüllt 
es, wickelt es in Haushaltsfolie und 
benutzt es als eine Art Stempel um 
die zuvor sehr nasse Farbe wieder 
wegzutragen. Das funktionierte  auch 
auf Papier, sofern es eine gewisse 
Dicke hatte. Somit erreichte ich einen 
guten Hintergrund, der sich dann 
ausarbeiten liess. 

Von Kratzbürsten und Käsereiben

Zwischendurch versuchte ich  mich 
in verschiedenen Techniken der 
Farbentfernung. Andere raspeln Käse 
oder Süssholz, ich Radiergummis. 
Mit den Brösel könne man auch gute 
Strukturen radieren. Der Aufwand war 
etwas gross dafür, dass mir der Effekt 

v o l l k o m m e n 
v e r s c h l o s s e n 
blieb. Die anderen 
Arten von 
Radierern waren 
mir geläufi ger, 
kratzen mit 
S k a l p e l l e n 

auch. Interessant ist die Technik 
des Auswaschens mit scharfem 
Reiniger, damit liess sich wirklich viel 
anfangen. 

Die Blume!

Am ersten Versuch 

arbeitete ich 3 
Stunden, am 
zweiten dann ca. 
9 Std (Pausen 
exkl.). Es sollte 
eine möglichst 
fotorealistischen 
Darstellung einer 

Blume werden, in meinem Fall eine 
Strelizie, auch Paradiesvogelblume 
genannt. Es kam mir vor,  als wäre der 
ganze bisherige Teil 3 ein Kinderspiel 
gewesen. Zuerst wurde das Motiv 
vergrössert und vorgezeichnet, 
dann erstmals maskiert. 

 

„Selbstverständlich“ musste man die 
Farben selber aus den 3 Grundfarben 
anmischen. Schwierig, wenn es sich 
dann um kleine Nuancen z.B. von 
Grün handelte. Ich mischte sehr oft. 
Ebenso ging es auch um verschiedene 
Strukturen der Oberfl äche, bei mir 
kamen verschiedene Radierer, 

 

Pinsel und  Skalpell zum Einsatz. 
Alles in allem wurde der Aufgabe das 
Wort „Abschlussarbeit“ gerecht, ganz 
viel des bisher gelernten kam zur 
Anwendung. Und wer meint, einfach 
„irgendwas schönes“ abgeben zu 
können, irrt: Die Vorlage muss man 
mitschicken. 

So, nach diesem Teil werde ich eine 
Pause einlegen und Urlaub machen. 
Ein weiterer Bericht wird wohl erst 
in einer der nächsten Ausgaben der 
Forumssss erscheinen. 

brigitte/simka

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

19

Hier noch was zum Thema Motivation

 

  

Lektion Nr. 1 fürs Leben

Es war einmal eine Gruppe von Fröschen, ...

 

… die einen Wettlauf machen wollten.

Ihr Ziel war es, 

die Spitze eines hohen 

Turmes

 zu erreichen. 

Viele Zuschauer hatten sich bereits 

versammelt, 

um diesen Wettlauf zu sehen und sie 

anzufeuern...

 

Das Rennen konnte beginnen...

Ehrlich gesagt:

Von den Zuschauern glaubte niemand so 
recht daran, dass es möglich sei, dass die 
Frösche diesen hohen Gipfel erreichen 

konnten. 

Alles, was man hören konnte, waren 

Aussprüche wie:

„Ach, wie anstrengend!!! 

Die werden sicher NIE ankommen!“ 

oder:

„Das können sie gar nicht schaffen, der 

Turm ist viel zu hoch!“

Die Frösche begannen, zu resignieren...

... Außer einem, der kraftvoll weiter kletterte...

Die Leute riefen weiter :

„Das ist viel zu anstrengend!!! Das kann 

niemand schaffen!“

Immer mehr Frösche verließ die Kraft und 
sie gaben auf... ...Aber der eine Frosch 

kletterte immer noch weiter... 

ER wollte einfach nicht aufgeben!

Am Ende hatten alle aufgehört, 
weiterzuklettern, außer diesem einen 
Frosch, der mit enormem Kraftaufwand als 

Einziger den Gipfel des Turmes erreichte! 

