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Ausgabe 6 / 03

Preis: Unbezahlbar, daher kostenfrei

Ausschließlich kostenfrei erhältlich als PDF-Datei im Internet unter www.forum-airbrush.de

Redaktionelle Mitarbeiter sind uns jederzeit Willkommen. Informationen zu Events, Messen etc. bitte ausschließlich an die e-Mail-Adresse: 
kunst@netwelt.net. Dieses Infoblatt lebt ausschließlich von denjenigen die bereit sind für andere etwas zu tun - Jeder ist aufgefordert!

Photorealismus

Eine Betrachtung von Hermann W. Tesmer

Portrait
Aller Anfang....

Airbrush und Textilestaltung

Buchbesprechung von Manfred Sallinger

Mein erstes Mal

Ein Bericht von Elke Clemens

...und vieles mehr...

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foruMssss

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Seite : 

Kai seins

die Kolumne im foruMssss

Die Lust am Reisen...

..ist das beste im ganzen Jahr. 

Die Sonne lacht ja nun schon seit Wochen vom Himmel, unsereiner 

schwitzt in seinem Atelier oder Arbeitraum, die Kiddis fröhnen dem 

Hitzefrei und dem Freibad, selbst das Lesen der spärlichen Einträge 

im Forum fällt einem nach einen solch heißen Tag schwer. Ich merk 

es  stark... es wird Zeit für Urlaub!

Genau deshalb fällt es mir auch schwer für diese Ausgabe eine 
umfassende Kolumne zustande zu bringen in meinem Kopf schwirrt 
nur ein Gedanke:

URLAUB

URLAUB

URLAUB

URLAUB!!!!!!

Zeit für neue Eindrücke, neue kreative Gedanken, zum Ausspannen 
und Erholen, kurzum für alles was der Mensch wenigstens einmal 
im Jahr so braucht.

Deshalb verabschiede ich mich mal an dieser Stelle für ein paar 
erholsame Tage irgendwo - am besten da wo mich eh keiner kennt.

Wir lesen uns dann wieder in der nächsten AUsgabe der foruMssss 
mit neuem Elan und neuen Themen.

Bis dahin (in knapp einer Woche) wünsche ich Euch ein paar bunte 
Tage!

Impressum

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der NetWelt IC bzw. bei den Verfassern 
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gebers wieder.

2

Inhalt

„Kai seins“ - Kolumne 

2

Inhaltsverzeichnis  

2

Impressum  

 

2

Photorealismus - 
eine Betrachtung 

 

3

Portrait Sascha Kohler 

4

Aller Anfang - ein Bericht 

6

Airbrush & Textilgestaltung  7
Mein erstes Mal 

 

8

Meine erste Ausstellung 

9

Kompressor Eigenbau 

11

Airbrush Tattoo 

 

12

Macht 

mit! 

  13

Airbrush Kurse Deutschland  14
Kunstschule Bochum   

17

Titelbild:

„Valentina“

Wir bedanken uns bei Michael 
Wolf, Paderborn für die Genehmi-
gung des Abdrucks.

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3

Es gibt wohl wenige Kunstrichtungen, die so umstritten sind, wie der 
Fotorealismus. Ob Portrait, Landschaft oder Stilleben, die Einen sind 
völlig hin und weg, die Anderen wundern sich, warum man nicht einfach 
ein Foto vom dargestellten Motiv nimmt und sich die ganze Arbeit spart. 
Warum also macht sich jemand solch große Mühe, wenn es doch 
anscheinend einfacher geht (einmal „klick“ und ein Abzug in passender 
Größe)? Handelt es sich gar um Künstler/innen, die sich gerne selbst 
quälen?

Schon mal vorweg, mit Masochismus und dergleichen hat der 
Fotorealismus herzlich wenig zu tun. Vielmehr geht es doch meistens 
darum, ein Motiv realistisch (besser) darzustellen, als es auf 
fotografi schen Wege möglich ist!

Und hier höre ich schon die ersten Fotografen aufschreien.
Ich selbst fotografi ere sehr gern, es ist eine faszinierende Sache. Nur 
stoße ich zuweilen eben auch an Grenzen, die ich fotografi sch so ohne 
weiteres nicht überwinden kann. Als Beispiel nehme ich mal ein Bild von 
mir, einige werden es schon im Original gesehen haben. Es handelt sich 
um ein Stilleben: Cheers 1, eine Weinfl asche mit Gläsern.

Cheers 1    Acryl auf  Karton 50x70 cm  ©1999 Hermann W.Tesmer

Was soll man da denn nicht fotografi eren 

können?

Es sind die Spiegelungen in den Gläsern. Im gemalten Bild sind alle 
störenden Spiegelungen eben nicht vorhanden. Andere Einspiegelungen 
und Refl exionen, die den Glaseindruck erst hervorrufen, wurden von mir 
optimiert.
Ich habe die Kontraste so angelegt, dass die einzelnen Objekte deutlich 
hervortreten, z.B. das Etikett auf der Flasche, die metallene Folie 
am Flaschenhals, der Korken und der abgetrennte Teil der Folie mit 
der Goldprägung. Des weiteren wurde der Hintergrund an die Motive 

angepasst, im Bereich der grünen Flasche hat er einen Farbstich in 
Richtung Magenta, im Bereich des gefüllten Rotweinglases geht der 
Hintergrund in Richtung Grün, alles sehr dezent und auf den ersten Blick 
nicht sofort zu erkennen.

Es besteht natürlich die Möglichkeit, eine Fotografi e  auch 
nachzubearbeiten, gerade im digitalen (Foto-)Zeitalter. Wer es schon 
mal probiert hat, wird wissen, dass dies nicht so spielerisch einfach ist, 
wie uns so manche Marketingabteilung verspricht. Ohne teure Software, 
einen leistungsstarken Rechner und eine gehörige Portion an Wissen 
und Erfahrung braucht man eigentlich gar nicht anzufangen (ich gehe wie 
bei der obigen handgemalten Illustration vom professionellen Endprodukt 
mit dementsprechend qualitativ hohem Niveau aus). Der Zeitaufwand 
dafür ist übrigens nicht unbedingt kürzer, mitunter ist die handgemalte 
Version schneller fertig als das optimierte und retuschierte Foto.
Außerdem muss man das Foto ja auch noch irgendwie in der richtigen 
Größe ausbelichten bzw. ausdrucken, fast immer ein Job für das Labor 
oder spezialisierte Geschäfte. Am Ende ist die handgemalte Version oft 
billiger als die abfotografi erte, nachbearbeitete und belichtete Variante.

Ich hatte letztes Jahr die Gelegenheit, bei einer Illustration für ein 
Likörprodukt die Produktfotos aus dem Fotostudio und die handgemalte 
Version eines Illustrators zu vergleichen. Nun, die Fotos vom 
spezialisierten Werbefotografen waren bei weitem nicht so gut wie 
das gemalte Fläschchen (der Künstler gehört zu den Topillustratoren). 
Meiner Ansicht nach hat die gemalte fotorealistische Illustration schon 
ihre Berechtigung, sobald sie die Objekte besser darstellt als das 
fotografi erte Pendant. Natürlich wird ein Betrachter (der die beiden 
Versionen ja nicht vergleichen kann) sagen: „Klasse Foto, warum soll 
man das denn malen?“

Dann gibt es ja auch Dinge, die man nicht fotografi eren kann, weil es sie 
(noch) nicht gibt.
Ich denke da an Fantasy-Bilder, Science-Fiction oder auch an so 
bodenständige Dinge wie die Wohnsiedlung, für die noch vor Baubeginn 
Werbung gemacht werden soll. Oder wie wäre es mit der ultramodernen 
Achterbahn, für die man ja noch dringend Investoren braucht, jene aber 
erst einmal sehen wollen, in was sie da ihr Geld reinstecken? Schon 
bekommt der gemalte Fotorealismus wieder Sinn.

Aus künstlerischer Sicht ist der Fotorealismus schon etwas verpönt. Nur 
bedenken einige Kritiker nicht, dass die (zu Recht) hochgelobten „Alten 
Meister“ im Prinzip auch nichts anderes machten, als ihre Umwelt so 
realistisch wie möglich abzubilden. Je besser ein Künstler dies konnte, 
umso angesehener war er. Wenn man bedenkt, dass berühmte abstrakte 
Künstler oft hervorragende Fotorealisten sind bzw. waren und aufgrund 
ihres Wissens über realistische Darstellung eigentlich erst in der Lage 
sind, Objekte zu vereinfachen und immer abstrakter darzustellen, 
wundert man sich schon über den „schlechten“ künstlerischen Ruf der 
Fotorealisten.

Regeln kann man nur durchbrechen, wenn man sie kennt bzw. anwenden 
kann. Sicherlich kann ich jederzeit irgendein Gekleckse (ist nicht böse 
gemeint) auf die Leinwand zaubern, richtig interessant wird es aber erst, 
wenn ich genau weiß, was ich da mache und warum ich gerade hier 
altbewährte Grundsätze umgehe.

Die Beherrschung des Fotorealismus ebnet meiner Meinung nach 
erst den Weg in Richtung Vereinfachung.Irgendwie ein Widerspruch, 
oder? Ich denke nicht. Wenn ich nachvollziehen kann, warum z.B. ein 
Baumstamm rund aussieht und ich daraufhin in der Lage bin, diesen 
Baumstamm realistisch zu malen, kann ich anfangen,  mich auf die 
wesentliche Form zu konzentrieren und irgendwann diesen Stamm mit 
wenigen Strichen abstrakt darstellen.

Nun, seid nicht so streng und hart mit uns Fotorealisten, wir arbeiten an 
uns und geloben Besserung. Seid aufgeschlossen gegenüber anderen 
Techniken, kommuniziert miteinander und respektiert Euch und Eure 
Werke gegenseitig.

Ach ja, immer wieder mal etwas Neues zu lernen und den Horizont zu 
erweitern ist doch auch nicht schlecht, oder?

Ein paar Denkanstöße (mit einem netten Schmunzeln im Gesicht) von 
Hermann W. Tesmer

Gedanken von Hermann W. Tesmer

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4

Seit einiger Zeit bereits 
ein  fl 

eißiges Mitglied bei 

forum-airbrush.de konnten 
wir Sascha bei der Airbrush 
Show 03 in Wil das erste Mal 
persönlich kennen lernen. 
Grund für uns, euch diesen 
jungen Mann auch einmal 
etwas näher vorzustellen.

ForuMssss:
Die erste Frage ist natürlich 
die: Wie kamst du zum 
airbrushen?

Sascha:
Vor 16 Jahren zeigte mir ein 
Kollege ein Airbrushmagazin. 
Darin wurde gerade der Klassiker „Reisslack“ vorgestellt. 
Er hatte vor sein Mofa so zu lackieren und wollte mich an 
seiner Freude teilhaben lassen. Mich interessierte dieser 
Lackweniger. Nein, es waren die sensationellen Bilder, die 
ich in dieser Zeitschrift sah. Mein Traum von Airbrush war 
geboren.

ForuMssss:
Hast du dir gleich eine Ausrüstung zugelegt?

Sascha:
Nein, ich träumte dann noch weitere drei Jahre. Da es zu 
dieser Zeit noch so gut wie kein Airbrushgeschäft gab, 
suchte ich jede Kleinigkeit über Airbrush. Dazu kam, dass 
ich Preisangaben über Ausrüstungen aus Deutschland 
fand. Diese brachten mich fast zur Verzweifl ung.  Die 
ganze Ausrüstung kosteten für mich als Schüler einfach 
zuviel.

Portrait Sascha Kohler 

CH

ForuMssss:
Aber du kamst dann doch noch zu einer 
Ausrüstung, oder?

Sascha:
Ja, mit siebzehn. Nach einem Jahr in meiner 
Lehre als Automechaniker hatte Ich mir ein 
wenig zusammengespart. Als ich dann in Basel 
einkaufen ging, traute ich meinen Augen kaum. Im 
Schaufenster einer Lackiererei stand tatsächlich  
eine kleine Grundausrüstung (Kompressor & 
Badge 150) mit ein wenig Farbe.
Sofort lief ich in den Laden und kaufte 
ohne zu überlegen dieses Set für  

6 0 0 . - 

Schweizerfranken. Mein bester Spontankauf 
meines Lebens!

ForuMssss:

Dann ging es los?

Sascha:
Ich konnte es kaum erwarten bis ich zuhause war. Sofort 
packte ich alles aus und Füllte die Farbe in die Badger, 
ohne irgend eine Beschreibung zu lesen. Meine  
ersten Striche entstanden dann auf einem Blatt Papier. 
Die meiste Farbe landete jedoch aus Unachtsamkeit auf 
dem Tisch. Meine Mutter lies mich dann zum ersten Mal 
den Spruch: “Narrenhände verschmieren Tisch und 
Wände“
 hören.  Am gleichen Abend versuchte ich mit 
Hilfe meines winzigen Wissens aus den Zeitschriften, ein 
Delfi n zu brushen. Der hängt noch heute bei meinen Eltern 
in der Küche. 

ForuMssss: 
Warst du mit deinem Bild zufrieden?

Sascha:
Nun ich war glücklich, dass man daraus einen Delfi n 
erkannte. Zufrieden war ich damals nicht  und bins auch 
heute mit meinen Bildern nicht.  Ich  setze  mir  meinen 
Maßstab selbst sehr hoch. 

ForuMssss: 
Besuchtest du dann Kurse?

Sascha:
Nein, ich brushte eifrig weiter, musste viel Lehrgeld 
bezahlen. Ich lernte jedoch aus jedem meiner Fehler.

ForuMssss: 
Hattest du nie Unterstützung von anderen Airbrushern?

Sascha:
Andere Airbrusher? Ich fühlte mich als wohnte ich auf 
dem Mond. Leider war die Airbrush-Szene in der Schweiz 
nicht gerade gross. Sie ist auch heute noch im kleineren 

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Rahmen. Es gibt nur 
sehr wenige Geschäfte 
die Airbrush in ihrem 
Angebot haben. Das 
veranlasste mich jedoch 
auch, selbst etwas zu 
unternehmen und ich 
Versuchte einen eigenen 
Shop zu eröffnen, was 
jedoch bis jetzt immer 
fehlschlug.

ForuMssss: 
Woran lag den dein 
Scheitern?

Sascha: 
Die Wirtschaftslage verschlechterte sich zunehmend 
und ich getraute mich auch nicht richtig meine 
sichere Arbeitsstelle aufzugeben. Dazu wurden die 
Ladenlokalitäten zunehmend teurer. Ohne Laden bekam 
ich dann auch von den meisten Händlern auch kein 
Verkaufsmaterial. 

ForuMssss: 
Hast du deinen 
Traum jetzt entgültig 
aufgegeben?

Sascha: 
Nein, ich bin im 
Moment gerade in 
Verhandlungen für 
etwas Einmaliges. 
Leider kann ich im 
Moment noch keine 
näheren Angaben 
machen, werde das 
aber bestimmt in 
einer der nächsten 
ForuMssss nachholen. 
Ich möchte einfach 
das Medium Airbrush 
den Leuten näher bringen um diese von der Vorstellung 
vom bebrushten Tankdeckel wegzubringen.

ForuMssss: 
Die Schweiz hatte ja kürzlich einen Airbrushevent wo du ja 
auch ausgestellt hast. Wie hast du das erlebt?

Sascha:
Es war super, die ganze Stimmung und die Vielfalt 
vom Angebot haben mich schon überwältigt. Auch die 
Diskussionen unter den Ausstellern und Besuchern 
waren ein Erlebnis der besonderen Art. Ich werde 
bestimmt bald wieder an einer Ausstellung teilnehmen.

ForuMssss: 
Deine Airbrushwerke, was für Untergründe, Techniken 
bevorzugst du?

Sascha:
Einen „Lieblingsuntergrund“ habe ich 
eigentlich nicht. Ich brushe auf fast jeden 
Untergrund der mir unter die Gun kommt. 
Im Augenblick hab ich einen neuen 
Mörtel entdeckt, er nennt sich Naturofl oor 
(www.narturofl oor.ch). Ich trage ihn auf 
eine Holzplatte auf und bebrushe ihn. Am 
Schluss wird das ganze Werk versiegelt. 
Somit ist es Kratz-, Licht- und Wasserfest. 
Man kann sogar darauf rumtrampeln 
ohne es zu zerstören! Zur Technik kann 
ich nur sagen, dass ich mich nicht auf 
etwas festlege. Bei mir  

zählt das 

Endprodukt und nicht wie es entstanden 
ist.

ForuMssss: 
Hast du ein Vorbild, das dich inspiriert?

Sascha:
Ja, das Leben ist meine grösste Inspiration. Von der 
Technik her bewundere ich 

Ingo  Körner.  Er  brusht 

ohne Vorlage frei aus seinen Gedanken ein Bild und das in 

einer unglaublichen Geschwindigkeit. 
Ich denke, dass man so etwas nicht 
trainieren kann. 

ForuMssss: 
Zum Schluss, wie sieht deine Zukunft 
aus?

Sascha:
Ich möchte mehr Zeit zum airbrushen 
fi nden, dies geht 
auf Grund meines Berufes relativ 
schlecht. Zudem hoffe 
ich mit meinem neuen Projekt die 
Leute näher zum 
Airbrush zu bringen um das Klischee 
vom Sprayer zu 
wiederlegen.