Jetzt wollten die anderen Mitstreiter 
natürlich wissen, wie er das denn schaffen 

konnte!

Einer von ihnen ging auf ihn zu, um ihn 
zu fragen, wie er es geschafft hatte, diese 
enorme Leistung zu bringen und bis ans 

Ziel zu kommen.

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

20

Es stellte sich heraus...

Der Gewinner war TAUB !!!

Und die Moral von der Geschichte:

Höre niemals auf Leute, die die schlechte Angewohnheit 

haben, immer negativ und pessimistisch zu sein...

…denn sie stehlen Dir Deine schönsten Wünsche und 

Hoffnungen, die DU in Deinem Herzen trägst !

Denke immer an die Macht der Worte, denn alles was 

Du hörst und liest, beeinfl usst Dich in Deinem Tun!

Daher:

Sei IMMER…

 

POSITIV !

 

Und vor allem:

Sei einfach TAUB, wenn jemand Dir sagt, 

dass DU Deine Träume nicht realisieren kannst!

Denke immer daran: 

Auch DU kannst es schaffen !

Kurt & Lilo Erb als Inhaber der Firma „Airbrush-Design 
+ Beschriftungen GmbH“ sind seit 1994 in Wil (ca. 20 
km nördlich vom Flughafen-Zürich) ansässig. Sie sind 
ein führende Airbrushkurs-Anbieter in der Schweiz mit 
angegliedertem Airbrush-
Shop und einer separaten 
Abteilung für Industrie- und 
Privatbeschriftungen.
 
Erfahrungsgemäss haben 
Hobby-Airbrusher selten 
Gelgenheit ihre Arbeiten 
einem breiteren Publikum 
vorzustellen (und auch direkt 
zu verkaufen). 

Fachmessen sind in der Regel mit einem hohen fi nanziellen 
Aufwand für Hobby-Airbrusher verbunden und aus diesem 
Grund oftmals nicht realisierbar. Dies hat sie veranlasst im 
Bereich Airbrush innovative Wege zu gehen. Sie möchten 

Airbrusherinnen und 

Airbrushern eine 
Platform bieten, ihre 
Gegenstände und 
Bilder am eigenen 
Ausstellerstand zu 
“irdischen Preisen” 
auszustellen und 
selbst verkaufen 
zu können. Nebst 
einem vielfältigen 
R a h m e n p r o g r a m m 
für die ganze Familie, 
freuen sie sich ganz 

besonders über die Anwesenheit der folgenden Special 
Guests: Stephan Beutler, Salvatore DeVito, Renate Frei, 
Giorgio Guazzi, Terry Hill, Marco Paoletti und Alberto Ponno. 

Benefi z-Airbrushen der beiden Künstler Stephan Beutler und 
Terry Hill, 

Country-Konzerte am Freitag und Samstag, jeweils ab 20.00 
Uhr, Helikopter-Rundfl üge, Festwirtschaft mit durchgehend 
warmer Küche und der Airbrusher’s Bar, ein Karrusell für 
Kinder sowie am Sonntag (09.30 Uhr) ein Gottesdienst im 
Festzelt mit Begleitung des örtlichen Gospelchor runden unser 
Angebot ab.

Öffnungszeiten Airbrush-Show für Besucher: 

Freitag, 23. Mai von 12.00 - 18.00 Uhr 
Samstag, 24. Mai von 10.00 - 18.00 Uhr 
Sonntag, 25. Mai von 10.00 - 18.00 Uhr 

Preise: 

Eintritt Airbrush-Show: SFr. 12.-- 
Eintritt Country-Night: SFr. 25.-- 

Das ganze Programm sowie die Aussteller an der 
Airbrush-Show’03 können Interessierte auf der Homepage 
www.airbrushdesign.ch unter Logo Airbrush-Show’03 
entnehmen. 