„Die Verwirklichung seine Geistes ist der 

Traum nach dem Unfassbaren“

Narrenhand Objektdesign

Art of Sascha B. Kohler
Hauptstrasse 43
CH-4233 Meltingen 

Tel: +41 (0)61 791 19 19
Fax: +41 (0)61 791 19 20 
Mail: narrenhand@s-b-kohler.ch
Web: www.narrenhand.com

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Aller Anfang

von Sandra Meinecke

Tja, nachdem einige hier schon berichtet haben, dachte ich mir, 
versuchst es halt auch mal.

Angefangen hat es bei mir im letzten Oktober damit, dass ich 
meinAbendstudium neben meiner täglichen Arbeit nicht mehr 
machen konnte und es nach 1 1/2 Jahren abgebrochen habe. 
Jetzt hatte ich soviel Energie übrig, die ins nächste Projekt 
gesteckt werden wollte. Also kurz überlegt, was ich eigentlich 
schon immer machen wollte. Spontan vielen mit die tollen Bilder 
ein, die man aus der Fußgängerzone von Mallorca oder Hamburg 
kennt. Diese mit Deckeln und Zeitungsfetzen gesprayten Bilder. 
Noch mal überlegt, was Kreatives wollte ich ja immer schon mal 
machen und auf ins Internet. Schlau machen.

Und sieh da. Roger Hassler bietet einen Wochenendkurs in 
Hamburg an. Gleich angemeldet und schon ging es los. Ich 
war total nervös. Vor allem, als ich in den Raum kam und einige 
hatten sogar ihre eigenen Pistolen mit. Wie sich herausstellte, 
aber noch nie benutzt, nur schon mal gekauft.
Und dann ging es los. Linien sprühen, Schleifen sprühen 
und gleich am ersten Tag die ersten Bilder. Klasse, einen 
Sonnenaufgang mit Meer und Felsen und einem Baum. Ok, 
Bäume muss ich echt noch üben. Und das zweite war eine 
Fantasielandschaft. Genau das was ich wollte. Mit Planet, 
Bergen und ganz vielen Sternen. 
Am nächsten Tag wurde es dann richtig kompliziert. Ein Planet, 
blauer Himmel mit wenig Sternen, weiter tiefer Wolken. Berge, 
Wasser und ein Wasserfall, der ins unendliche Universum fällt. 
(Weiter sind wir nicht gekommen, 7 Stunden Dauerbrushen war 
schon heftig genug). Völlig erledigt von den zwei Tagen aber 
glücklich und vor allem superstolz ging es nach Hause. Gleich 
mal allen die Bilder zeigen.

Meine Pistole, eine Badger 100, habe ich gleich nach Kursende 
bei Roger gekauft. Eine Farbe sowie den Schlauch gab es gratis 
und der Rest wurde über das Internet bei Aura-Shop bestellt. 
Den Kompressor hat mir zum Glück mein Freund spendiert. 
Jetzt habe ich bei mir in der Nähe in Bad Segeberg einen Laden 
gefunden, wo ich alles direkt kaufen kann.

Tja, und dann ging es zuhause ans üben. Ich habe mir von Roger 
die CD mit Vorlagen mitgenommen und die Bilder nachgebrusht, 
die noch drauf waren. Dann habe ich einige Bilder doppelt 
gebrusht, weil Freunde sie auch haben wollten. Aber jedes 
Bild das fertig war, wollte ich nicht hergeben. War jedes Mal ein 
echter Abschied.

Inzwischen habe ich sogar für einen Arbeitskollegen einen Helm 
gebrusht. Ich habe ihm einen kleinen Lenkdrachen auf seinen 
Strandbuggyhelm gebrusht.
Natürlich mit Aufklärung, dass ich keine Haftung übernehme, 
wenn der Helm jetzt bei einem kleinen Unfall sofort zerspringt. 
Anweisungen kamen dann über das Forum von Roger. Und nicht 
zu vergessen, meine ständigen eMail-Anfragen. Roger, hierfür 
ein dickes Danke, dass du so tapfer durchgehalten hast und 
auch weiter mit Rat und Tat zur Seite stehst.

Natürlich gab es auch bei mir Rückschläge. Da war die rotzende 
Pistole, die mir mein Bild versaute, oder auch das Abdeckpapier, 
wo die Pistole doch Farbe unter verteilte, weil durch den 
Luftdruck sich das Papier anhob. Ach und nicht zu vergessen, die 

merkwürdig kaum trocknende und komisch fl üssige  Farbe,  die 
einfach nicht am Karton trocknen wollte, bloß weil ich Schussel 
vergessen hatte, die Farbe vor Gebrauch gut zu schütteln. Aber 
das macht
nichts, im Nachhinein kann ich darüber nur grinsen.

Auch in Zukunft werde ich Kurse besuchen, da man echt nie 
ausgelernt hat und man immer wieder neue Ideen fi ndet,  wie 
man was darstellen kann.

Also an alle, die Airbrushen testen wollen. Ihr müsst Geduld 
haben und wenn es mal nicht klappt, nicht gleich aufgeben. Den 
die Ergebnisse zählen. 

Inzwischen arbeite ich an einem Elefanten, der auf einem Ball 
(hier ein Planet) durchs All jongliert. Hier brauche ich dann 
auch schon etwas mehr den Pinsel. Aber es klappt und ich echt 
begeistert von mir. :o) Wer Lust hat, guckt einfach mal unter 

www.tronje.net

 vorbei. Da habe ich einige Bilder von mir.

Veranstaltungen

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Airbrush und Textilgestaltung

Airbrush und Textilgestaltung

Buchbesprechung des Werkes von M. Wrobel-Schwarz und Roland Kuck

von Manfred Sallinger

Textil- und Ledergestaltung mit der Airbrushpistole.  Ich nehme es gleich vorweg, das Buch 
ist mit der gleichen Präzision und Wissensvermittlung geschrieben und bebildert wie die 
anderen Werke aus der Reihe von Monika Wrobel-Schwarz und Roland Kuck. Ausgezeichnete 
Beschreibungen und Detailgenauigkeit  zeichnen dieses Werk aus. Wer sonst als diese 
beiden Autoren könnte ein solches spezifi sches Thema besser beschreiben, ich kenne aus 
diesem Bereich leider keinen.  Wie ich erfahren habe ist das Werk derzeit zwar nur schwer zu 
bekommen, eine Neuaufl age ist demnächst geplant.

Inhalt
Im Vorwort werden meine Eindrücke über Frau Wrobel-Schwarz bestätigt, diese Frau weiß 
worüber Sie schreibt und trifft meine persönlichen Eindrücke, wobei ich mich natürlich nicht mit 
damit vergleichen kann oder möchte, dazu ist mein „Know-how“ noch weit davon entfernt.

Die Spritzgründe – Textilien und Leder
Eine grundsätzliche Einführung, welche Themen im nachfolgenden Buch behandelt werden.

Der Kompressor

Die Spritzpistolen
Vorstellung der verwendeten Spritzpistolen Olympos Special SP-B, Paasche AB Turbo und eine 
Iwata HP-C. 

Die Farben
Einführende Erklärungen zu Farben verschiedener Herstellern, die in diesem Buch verwendet 
werden, aber auch darüber hinausgehende Informationen zu weiteren Farben, die in diesem 
Buch nicht zum Einsatz gelangen.

Das Textil-Medium, das Leder-Medium, der Haftvermittler
Sehr wichtige Informationen über die einzusetzenden Zusätze damit die Farbe nicht nach dem 
ersten Waschen in der Waschmaschine bleibt.

Das Schablonenmaterial

Die Reiniger
Wichtiger Abschnitt, da die verwendeten Zusätze für die Airbrush bei falscher Reinigung einen 
verheerenden Nachteil haben könnte.

Epidiaskop/Paxiscop
Mein Lieblingsthema: Motivübertragung. Sicher ist ein solches Hilfsmittel sehr gut geeignet, 
aber auch hier wird man an der „reinen Zeichenkunst“ nicht vorbeikommen. Ein so sensibles 
Material wie Textilien und Leder kann man wohl kaum nach dem Prinzip „Malen nach Zahlen“ 
durchführen.

Die Vorbehandlung von Textilien und Leder
Eines der wichtigsten Abschnitte, damit das Kunstwerk auf dem Malgrund haften bleibt.

Die Nachbehandlung von Textilien und Leder
Fixieren, Nachfi xieren, Waschen und....und...und !!!!!!!!!!!!!!

Das verdünnen und Mischen der Farben

Und nun geht der praktische Teil los, wobei die jede Lektion eine in sich geschlossene Einheit 
bildet, also man muss nicht das erste Motiv malen, um die folgenden bearbeiten zu können.

Die Gestaltung einer Krawatte mit einem ägyptischen Motiv
Anhand dieser äußerst plastischen Vorzeichnung erkennt man den Künstler Roland Kuck, 
der, wie er hier aufzeigt, sein Handwerk perfekt beherrscht. Diese reine Vorzeichnung animiert 
mich wieder, die Zeichnung mit all ihren Facetten richtig zu erlernen. In einzeln gut bebilderten 
Abschnitten wird erklärt, natürlich mit Mischanleitung der Farben, wie man ein solches komplexes 
Motiv detailliert ausführen kann. Detailarbeit wird durch vergrößerte Bebilderung eindrucksvoll 
beschrieben, damit auch der kleinste, aber doch sehr wichtige, Abschnitt nachvollzogen werden 
kann. 

Die Gestaltung eines T-Shirts mit einem Pantherkopf
Auf einem schwarzen T-Shirt kann man die Entstehung eines Panthers mittels Createx-Farben 
miterleben und nacharbeiten. In eindrucksvollen Bildern, wie schon erwähnt, erklärt Roland 
Kuck seine Arbeitsweise. Ein realistischer Pantherkopf, den man gerne über die Haut zieht.

Das Gestalten eines T-Shirts mit einem 
Papageienkopf
Wie ich mit Schablonen- und Freihandtechnik 
einen realistischen Papageienkopf mit 
Schminckefarben auf ein weißes T-Shirt 
malen kann. Ich wiederhole mich hier wieder, 
aber alleine die Vorzeichnungen würde ich mir 
an die Wand hängen. Bilder, Erklärungen, die 
keine Fragen mehr offen lassen.

Das Gestalten einer Lederjacke mit einem 
Katzenkopf.
Deckende Farben von Illu-Color kommen hier 
zum Einsatz wie bereits bei dem Pantherkopf, 
da der Malgrund dunkel ist. Wie bereits in 
den vorhergehenden Beispielen wird jeder 
einzelne Arbeitsschritt sehr gut bebildert, 
aufgezeigt und erklärt.

Bildergalerie mit Arbeiten von Roland Kuck
Wie in den anderen Werken kann ich nur 
sagen, diese sind den Preis des Buches für 
sich betrachtet schon wert.

Persönliches Fazit.

Nachdem ich das Buch teilweise 
nachgearbeitet habe gefallen mir meine 
monotonen Anziehsachen eigentlich nur 
noch bedingt. Wer sich für diesen Bereich 
interessiert  fi ndet in diesem Buch das nötige 
Rüstzeug. Einfach und detailliert erklärt und 
aufgezeigt, wie in allen Werken aus der reihe 
des IBKK Bochum. Für mich ein absoluter 
Kauf. Derjenige, der in der Nähe von Bochum 
wohnt und Interesse nach einer vernünftigen 
Ausbildung hat, sollte sich auf jeden Fall mit 
diesem Institut in Verbindung setzen. Wie ich 
schon einmal zu einem Buch aus dieser Reihe 
geschrieben habe, besser kann man es wohl 
kaum machen.

Und zum Ende noch etwas persönliches:

Das war von meiner Seite erst mal der letzte 
Artikel, mehr kann und will ich mir derzeit nicht 
antun. Ich selbst habe neben meiner  Familie 
und Arbeit noch sehr viel aufzuarbeiten, 
persönlich will ich auch vorankommen und 
das kostet natürlich viel Freizeit. Deshalb 
möchte ich mich an dieser Stelle für eure 
Aufmerksamkeit bedanken, vor allem bei 
den Künstlern Ingo Körner, Roland Kuck und 
Frau Wrobel-Schwarz, ich habe viel von euren 
Werken gelernt. 

Für die entstandenen Freundschaften, die 
mir sehr viel wert geworden sind. Allen 
andern wünsche ich gutes Gelingen bei 
euren Arbeiten und ich hoffe ihr habt euch bei 
meinen Artikeln nicht zu sehr gelangweilt. Um 
nun mit Bob Ross abzuschließen.

That’s it

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Seite : 

8

Mein erstes Mal

Mein erstes Mal war Ende 1999. In einem Alter, in welchem 
andere ihr erstes Mal schon lange hinter sich hatten und 
mit ihren Erfahrungen prahlten. Erst in diesem Jahr hatte 
ich mein erstes aufregendes Erlebnis mit Airbrush und 
möchte Euch gerne davon erzählen. 

Völlig fasziniert stand ich damals in einem Modellbauladen 
zwei Stunden vor einem sehr freundlichen jungen Mann, 
der äußerst kunstvoll Modellautos bemalte, wofür er 
kaum Schablonen nutzte. Nachdem ich ihn lange Zeit mit 
unendlich vielen Fragen zugetextet hatte, gab er mir seine 
Karte. Auf der stand etwas von Atelier, Kurse sonntags DM 
150,- , für absolute Anfänger, usw.

Whow – der Künstler hatte ein eigenes Atelier und gab 
auch noch Kurse für so Unfähige wie mich. Leicht errötend 
und völlig beeindruckt habe ich mich verabschiedet; nicht 
ohne einen Termin in der Tasche zu haben.

Einen Monat später war es soweit. Aufgeregt klingelte ich 
an der Tür des Ateliers – aber leider öffnete mir nicht der 
Ersehnte. Von einem Bekannten wurde mir erklärt, dass 
der Künstler heute nicht könne; er ihn vertreten würde und 
es hätten leider alle anderen Kursteilnehmer abgesagt. 
Ach!  

Zwar erinnerte 
ich mich meine 
Te l e f o n n u m m e r 
hinterlegt zu haben 
und wunderte mich 
kurzfristig, warum mir 
nicht Bescheid gesagt 
wurde – aber egal. Der 
Bekannte arbeitete mit 
dem Künstler zusammen; 
darum erwartete ich auch 
von ihm entsprechendes 
Know How und fand 
die Möglichkeit als 
Einzige was gezeigt zu 
bekommen, gar nicht so 
schlecht.

Gut – Punkte, Striche 

und wieder Punkte und Striche – bis man sich an ein Bild 
wagte. Meinen Namen als Schriftzug mit Kanten, in Chrom, 
Landschaftshintergrund, usw. Oh Gott – das sah aber ziemlich 
gefährlich aus und wurde es dann leider auch.

Beim Abziehen der Schutzhülle eines OP-Skalpells`s bin ich 
abgerutscht und habe mir ganz ekelhaft tief zwischen Mittel- 
und Ringfi nger geschnitten. Da saß ich nun blutend wie ein 
Schwein, glotzte abwesend auf meine Hand und bat recht blöde 
um eine Zigarette. Da ich anscheinend zudem auch noch etwas 
blass wurde, tanzte der Kursleiter völlig aus dem Häuschen um 
mich herum und holte dann einen Riesenverbandskasten aus 
dem Schrank.

Nun sollte ich ins Krankenhaus zum Nähen gefahren werden. 
Tja – das ging natürlich nicht. Erstens wurde meine Hand ja gut 
verbunden, zweitens musste mein Bild noch fertig werden und 
drittens wurde mir bei der Vorstellung, dass mir Nadel und Faden 

durch die Hand gezogen werden, noch schlechter. 

Das Bild wurde also irgendwie fertig gemacht – natürlich sieht 
es entsprechend aus. Zum Schluss verkaufte mir der Kursleiter 
dann noch Kompressor, Farben und Pistole und sprühte eine 

Kugel, verbunden mit den Worten: „Und wenn  Sie mal richtig 
gut sind, dann können Sie auch so was“.
  Da die Kugel nur ein 
unsauberer völlig platter Kreis war, habe ich mich dann noch 
gefragt, was eigentlich „gut“ ist.

Nach Hause bin ich dann mit einem furchtbaren Bild, dick 
verbundener Hand und pleite. Von der Verwandtschaft wurde 

ich nach diesem Tag natürlich noch ausreichend grinsend 
„bemitleidet“.

Aber der Kompressor läuft bis heute einwandfrei und das Bild 
wurde zur Erinnerung gerahmt, - nur die Narbe erinnert mich 
noch von Zeit zu Zeit an mein erstes Mal. 

Ein Bericht von Elke Clemens

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Ausgabe  6 / 03

Seite : 

9

Ein Erfahrungsbericht von Sascha Kohler (CH)

In einem Inserat las ich vom Airbrushevent in Wil. Darunter stand: Noch Ausstellungsplätze 
frei. Ein Kribbeln durchzog meinen Körper und es schossen mir tausend Bilder durch den 
Kopf. Sollte ich Ausstellen? Mein Gemütszustand wechselte wie die Farbe eines Kameleons 
in einer Smartiespackung. 
War ich schon so weit für 
eine Ausstellung? Mach ich 
mich lächerlich? Was kostet 
mich das? Unzählige Fragen 
schossen durch mein Hirn. 
Die erste Welle überstanden, 
fragte ich mich ernsthaft, 
was es mir bringt an einer 
Ausstellung teilzunehmen. 