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

21

Ein Step-by-Step von Hermann W.Tesmer

in 3 Teilen - Teil 1

Dieser Step wendet sich vor allem an Anfänger. Es soll hier nicht 
mein Bild kopiert werden, sondern einfache Techniken gezeigt 
werden, um Berge, Wiese und Bäume darzustellen. Es gibt 
keine Vorzeichnung, die Idee zum Bild ist spontan während dem 
Malen gewachsen. Ich werde auch keine exakten Farbangaben 
machen, vielmehr will ich gerade die Einsteiger ermutigen, sich 
die Farben nach ihrem eigenen Farbempfi nden zu ermischen. 
Eine Landschaft ist hierfür gerade zu ideal, gibt es in der Natur 
doch unzählige Farbnuancen. Mag es am Anfang auch etwas 
länger dauern, bis man den gewünschten Farbton hat, so ist der 
Lernprozeß sehr hoch, man bekommt mit der Zeit ein Gefühl 
für seine Farben und man ist sich bei jedem neuen Bild wieder 
etwas sicherer. Laßt Eurer Fantasie also freien Lauf, probiert 
die gezeigten Techniken einfach aus und erschafft Euch Eure 
eigenen Landschaften. Viel Spaß beim Malen!

Material:
Leinwand 30x40cm (ihr könnt selbstverständlich auch Karton 
etc. in anderen Maßen nehmen), 1 Rotmarderpinsel Größe 
12, 1 Synthetikpinsel (Katzenzungenform bzw. Shader), 
Borstenpinsel, Skalpell, E-Radierer mit harter Mine, destilliertes 
Wasser, Isopropylalkohol aus der Apotheke, ein Stück X-Film 
Maskierfolie, Airbrush-Pistolen Iwata Eclipse und Iwata HP-SB.

Farben:
Ultramarinblau, Cyanblau, Gelb, Grün, Ocker, Umbra, Sepia, 
Indigo (aus 1 Teil Cyanblau und 1 Teil Geraniumrot gemischt), 
Weiß.

Allgemeines:
Den Druck am Kompressor habe ich auf ca. 1,2–1,4 bar 
eingestellt. Die Farben sind mit destilliertem Wasser verdünnt, 
die Blautöne etwas stärker wie die anderen Farben. Man sollte 
die Farben so verdünnen, daß man sie leicht sprühen und den 
Farbauftrag gut kontrollieren kann. Die Blautöne müssen etwas 
höher verdünnt werden, da diese sehr pigmenthaltig sind. Sprüht 
mal Cyan unverdünnt und dann mit 6-8 Teilen Wasser verdünnt, 
dann merkt ihr den Unterschied. Isopropylalkohol benutze ich, 
um bei hohen Verdünnungen die Farbe schneller trocknen zu 
lassen. Hierbei sollte man auf ausreichende Lüftung achten, 
Rauchen sollte man dabei auch nicht (Stichwort feuergefährlich). 
Verdünnt man Weiß mit Wasser, so erhält man ein Lasurweiß, 
man sollte jede gesprühte Schicht erst trocknen lassen, bevor 
man die nächste Schicht drübersprüht (Lasurweiß wird erst 
nach dem Trocknen sichtbar). So verhindert man auch einen 
„See“ auf seiner Arbeit. Die gewünschte Farbdichte sollte man in 
mehreren Schichten erreichen, lieber mehrmals übersprühen als 
versuchen, mit einem Sprühgang den Farbton sofort zu malen. 
Gerade Verläufe profi tieren von dünnen Farbschichten.

Teil 1: Berge

Bild 1 zeigt die Ausgangsbasis, ein Himmel mit ein paar Wolken. 
Auf die Entstehung gehe ich nur kurz ein, in der ForuMsss-
Ausgabe Nr.1 ist ein Step, wie man einen Wolkenhimmel malt 
Die hier verwendeten Farben sind Ultramarin mit Weiß gemischt, 
Cyan und Weiß. Die Blautöne habe ich stark mit Wasser und 
Isopropylalkohol (um die verdünnte Farbe schneller trocknen 
zu lassen)  verdünnt, das Weiß ist in etwa 1:1 mit Wasser 
verdünnt. Wichtig ist vor allem, daß man einen Verlauf von 
unten Weiß bis oben Blau sprüht, oben am Dunkelsten. Ich habe 

meine Lichtquelle (die Sonne) rechts außerhalb der Leinwand 
gewählt. Somit habe ich für das ganze Bild den vorherrschenden 
Lichteinfall bereits festgelegt. Highlights und Schatten müssen 
sich danach richten.