Bei einer heißen Tasse Kaffee 
schrieb ich mir alle Vor- und 
Nachteile einer Teilnahme auf.
An erster Stelle dachte ich an 
die Kosten die es verursachen 
würde. Der Standplatz, die 
Verpfl egung, die Unterkunft,... 
Dann aber die Erfahrung die 
es mir bringt. Die Einschätzung 
anderer Airbrusher, das 
Publikum, evtl. sogar einen 
Verkauf, ...

Allen Mut zusammengenommen bestellte ich Unterlagen.
Als dann der Briefumschlag im Briefkasten lag, konnte ich es nicht abwarten bis ich wieder im 
Haus war. Noch während dem Treppensteigen riss ich das Couvert auf wie ein Raubtier.
Gespannt verschlang ich jedes Wort. Es stand für mich bereits fest an der Ausstellung 
teilzunehmen als ich das Inserat lass, ich wusste es zu diesem Zeitpunkt nur noch nicht. 
Ich meldete mich noch in der selben Stunde an. Dies war ca. 6 Monate vor der Ausstellung.
Die Anmeldung zur Post gebracht und schon hatte ich meine ersten Zweifel. War es das 

Richtige? Ich hab ja noch fast keine 
Bilder zum  Ausstellen, nur noch sechs 
Monate, fast keine Zeit mehr,.... 
Zum Glück kam meine Freundin 
bald nach hause und konnte mich 
beruhigen.

Ich fi ng an zu Planen:
Ein Hotel musste reserviert werden, 
zwei Personen für zwei Nächte. 
Welches sollte ich nehmen? Ich kenne 
keines, gefällt es mir?

Mein Stand, wie macht man einen 
schönen Stand? In den Unterlagen 
des Ausstellers steht, dass mein 
Stand zwei mal drei Meter groß ist. 
Die Rückseite mit einer 2 Meter hohen 
Stellwand. Jede Seite eine 1 Meter 
breiten Stellwand. Stromanschluss 
vorhanden.

Allen Mut zusammengefasst schrieb 
ich Guido Leber, den ich ja noch 
nicht einmal persönlich kannte eine 
E-Mail und fragte ob er mir einige 
Tipps geben könnte. Er hat ja schon 
öfters ausgestellt. Es vergingen drei 
Tage und es kam keine Mail zurück. 
Etwas enttäuscht war ich schon. 
Plötzlich klingelte das Telefon und eine 
sympathische Stimme meldete sich: 
„Hallo hier ist der Guido...“ Er erklärte 

mir persönlich auf was ich aufpassen muss, was ich tun und unterlassen sollte. Einfach Super 
Telefonat! Es hat mir viel gebracht und die Angst vor dieser Ausstellung genommen. An dieser 

Stelle ein herzliches Dankeschön an dich 
Guido!!!!!!!!

Also viele Fragen wurden somit in einer 
halben Stunde geklärt. Wieder richtig Mut 
gefasst stellte ich mir eine Einkaufsliste her. 
Ich benötige: Lampen um meine Bilder im 
optimalen Licht zu präsentieren. Ich dachte 
da an Klemmspottlampen mit Schwanenhals. 

Eine Alternative und billiger 
wäre jedoch ein 500 Watt-
Scheinwerfer. Dieser kann 
man aber nicht so Punktgenau 
auf die einzelnen Bilder 
ausrichten. Ein Besuch bei 
IKEA brachte die Lösung.
Relativ günstige 
Schwanenhals-Lampen (5 
Stk). Vergessen darf man aber 
auch nicht eine Kabelrolle, 
V e r l ä n g e r u n g s k a b e l n , 
Mehrfachstecker.

Da die Stellwände teilweise 
schmutzig sind, empfahl 
Guido einen billigen Stoff zum 
Abdecken. Günstige Variante 
ist ein Baumwollstoff den 
man einfärbt. Ich bevorzugte, 
nach einem Test im Laden, die 

dunklen Farben, da darauf die Bilder besser 
strahlten.
Etwas teurer ist da die Variante mit dem 
Fliesstoff. Er ist auf einer Seite Matt und 
auf der anderen Seite glänzend. Zudem ist 
er sehr dünn. Man benötigt ihn viel beim 
Messebau, ist jedoch für die Innenfütterung 
von Kleidungsstücken gedacht.
Es bereitete mir jedoch auch Probleme mit 
den Ballendimensionen der Stoffe. Es gab 
fast keinen Stoff der zwei Meter breit war. 
Ich entschied mich für einen schwarzen 
Baumwollstoff, 140 cm, ebenfalls von IKEA. 
(ca. 3.50 Euro der Meter). Dazu kaufte ich 
noch einige Meter blauen Tüllstoff zum 
dekorieren (ca. 5 Euro/m).

Einen Tisch musste ich auch noch haben, 
ich hatte ja auch diverse Gegenstände die 
man nicht an die Wand hängen konnte. Also 
stöberte ich auf dem Speicher und fand einen 
Klapptisch aus Holz. 

Den Tipp von Guido an Stühle zu denken 
war großartig, man steht an einer Ausstellung 
sonst drei Tage..

Ebenfalls sollte man an seine eigene 
Verpfl egung denken (ebenfalls ein Tipp von 
Guido)

Mit all dem Wissen stellte ich mir eine Woche 
vor Beginn der Ausstellung alles zusammen.
Ich überlegte mir, welche Bilder ich mitnehmen 
sollte. Auch da wieder ein Problem.
Mein Lieblingsbild, es gefällt mir am Besten, 
soll ich es mitnehmen und wenn ja, was ist 
wenn es jemand kaufen möchte. Da mich 
einige tollen Erinnerungen an das Bild banden 
lief mir ein kalter Schauer über den Rücken. 
Mein Bild im Wohnzimmer eines Wildfremden, 
...
Die Bilderwahl getroffen, ich schaute noch 
ein wenig auf die Farbzusammenpassung 
der Ausstellungsstücke, wurden diese zum 

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Seite : 

10

Transport in Luftpolsterfolie gewickelt. Es 
währe mehr als ärgerlich ein oder sogar 
mehrere Werke durch Beschädigung zu 
verlieren.

Am Tag vor der Ausstellung belud ich dann 
meinen Kombi. Schnell musste ich feststellen, 
dass der Platz sehr eng 
werden würde. Diese 
verdammten Stühle, wieso 
sind die so sperrig. Nach 
fast zwei Stunden ein- aus- 
und umladen war alles drin, 
dachte ich. Plötzlich fi el  mir 
der Tisch ein. Eine Salve 
von Flüchen jagten durch 
die abendliche Stille. Der 
Tisch stand ja noch oben. 
Nochmals umgeladen 
und den Tisch mit zwei 
Spanngurten unter das 
Autodach gebunden. Super 
alles Platz! Leicht beruhigt 
packte ich noch Getränke 
und Sandwiches in die 
Kühlbox. Diese Fand dann 
Platz im Fußraum meiner 
Freundin. Es waren ja nur 
ca. 130 km Fahrt dachte 
ich. 

Noch kurz den Terminplan für die Reise 
durchgegangen, wir mussten ja den Stand 
bis 10.00 Uhr aufgestellt haben. Aufstehen, 
Morgenessen, die Fahrt ca. eine dreiviertel 
Stunde, Stand aufbauen, umziehen. Also 
mussten wir spätestens um 0630 Uhr 
losfahren. 
Im Bett lag ich dann, hin und hergewälzt von 
tausend Gedanken geplagt. Hab ich alles, 
fi nde ich den Weg in der nötigen Zeit, müssen 
wir etwa früher aufstehen, ...
Die Morgensonne weckte mich und mein 
ungutes Gefühl. Morgenessen viel schon mal 
Weg, keinen Hunger. Meine Freundin Katrin, 
versuchte mich zu motivieren und trieb mich 
voran wie eine Schafherde. Wir konnten dann 
eine viertel Stunde früher losfahren. Als ich in 
Auto stieg, schlug mich von hinten jemand auf 

den Kopf. Erneut eine Salve von Flüchen. Bin 
sonst nicht der Typ von Flüchen, was Katrin 
zuerst lustig fand aber danach eben nicht 
mehr. Wer schlug mich denn da, verd......
Es war der Tisch, er war doch etwas lang und 
ragte uns über die Köpfe. Ich den ganzen 
Weg den Kopf eingezogen und Katrin die 
Füße angewinkelt (Kühlbox) erreichten wir 
dann Will.

Völlig gehetzt fi ngen wir mit dem Aufstellen des 
Standes an. Gegenüber war gerade Reinhard 
Geckler dabei seinen Stand vorzubereiten. Er 
brachte mich fast auf die Palme. Wir rannten 
hin und her und er stellte in genüsslicher 
Profi manier seinen Stand auf. Wie macht er 
dass nur?  Wir hetzten und probierten und ich 

fl uchte still, innerlich. Reinhard war mit seinem 
Aufwendigen Stand und das noch alleine fast 
schneller fertig als wir. Unglaublich der Mann 
die Nerven hätte ich gebraucht. 

Wir deckten die Wände mit unserem Stoff, 
das Problem dabei war, dass keine Nägel 
oder Reißzwecken verwendet werden durften. 
Auch starke Klebstoffe waren verboten. Also 
mit Schnur und Schraubzwingen befestigt. 
Hacken um die Bilder aufzuhängen gab es 
vom Veranstalter gegen ein Pfand. Die Bilder 
wurden platziert. Die Lampen montiert. Zum 
Glück konnte man sie festklammern, guter 
Kauf! Dann verkabelt. Der Tisch mit Stoff 
eingefasst und positioniert. Gegenstände 
verteilt. Stühle hingestellt, am liebsten hätte ich 
mich hingesetzt und ausgeruht, aber nein die 
Zeit drängte. Visitenkarten und Sugus auf den 

Tisch gestellt und fertig. 
Nein, da waren ja noch 
die Verpackungen der 
Bilder Kartons, ... alles 
lag um meinen Stand 
verteilt, als ob eine 
Bombe eingeschlagen 
hätte. Schnell 
z u s a m m e n g e r ä u m t 
und ins Auto geworfen. 
Aber jetzt fertig.

Wir hatten noch 
kurz Zeit um uns 
umzuziehen und frisch 
zu machen. Die Show 

konnte beginnen. 

Die ersten Kontakte mit den anderen 
Ausstellern wurden bereits beim 
Eröffnungsapéro geknüpft. Ich lernte bei 
einem Gläschen Wein unter anderem Brigitte 
(Simka) vom Forum kennen. Wir diskutierten 
über unsere Erwartungen, Ängste und 
unsere vergangenen Vorbereitungen. Meine 

Nervosität hat sich dabei völlig gelegt. Ich 
fühlte mich schon fast wie zu Hause. Die 
Tore für die Besucher wurden geöffnet. Der 
ganze Event war von den Veranstaltern 
super organisiert worden, es fehlte praktisch 
an nichts. Das einzige was mich erstaunte 
waren die Preise der Festwirtschaft und der 

Eintrittspreis für Besucher.

Zum Glück habe ich auf 
Guido gehört und meine 
Kühlbox gefüllt!
Am Freitag wurde die 
Ausstellung hauptsächlich 
von den Ausstellern 
und deren Angehörigen 
besucht. Das Wetter war 
hochsommerlich und fast 
schon zu heiß in den 
Ausstellerzelten. Erneut 
war ich froh um meine 
Kühlbox. Der Samstag 
wurde noch heißer, dazu 
kamen noch mittelmäßig 
viele Besucher die das 
Zelt auch noch zusätzlich 
aufheizten. Zu meinem 
Erstaunen besuchte uns 
noch der Peter vom Forum. 
Etliche Diskussionen und 
Flaschen Wein gingen 

dabei über den Tisch und bereicherte diesen 
Tag. Glücklich und völlig erschlagen war ich 
froh als die Ausstellung schloss. Der Sonntag, 
nicht mehr so heiß, da sich Quellwolken 
gebildet hatten startete mit vielen Besuchern. 
Das richtige Ausstellungswetter. Die 
Stimmung befand sich auf dem Höhepunkt, da 
konnte auch ein Schauerregen nichts ändern 
daran. Die Diskussionen unter uns Ausstellern 
wurden immer lustiger und es verleitete so 
manchen zu kleinen Späßen, die manchmal 
zum Leid eines anderen gingen. Ein Super 
Wochenende ging dem Ende entgegen. Froh, 
da es doch recht anstrengend war, aber auch 
etwas wehmütig, da wir doch viel gelacht und 
viele Freunde gefunden haben. Eine echte 
große Familie!

Das Abräumen ging fast doppelt so schnell 
wie das aufbauen. Auf der Heimfahrt 
diskutierten Katrin und ich viel über das ganze 
Wochenende und kamen zum Schluss, dass 
es nicht die letzte Ausstellung war an der wir 
teilgenommen haben!

Fazit:  
Sofort und ohne zu zögern werde ich mich 
bei der nächsten Gelegenheit wieder für 
eine Ausstellung melden! Alles zusammen 
überblickt, kostete mich das Wochenende 
zu zweit ca. 700.- Euro (Anschaffungen, 
Unterkunft, Verpfl egung)
Wobei die nächste Ausstellung bestimmt 
viel billiger wird, da ich ja jetzt eine 
Ausstellungsgrundlage (Stoff, Lampen, ..) 
habe.
Dabei habe ich die Aufträge die durch diese 
Ausstellung eingegangen sind nicht mit 
eingerechnet.

Was mache ich das nächste Mal anders:
Nehme Klappstühle !!!
Plane den Verlad besser.
Kleidung für jede Witterung!!!

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Teileliste für Kompressor Eigenbau

1 St. Pfostenbrett ca 50x30x40 mm  Nr 9
1 St. Feuerlöscher ca 2,5kg  Nr 5
1 St. Aggregat von Tiefkühltruhe  Nr 10
1 St. Lochplatte  Nr 4 
1 St. Rorhschelle  Nr 11
1 St. Benzinfi 

lter ca 1 Euro (Kfz 

Ersatzteil-handel) Nr 8
1 St. Flexibel Wasserschlauch 
(Baumarkt) ca 10 Euro Nr 12
1 St. Druckschalter mit Wasserabsch. 
Druckreduzierer - (Wasserabscheider 
vom Kollegen 30 Euro gekauft), 

 

Druckreduzierer gehabt  Nr 13
1 St. Entlüftungsventil  Nr 17
1 St. Gebogener Blechstreifen für 
vordere Aufhängung von Tank  Nr 14
Kupferleitung 6mm Durchmesser ca 30 
cm  Nr 15
Ausgansleitung zur Spritzpistole Nr 16

Diverse Kleinteile von Baumarkt/
Schrotthändler bzw  selber gehabt

Ausgang Luftanschl.1
Verschraubung vom Tank (1) bitte mit Hanf und Pasta abdichten, 
da beide Gewinde (F-Löscher und fl exibler  Anschlussschlauch) 
nicht identisch sind,(Metrisch-Zoll).Mit Zange Gewinde etwas 
deformieren, damit Hanf besser haftet und den  druck vom Tank 
standhält.

Eingang Luftanschl.
Kupferleitung kommend von Aggregat zum Tank, (2) diese 
Verschraubung ebenfalls mit Hanf abdichten, aber das 
orig. Rückschlagventil sieht aus wie ein Fahradventil in der 
Verschraubung  belassen, Verschraubung mit Loctite (Metrisch 
– Zoll) Gewinde eingeklebt, ebenfalls mit Hanf abdichten.
K u p f e r l e i t u n g 
vom Aggregat ca 
5mm durchm mit 
Kupferleitung ca 6mm 
durchm. verlötet.

A n s c h l u s s k a b e l 
Strom zum 
D r u c k s c h a l t e r 
( H a u p t s c h a l t e r ( 
Ein-Aus) verbinden, 
von dort weiter zum 
Aggregat, Thermostat 
ausgebaut, Relais 
von Aggregat 
kurzgeschlossen, da 
Aggregat sonst nicht 
funktioniert, (meines 
zumindest).

Rückseite von Tank Entlüftungsventil einsetzen zum 
Wasserablassen.
Wenn ihr mit Hanf abdichtet, achtet darauf solange der Hanf 
sich mitdreht dichtet dieser, sobald er aber stehen bleibt und 
Gewindestück sich dreht, dichtet dieser nicht. OK?

Tefl onband würde ich aus eigener Erfahrung, nicht empfehlen 
zum abdichten.

Den Tank (5) etwas schief montieren, damit das Kondenswasser 
hinten bleibt, Entlüftungsventil.(17)

Lochplatte mit kleinen 
Winkel (4) auf Hinterseite 
der Lochplatte montiert, 
sowie am Brett 
verschraubt.