In Bild 2 sieht man ein Stück Maskierfolie, etwas breiter wie der 
Maluntergrund. Bevor ich den Film auf die Leinwand aufklebe, 
habe ich die Silhouette eines Gebirgszuges mit dem Skalpell 
geschnitten. Schaut Euch mal Bilder mit Bergen an, es geht 
zunächst nur um die Silhouette, und schneidet danach einfach 
die Folie (zu viele „Bergspitzen“ sollte man allerdings vermeiden). 
Wichtig ist im Moment nur die Form der Kante zum Himmel. 
Im Bild seht ihr noch 2 schwarze Pfeile. Um nicht die ganze 
Leinwand abzukleben habe ich die gekennzeichnete Kante des 
Films einfach umgeklebt, sie steht jetzt senkrecht nach oben. 
Somit verhindere ich, daß sich Overspray auf den Himmel 
absetzen kann. Natürlich kann man auch alles Umliegende 

Abkleben bzw. Abdecken, der Himmel sollte nur irgendwie 
geschützt sein. Maskierfi lm klebt nur sehr, sehr schwach auf 
Leinwand. Ich lege sie hierzu auf einen Tisch und halte sie beim 
Sprühen mit der freien Hand. Man sollte auch nicht zu nah an die 
Filmkante mit der Pistole gehen, der Luftdruck könnte die Kante 
hochheben und Farbe nebelt unter den Film, die Kante wird 

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

22

dadurch nicht mehr scharf.

Mit Indigo, verdünnt mit Wasser, sprühe ich sehr vorsichtig die 
Bergkante. Dabei achte ich darauf, nicht naß zu sprühen. Die 
Bergkette sollte oben (an der Kante zum Film) dunkler sein 
und nach unten hin zum Weiß der Leinwand (bzw. Karton) 
verlaufen (Bild 3). Die Folie wird dann entfernt und wieder auf ihr 
Schutzpapier gelegt (wir brauchen sie gleich noch mal).

Bild 4 zeigt einen Elektroradierer mit einer harten Mine. Um eine 
scharfe, dünne Kante beim Radieren zu bekommen, ist es wichtig, 
die Mine mit einem Messer oder Skalpell gerade abzuschneiden 
(siehe Pfeil). Man wird die Mine oft auf diese Art „nachschärfen“ 
müssen. Es muß übrigens nicht die Teuer-Variante sein, mein 
Radierer hat gerade mal um die 5 bis 10 Euro gekostet (hab ihn 
allerdings schon etwas länger). Er muß eigentlich nur Radieren, 
wenn man ihn auch noch mit herkömmlichen Akkus betreiben 
kann, um so besser.

Mit dem so vorbereiteten E-Radierer radiere ich die Lichtkanten 
der Bergkette vorsichtig ein (gerade bei Karton nicht durchradieren 
– etwas Gefühl ist hier nicht verkehrt). Achtet auf jeden Fall auf 

den Lichteinfall (Pfeile). Alle dem Licht zugewandten Stellen 
sollten durch das Radieren aufgehellt und strukturiert werden. 
Hier wird das Erscheinungsbild des Berges festgelegt (einfach 
an Fotografi en von Bergen orientieren). Je lockerer man mit dem 
Radierer arbeitet, um so leichter und schöner werden die Berge. 
In den Schattenbereichen (den dem Licht abgewandten Seiten) 
radiere ich vorsichtig spärlich verteilte Strukturen ein (Bild 5).

Wenn ihr mit der Radiererei zufrieden seid, nehmt ihr die 
geschnittene Maskierfolie (sofern ihr sie noch habt – notfalls 
noch mal Folie schneiden) und legt sie versetzt zur gemalten 
Bergkette wieder auf die Leinwand (Bild 6). 

Achtet einfach darauf, die Silhouette nicht zu wiederholen. Mit 
verdünntem Cyanblau werden nun nacheinander weitere Berge 
wie im Schritt zuvor als Verlauf (an der Filmkante dunkler) 
angedeutet. Dabei sollte man den Maskierfi lm nicht über die 
Kante des vorderen Berges stehen lassen. Entweder hebt ihr 

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

23

den Film dort während des Sprühens hoch oder ihr schneidet 
die Silhouette nach (schwarzer Pfeil). Die weißen Pfeile zeigen 
die gewünschte Form und gleichzeitig die Sprührichtung. Es ist 
sehr wichtig, daß hier nur ein Hauch von Farbe aufgesprüht wird, 
auf keinen Fall zu dunkel werden, diese Berge sollen später sehr 
weit im Hintergrund stehen. Bild 7 zeigt das Ergebnis (siehe 
Pfeile).

Es wird nun mit dem E-Radierer auch bei diesen Bergen die Form 
und die Highlights einradiert, allerdings wesentlich schwächer 
und nicht so detailliert (Bild 8). 

Wiederum muß man auf den Lichteinfall achten (Pfeile). Bild 9 
zeigt die Berge im Detail. Man sieht, wie schwach der Farbauftrag 
der hinteren Berge ist.

Mit stark verdünntem Cyanblau übernebele ich die Bergketten 
und sprühe freihand vorsichtig die Schattenseiten (die dem Licht 
abgewandten Seiten) der einzelnen Berge (siehe Pfeile in Bild 
10).

Mit dem E-Radierer befreie ich die hellsten Stellen der vorderen 
Berge vom Cyan-Overspray und gebe der Bergkette wieder 
Plastizität zurück Mit Lasurweiß (Weiß mit Wasser verdünnt) 
sprühe ich freihand noch weitere zarte Wolken vor allem um die 
Gipfel der hinteren (mit Cyan gemalten) Berge (siehe Pfeile) und 
gebe dem Himmelbereich dadurch mehr Tiefe (Bild 11).

Mit einem dunklen Grün (gemischt aus 1 Teil Grün, 1 Teil Umbra 

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

und 2 Teilen Wasser) und dem Borstenpinsel tupfe ich die 
Talsohle vor den Bergen. Hier sollen weit entfernte Hügel mit 
Bäumen angedeutet werden (Bild 12, Bild 13 zeigt die Hügel 
im Detail). Das Tupfen solltet ihr zuvor auf einem extra Blatt 
ausprobieren, um festzustellen, welche Struktur man mit wieviel 
Farbe im Pinsel erhält.

Bild 14 zeigt alles bisher gemalte, die getupften Hügel wurden 
noch mit verdünntem Cyanblau lasierend übersprüht. Man sollte 
danach noch deutlich die Struktur erkennen. Durch das Blau 
wird die Talsohle und die Gebirgskette weiter in den Hintergrund 
gerückt.

Dies ist eine von vielen Techniken, um Berge einfach und 
schnell darzustellen. Mit etwas Übung und Fantasie lassen auch 
Anfänger Gebirge aus dem Nichts entstehen. Und wenn es nicht 
gleich auf Anhieb klappt, nicht gleich aufgeben, daß nächste Mal 
funktioniert es bestimmt.

Im 2.Teil kommt die Wiese im Bild hinzu und die Hügel werden 
weiter ausgearbeitet. Bis dahin wünsche ich Euch beim 
Ausprobieren viel Spaß, geht das Ganze locker an und freut 
Euch über Euer Ergebnis.

Hermann W.Tesmer gibt in seinem Atelier auch Tageskurse für 
Landschaft.
Bei Interesse hier die Kontaktadresse:

HWT-ART.studio Hermann W.Tesmer

Tel.:      0179 / 49 35 128

Kontaktadresse: 

Hermann W. Tesmer

Friedenstr. 16
90513 Zirndorf

Tel.: 0911 / 9602645

E-Mail: 
hermann@hermannwtesmer.de, 
Internet: 
www.hwt-art.com

24

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

AIRBRUSH-SHOW Mailand 2003

 - 

eine ReView

Milano, welch 
w o h l k l i n g e n d e r 
Name einer Stadt! 
Man denkt sofort an 
die Mailänder Skala, 
an die unzähligen 
M o d e n s c h a u e n 
n a m h a f t e r 
Modeschöpfer und 
natürlich an die 
jährlich stattfi ndende 
Airbrush – Show.