Aggregat sollte nicht auf 
dem Brett aufstehen, bitte 
etwas spiel lassen, besser 
ist es auf Gummilager od. 
ähnliches montieren.
Die Kupferleitung etwas 
länger  lassen zwischen 
Tank u. Aggregat damit 
das ganze etwas ein wenig 
schwingen kann.
Das wichtigste ist aber 
den Hebel immer gedrückt 
halten Nr 6  damit die 
Luft zum Druckschalter 
kommt, sonst habt ihr eine 
Mausefalle, besser ein loch 

bohren und eine fi xe Verbindung herstellen,  Nr 7 dieses  wurde 
mit Kabelwürger gemacht.  
 Sollte sich noch Pulver im Löscher befi nden, bitte fachgerecht 
entsorgen, anschließend habe ich den Tank  mit Rostschutzfarbe 
innen befüllt, hierbei genügt max. ¼ Farbe, diese einige male 
hin und her gedreht, geschüttelt das ganze umgedreht trocknen 
lassen.
Im inneren befi ndet sich ein Plastikrohr, dieses habe ich um ein 
drittel gekürzt.
Aggregat schaltet bei ca 4bar ein ca 8bar aus, aber bei 
Druckschalter ist Druck zum einstellen möglich, plus-minus, dazu 
benötigt man einen 10er Gabelschlüssel.
Sollte aber das Aggregat (5) etwas zu heiß werden, kann man 

einen gebrauchten Schaltschranklüfter 
220Volt od. PC  Lüfter  montieren, 
dieser schaltet dann ebenfalls mit 
Druckschalter ein aus. 
Noch etwas, ab und zu, bitte  einige 
tropfen  Nähmaschinen Öl in den 
Benzinfi lter (8) geben, kein Witz aber der 
Motor benötigt etwas, Lebensdauer wird 
erheblich verlängert, diesen Tipp erhielt  
ich von einem erfahrenen Monteur der 
mit diversen Kühl und Gefriergeräten 
zu tun hat,  keine angst es kommt nicht 
durch zur Gun.
Denke für Leute mit etwas 
Handwerkliches Geschick ist solch 
ein Eigenbau kein größeres Problem. 
Dichtheitsprobe wurde mit einem 
Seifenwasser gemacht. Druck hält 
auch über  Tage, somit ist dieser voll 
funktsionstüchtig, extrem leise, preislich 
günstig.

Alles in allem ca 50 Euro.

Sollten sich fehler eingeschlichen habe, bin gerne bereit Auskunft 
zu geben.

Kompressor im Eigenbau

Ein Bericht von Peter Wagenhofer

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Für den Tag der Schulfeier vor 2 Jahren 
haben wir (meine Frau und ich) uns als 
Tätowierer ein stellen lassen. Ermutigt von 
Kindergeburtstagen 
auf denen wir das 
ein oder andere 
( k i n d g e r e c h t e ) 
Tattoo erstellt hatten, 
sagte meine Frau 
für die Schulfeier 
zu. Was wir nicht 
wußten war das am 
Ende dieses Tages 
etwas mehr als 
450 Tattoos daraus 
werden sollten.
Dieses Unterfangen sollte von meiner 
Seite kein Flop werden also überlegte ich 
genau was wir alles brauchen würden. 
Mein Kompressor war ein Schneider 
Silent mit 100 Liter Ansaug volumen. Der 
ist mächtig laut, trotz Silent im Namen. 
Somit mußte er mit jede Menge Schlauch 

auf Distanz gebracht 
werden. Wir hatten 
außerdem 4 Rollen 
P a p i e r t ü c h e r , 
600 Alkoholpads 
aus der Apotheke, 3 Flaschen Sudo- 
Tattofarbe, 1 Flasche Schminke Schwarz, 
Watte stäbchen (Zum Konturen 

reinigen) 

und meine 3 Pistolen (Atzthek, Junior 01 
und eine Evolution) dabei. 

Zum anderen waren da die Schablonen. 
Wir hatten alle selbst geschnitten. Zuerst 
haben wir versucht diese mit einem 
Skalpell in Plastikfolie oder festem Papier 
zu schneiden. Dies scheiterte daran 
das für feine Rundungen zu viel Geduld 
und Konzen tration benötigt wurde. Eine 
bessere Idee mußte her. Wir landeten 
beim Brennen (Schmelzen) mit dem 
Stenzil-Burner. Ein kleiner Löt 

kolben 

mit sehr feiner Spitze. Man kann mit 
ihm spezielle Folien schneiden, oder 
man sammelt als billige alternative 
von Verpackungen die Folien der 
Klarsichtfenser. Die Folien sollten nicht 
zu dick sein, da beim Schmelzen der Folie 
ein Wulst entsteht.
Ein zweiter Nachteil ist gerade beim 
Kinder Tätowieren das diese sehr dünne 

Arme haben, und wenn die Folie später 
nicht richtig anliegt werden die Tattoos 
unscharf. Das was man in einigen Bildern 
manch mal mit Absicht macht ist hier 

höchst uner wünscht.
Um diese Schablonen 
zu schneiden haben wir 
die Vorlagen unter eine 
Glasscheibe geklebt und 

eine Folie vom oben darüber. Jetzt 
wurden die Konturen einfach mit dem 
Stenzil Burner nachgefahren.
Diese Folien halten je nach Motiv, 
Beanspruchung und Foliengüte durchaus 
bis zu 20 mal. 
Als haltbare alternative habe ich jetzt seit 
kurzem selbst geätzte Schablonen aus 
Kupfer. Diese sind auch recht einfach 

erstellt. Ich zeichne auf eine 
klare Folie mein Tattoo das 
ich auf eine beschichtete 
Kupfer platte belichte. 
Conrad- Elektronik bietet 

solch eine fotobeschichtete 
Kupferplatte für negativ 
Belichtung an. Der Vorteil 
ist, ich brauche nur meine 
Zeichnung mit der Sonne 
auf die Platte zu belichten 
und ätze danach diese Striche heraus. 
Übrig bleibt die Schablone. Eine kurze 
Be schreibung liegt jeder Kupfer platte bei.
Vorteil dieser Kupfer Schablonen ist 
das diese stabiler als Folien sind und 
somit wesentlich länger halten. Da man 
Kupfer gut biegen kann, kann man auch 
bei dünnen Armen schon die Formen 
vorgeben.

Bevor es losging haben wir noch 
gedacht das Kinder heutzutage 
von Tattoos aus Lutschern und 
Sammeltüten so verwöhnt währen das 

wir kaum Zulauf bekommen würden. 
Daher haben wir folgende Stratege 
entwickelt. Vor dem Brushen die Nadel 
zeigen und mit einem Alkoholpad die 
Stelle für das Tattoo desinfi zieren.

Hat prima geklappt nur die mutigen 
kamen. Außerdem wußten wir wieviel 
Alkoholpads wir Anfangs hatten so 
konnten wir am Schluß durchzählen und 
wußten was wir vollbracht hatten.
Nun kam das Brushen. Leider halten 
Kinder nicht immer so still wie man es 
möchte, also werden die Schablonen 
fest ge tackert.
Oder vielleicht doch nicht? Wir haben uns 
für wieder löslichen Sprühkleber von 3M 
in Dosen entschieden. Nicht ganz billig 
aber gut. Schablonen be sprühen, ablüften 
lassen (ganz wichtig da der Kleber an die 
Schablone nicht an das Kind gehört), und 
ran ans Kind. Klappt auch bei großen 
Kindern.
Jetzt kann man ohne Probleme die 
Tattoos sprühen (Bitte nicht mit der Nadel 
stechen). Schicht für Schicht je dünner 
desto besser. Zum Schluß noch etwas 
(Baby) Puder das läßt die Tattoos echter 
wirken und Sie halten länger.
Zu unseren Farben sollte man noch 
sagen, es war gut das wir vorher alle 
mal getestet hatten. Da meine Frau auch 
noch einen Schnellkurs in Airbrush bekam 
probierten wir einige ver schie dene Farben 
aus. Jede hatte so Ihre Tücken die eine 
trocknete sehr schnell in de Pistole die 
andere mußte genau verdünnt werden 
nicht zu wenig aber auch nicht zu viel.

Da dieses Unternehmen ein Nachspiel 
auf Kinder 

geburts tagen hatte, war es 

nicht  schlimm das wir zu viel von allem 
eingesetztem Material hatten.

Kontaktadresse:

Michael Schwarz
Schwarz_m@web.de

Ein Erfahrungsbericht von Michael Schwarz

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Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  6 / 03

Seite : 

Da ist SIe nun fertig, die mittlerweile fünfte Ausgabe von „foruMssss“. Trotz vieler Skepsis und Unkenrufen zum Trotz hat sich das 
„kleine Elektronikblatt“ zu einem mittlerweile über 3.000 Mal abgerufenen Medium entwickelt. Und wir können auch diesmal wieder 
sagen - es hat uns Spaß gemacht das Blatt zu erstellen.