Am 1. und 2. 
März 2003 war es 
wieder soweit: Die Macher, das 
heisst Giuliano Rapetti und seine 
Mannschaft, luden wieder zu einem 
Airbrush-Stelldichein der ganz 
besonderen ART. Schon zum fünften 
Mal fand die Veranstaltung statt, zum 
zweiten Mal in den neu angebauten 
Hallen hinter dem Luxushotel Quark. 
Neben den Ausstellern aus Italien, 
die wieder zuhauf angereist waren, 
las sich auch die Liste der „Special Guests“ wie das „Who is 
Who“ der internationalen 
Airbrushszene: 

Giorgio Uccelini 
aus Großbritannien 
präsentierte seine 
Reihe der Rock Icons, 
allesamt auf schwarzen 
T-Shirts gebannt. Wie 
er verriet, ist er ein 
erklärter Rockfan und 
fühlt sich berufen, allen 
Größen dieses Genres 
ein Denkmal zu setzen.

Markus Pfeil aus 
Österreich glänzte 
einmal mehr mit seinen 
Custom Paintings; er 
ist in dieser Sparte des 
Airbrush immer noch der 
ungekrönte König.

Aus den USA kam eigens für diese Veranstaltung Michael Cacy 
angereist. Mit seinen farbenfrohen, nicht ganz ernst gemeinten 
Illustrationen verblüffte er, wie 
gewohnt, das Publikum.

Bereits zum zweiten Mal mit von der 
Partie war Ingo Körner. Nicht nur, 
dass er wieder seine einzigartigen 
Tierillustrationen mit im Gepäck 
hatte, nein! Er  wurde auch sofort 
wieder für das Bühnenprogramm 
eingeplant. Anders als auf 
ähnlichen Veranstaltungen fand 
hier den ganzen Tag lang immer 
irgendetwas auf der Bühne statt. 
Nicht unerwähnt bleiben soll der 

deutsche Vertreter der Händler- „Gilde“: Die Firma 
Iwata, hier in Personalunion mit Geckler Airbrush aus 
Uhingen, hatte für das zahlreich angereiste Publikum 
ein reiches Sortiment eingepackt. Interessierte konnten 
sich mit allem Notwendigen versorgen und auch so 
manche Neuheit testen.

Einziger Wermutstropfen der Veranstaltung war, dass 
es keinen Moderator gab, der die Besucher durch 
die sehr umfangreiche Bühnenaktion hätte führen 
können. Naja, und die Verständigung mit den zumeist 

italienischen Gästen gestaltete sich oft 

schwierig. Mit Englisch oder gar Deutsch 
kam nicht sonderlich weit ...

Kurzum: es war wie immer eine 
sehenswerte Veranstaltung, die übrigens 
weit mehr als nur Airbrush zu bieten hatte. 
Doch die Abteilung der Graffi tikünstler, die 
ja bekanntermaßen in Italien sehr angesagt 
ist, und das Segment Digitalart sollen an 
einer anderen Stelle besprochen werden. 

Ausstellende Künstler: Giorgio Uccelini 
– UK, Ingo Körner – D, Markus Pfeil 

– A, Sergio Carazza – I, Christophe Vilain – FR, Michael Cacy 

– USA, Guerrino Boatto 

– I, BLASTER – I, Riccardo 
Marelli – I, Vanni Trevisan 
– I, Giuseppe Petrocelli – I, 
STM Airbrush – A, Andreas 
Raufeisen – D, DOX 
– I, FK Airbrush – I, Lorena 
Straffi  – I, Luca Pagan 
– I, Maurizio Forestan – I, 
Alberto Ponno – I.

25

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

Viele kennen Airbruh-NailArt in der altbekannten Art:
Fingernagel reinigen, Finger abkleben, Grundfarben mit der Airbrush auftragen, ein 
nettes Dekor mit der Schablone soll den Höhepunkt bringen, Kunstwerk lackieren und 
dann kommt der große Spaß. Entweder hat der Finger auch seinen Teil von dieser 
Kunst abgekommen und man hat so seine Plage mit der Reinigung. Es soll ja nicht 
gleich das ganze Kunstwerk mit entfernt werden. Ach so, dass der Nagel nicht nur 
eine Wölbung hat merkt man spätestens beim genauen Betrachten des wohl in zwei 
Richtungen verschwommenen Dekors. Richtig, zu einer exakten Arbeit hätte man eben 
vier Finger haben sollen oder gar fünf.

Alle, denen dies oder 
ähnliches irgendwo 
bekannt vorkommt 
können wir beruhigen. 
Es gibt nun ein neues 
System von Medea, bei 
dem alles viel leichter, 
schneller und exakter 
gehen kann.

Airbrush Geckler aus 
Uhingen wird als Iwata-Medea Generalvertrieb auf der BEAUTY INTERNATIONAL in 
Düsseldorf dieses System vorstellen. Das ForuMsss ist etwas schneller und kann jetzt 
schon über diese Neuheit berichten.

Wir beschreiben nun etwas ausführlich den gesamten Aufbau nach dem Medea-
System:

Bei den Fingernägeln spielt es keine Rolle ob es sich um die Echten, Gel- oder 
Kunststoffnägel handelt. Zuerst werden die Nägel gereinigt. Ein Abkleben der Finger ist 
nicht notwendig. Dann wird mit dem Pinsel der Medea-Grundlack aufgetragen (ähnlich 
wie Nagellack)
Nun tragen wir mit der Airbrush die Medea-NailArt-Farbe in dünnen Schichten auf. ( 
der Finger kann ruhig Farbe abbekommen) Um ein scharfkantiges Dekor zu erhalten 
kleben wir eine der Medea-Delux Design Mask auf. Nun brushen wir mit einem anderen 
Farbton darüber und ziehen die MaskFolie wieder ab. Nun wird das ganze Kunstwerk 
mit Varnish mit der Airbrush hauchdünn fi xiert. Als Abschluss kommt ein spezieller 
Medea-Nagellack.

Huch, wie sieht denn der Finger aus? Alles voller Farbe! Kein Problem, die Hand nur 
kurz unter den Wasserhahn oder mit einem feuchten Tuch abgewischt und schon ist die 
überschüssige Farbe weg.   

Die wasserverdünnbare Medea-NailArt-Airbrushfarbe hält nur auf dem Nagel, nicht auf 
der Haut. Dies ist ein Punkt für die wirklich einfache und schnelle Arbeitsweise. Der 
zweite Punkt für dieses einfache, schnelle, exakte und wirkungsvolle System von Medea 
sind die DesignMasks. Die unterschiedlichsten Designs werden für Medea in England 
und im TopAir-Studio in Uhingen entwickelt und produziert. Verschiedene Künstler 
sind für die interessanten Designs verantwortlich. Das gesamte System ist somit eine 
amerikanische/englische und deutsche Coproduktion, wobei der Schwerpunkt bei 
Iwata-Medea in Portland/USA liegt.

Zahlreiche Künstler und Naildesignerinnen konnten das System bereits ausgiebig 
testen und waren begeistert von der einfachen Arbeitsweise. Von der Medea-NailArt-
Airbrushfarbe gibt es insgesamt 54 Farbtöne sowie interessante Zusätze, Varnish, 
Grundlacke, Überzugslack und Reiniger. Die Farben sind in 3o ml Flaschen mit einem 
Tropfverschluss verpackt. Die 30 ml-Flasche kostet € 5,20.  Von den Medea-Deluxe 
DesignMasks gibt es im Moment schon über 60 Designs. Vertrieben wird dieses neue 
System vorwiegen über den Beauty-Bereich aber auch einige ausgewählte Airbrush-
Fachhändler . 

Nähere Info’s gibt es beim Iwata-Medea Generalvertrieb für Deutschland, Österreich 
und Schweiz, Airbrush Geckler in 73066 Uhingen, Römerstr. 74. Tel. 0700 4 92 82 111, 
e-mail: info@medeabeauty.de, Internet: www.medeabeauty.de.

Fingernagel-Design leicht gemacht

26

Gewinnspiel

Zum Start der NailArt-Reihe und 
zum Auftakt der Messe in Düs-
seldorf gibt es, Dank der freund-
lichen Unterstützung der Firma 
Geckler in Uhingen, auch wieder 
etwas zu gewinnen.

Sicher sind auch unter Euch ei-
nige die bereits Fingernagel-De-
sign betreiben und praktizieren... 
und jetzt aufgepasst:

Wir verlosen mit dieser Ausgabe 
ein Set aus der Medea-Nail-Art-
Reihe. Es besteht aus:

Einer Farbe Grundlack

Zwei Flaschen Medea-NailArt-
Airbrushfarbe

Eine Flasche Varnish

 und 

Eine Flasche Medea-
Überzugslack.

Damit nicht genug. Der Gewinner 
bekommt, damit er die Sache 
auch im ganzen Freundeskreis 
anwenden kann, zusätzlich 
noch ein komplettes Medea-
D e s i g n e r M a s k - S u p e r - S e t , 
bestehend aus ingesamt über 400 
Masks in Positiv/Negativ dazu. 
Wenn das mal kein attraktiver 
Preis ist.

Was müsst Ihr tun? Schickt einfach 
eine Mail an kunst@netwelt.net 
mit dem Betreff “Gewinnspiel” 
und beantwortet folgende Frage:

Wie heißt die Messe in 
Düsseldorf auf der das Medea-
Nail-Art-System zur Zeit 
vorgestellt wird?

Einsendeschluß ist der 24. 
04. 2003, der Rechtsweg ist 
ausgeschlossen.

Mitarbeiter der Firmen Geckler 
und NetWelt IC / AKD sind von 
der Teilnahme ausgeschlossen.

background image

foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  3 / 03

Seite : 

Ingo Körner

 - 

Alles neu macht der Mai! 

Naja, vielleicht übertreiben wir ein ganz klein wenig, 
aber zumindest einige Sachen werden im Mai 2003 die 
Airbrushwelt gehörig aufwirbeln.

Zum einen fi ndet natürlich das 1. Kunstforum in 
Reichertshofen statt bei der auch das beschriebene 
neue Buch zum ersten Mal öffentlich vorgestellt wird. 
Infos zu dieser Veranstaltung fi ndet Ihr unter http:
//www.forum-airbrush.de.  Zum anderen veröffentlicht 
Ingo Körner in diesem Wonnemonat sein nunmehr 
drittes Buch mit dem Titel „Homage to Life“.

Das Forumsteam durfte einen Blick in die Vorausdrucke 
werfen, und ich kann Euch versichern, dass der 
Künstler nicht mit „Haut und Fell“ gegeizt hat.

Der Titel verrät den Geist des Buches: eine Verneigung 
vor der Natur, ein Loblied auf das Lebendige. 

Ingos Bilder refl ektieren die Leidenschaft, mit der 
er sich der Darstellung seiner ihn faszinierenden 
Umgebung widmet. Sein Engagement kennt dabei 
kaum Grenzen.

In dem 128 Seiten umfassenden 
Werk wird Bewährtes und 
Neues gleichermaßen zu fi nden 
sein: Neben vielen Bildern, die 
ausschließlich in Airbrushtechnik 
entstanden sind, greift Ingo Körner 
in einigen Arbeiten zum Pinsel. Das 
Faszinierende für den Betrachter 
ist, dass er die Übergänge und 
Unterschiede zwischen beiden 
Techniken nur schwer erkennen 
wird.

Man darf voller Vorfreude 
dem Veröffentlichungstermin 
entgegenschauen. Hier schon 
mal die Eckdaten : Gebundene 
Ausgabe/ Hardcover - 128 Seiten 
– ca. 130 Abbildungen, € 29,90.-.

Vorbestellung zu diesem, sicher 

wieder sehr begehrten Werk, sind ab sofort unter der Adresse www.forum-airbrush.de online 
möglich. Da die Aufl age diesmal lediglich 1850 Exemplare umfasst... schnell Vorbestellen...

27

background image