Vor allem, weil es auch diesmal wieder mit euer aller Hilfe und euren Beiträgen möglich war das Blatt mit Leben zu füllen.
Deshalb an dieser Stelle wieder unser Dank an alle die sich so rege beteiligt haben und sich die Mühe gemacht haben uns die 
Beiträge zu zu senden.

Gleichzeitig möchten wir an dieser Stelle auch wieder unseren Aufruf gleich wieder für die nächste Ausgabe starten - schickt uns 
wieder eure Beiträge, Steps oder Erlebnisse damit wir den Inhalt von „foruMssss“ auch dafür wieder füllen können. 

Angesprochen ist hier jeder der forum-airbrush.de nutzt - egal ob Beginner, Fortgeschrittener oder Profi . Jeder hat seine Erlebniss 
im Umgang mit Kunden, Menschen, Materialien und allem Anderen was interessant für alle wäre. Also scheut euch nicht - es gibt 
viel zu berichten.

Vor allem suchen wir noch Berichte mit den Erlebnissen unserer Einsteiger in das Hobby Airbrush. Hier gibt es viel zu berichten 
womit man anderen den Weg ebnen kann. So zum Beispiel die Auswahl des Equipments - wie war die Beratung, woher kam Hil-
fe, waren Fehlausgaben zu verzeichnen usw. usw. Oder ihr hattet Probleme beim Einstieg? Was habt ihr gemacht? Einen Kurs 
besucht? Bücher durchgeackert? Verzweifelt versucht Steps nachzuarbeiten (und wobei tauchten hier Schwierigkeiten auf?) - ihr 
seht, es gäbe vieles was zu berichten Wert wäre. Nun noch ein Herz gefasst, den inneren Schweinehund überwunden, an den PC 
gesetzt und einen Bericht geschrieben und uns gesendet. Schon profi tieren alle anderen auch davon. So sollte es sein! Helft also 
auch ihr besonders den Einsteigern in das Hobby Airbrush - spätestens wenn ihr einmal Kurse gebt wird es auch euer Schaden 
nicht sein!

Also... auf geht‘s.....

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Ausgabe  6 / 03

Seite : 

Airbrush-Kurse in Deutschland

Airbrush-Kurse in Deutschland

Gerade im Anfänger-Sektor aber auch im Fortgeschrittenen-Bereich ist der Bedarf an Schulungen und Work-
shops gegeben. Doch woher nehmen und nicht stehlen? Wir versuchen mit dieser Rubrik ein wenig Licht ins 
Dunkel zu bringen und, soweit wir Daten erhalten haben, die Kursangebote sowie die Kursbereiche soweit 
wie möglich und so deutlich wie möglich darzustellen. Wer von euch hierzu eine Vorstellung seiner Kurse 
abgeben möchte... nur zu... einfach so ausführlich wie möglich mailen an kunst@netwelt.net.

Raum Hamburg

Raum Hamburg

CREATEX Airbrush Seminar

Dozent: Roger Hassler

Airbrush ist eine moderne Illustrationstechnik, mit 
der sich vom T-Shirt bis zum Motorrad alle möglichen 
Gegenstände verschönern lassen. Aber auch auf 
Papier können erstaunlich fotorealistische Bilder 
entstehen, Freihand oder unter Zuhilfenahme von 
Maskiermitteln.

Anfänger können diese Kunst jetzt erlernen, 
Fortgeschrittene haben die Möglichkeit, durch weitere 
Tricks und Kniffe ihre Fähigkeiten zu vertiefen. Roger 
Hassler ist aufgrund einer geringen Teilnehmerzahl 
in der Lage, auf individuelle Wünsche einzugehen 
und jederzeit konkrete Hilfestellung zu leisten.

Eine theoretische Einführung, ein erstes 
Vertrautmachen mit den Geräten sowie ein 
“Aufwärmtraining” stehen auf dem Programm, 
bevor dann, den individuellen Fähigkeiten und 
Neigungen entsprechend, komplexere Übungsbilder 
in Angriff genommen werden. In dem Kurs sollen 
auch organisatorische Fragen der eigenen 
Materialverwendung oder zur Literatur nicht fehlen.

Anmeldung und Information:

Roger Hassler
Rennbahnstraße 175 
D-22043 Hamburg

Telefon (040) 76080974
Telefax (040) 76080975

roger.hassler@newart.de
www.newart.de

Raum Hannover

Raum Hannover

EFBE Airbrush Seminar

Dozent: Roger Hassler

Inhalt der Schulung: In dem 8-stündigen 
Sonntagskurs können Anfänger diese Kunst jetzt 
erlernen, Fortgeschrittene haben die Möglichkeit, 
durch weitere Tricks und Kniffe ihre Fähigkeiten zu 
vertiefen.
Roger Hassler ist aufgrund einer 
geringen Teilnehmerzahl in der Lage, auf 
individuelle Wünsche einzugehen und 
jederzeit konkrete Hilfestellung zu leisten.

Eine theoretische Einführung, ein erstes 
Vertrautmachen mit den Geräten sowie ein 
“Aufwärmtraining” stehen auf dem Programm, 
bevor dann, den individuellen Fähigkeiten und 
Neigungen entsprechend, komplexere Übungsbilder 
in Angriff genommen werden. In dem Kurs sollen 
auch organisatorische Fragen der eigenen 
Materialverwendung oder zur Literatur nicht fehlen. 

Im Kurs wird der Umgang mit der losen 
Schablonentechnik, der Maskierfolientechnik und 
das Freihandarbeiten gezeigt

Anmeldung und Information:

Friedrich Boldt GmbH

Ulmer Straße 2 
D-30880 Laatzen 

Telefon (05 11) 32 34 20 
Telefax (05 11) 32 24 71

info@efbe-airbrush.de
www.efbe-airbrush.de

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Ausgabe  6 / 03

Seite : 

Raum Stuttgart

Raum Stuttgart

HWT-ART Airbrush Seminar

Dozent: Hermann W. Tesmer

Termine nach Absprache mit Kursteilnehmer, 
da z.Zt. max. 2 Personen, also im Prinzip 
Einzelunterricht.

Inhalt der Schulung mit Absprache der Teilnehmer, 
z.B.: 

• 

Anfänger bis Profi 

• 

Beratung

• 

Airbrush-Technik

• 

Farblehre

• 

Lasurtechnik

• 

Opaque-Technik (Color Buffer Theorie)

• 

Fotorealismus

• 

Strukturen

• 

Malen mit Pinsel

• 

Custom-Painting

• 

Stoff bzw. Leder als Untergrund

• 

Leinwand, Papier bzw. Karton

Es können auch Motive des Kursteilnehmers 
erarbeitet bzw. umgesetzt werden

Anmeldung und Information:

Hermann W. Tesmer
Am Krähenwald 231 
D-70193 Stuttgart
Telefon (0179) 49 35 128

info@hwt-art.com
www.hwt-art.com

Raum Ingolstadt

Raum Ingolstadt

ARTelier Fanderl Airbrush Seminar

Dozent: Iris Fanderl und Gastdozenten

Angeboten werden Schulungen und Workshops 
zu verschiedenen Themen vom Anfänger bis zum 
Fortgeschrittenen.

Neben der Anfängerschulung, in der grundlegende 
Themen wie z.B. 

Kennenlernen der Gun: dazu gehört auch 
das Zerlegen und das Reinigen der Selbigen, 

Grundübungen: Striche, Punkte, Kreise, Kugeln 
usw., Schablonen schneiden und einsetzen, 
Erstellen eines Bildes auf Kartonage

werden auch Fortgeschrittenen-Workshops, 
teilweise zweitägig, in den Bereichen Portrait und 
Akt, speziell auf dem Medium Leinwand, angeboten.

Kursinhalt Akt:
Grundsätzliche Thematik zu Aktmotiven und 
Vorlagen, Untergrundbehandlung, Übertragen von 
Motiven auf die Leinwand, Erstellen eines Bildes auf 
Leinwand

Kursinhalt Portrait, zweitägig:
Erfassen der Anatomie eines Gesichtes, Motiv 
in Einzelteilen besprechen und analysieren, 
Übertragen von Motiven auf die Leinwand, Mischen 
der benötigten Hautfarben, Aufbau des Portraits 
mit Licht- und Schatteneffekten, Ausarbeitung 
des Gesichts und der Haare in verschiedenen 
Arbeitstechniken

Außerdem werden beim ARTelier Fanderl seit 
diesem Jahr erstmals 2-tägige Workshops mit dem 
Gastdozenten Ingo Körner in Ingolstadt speziell für 
den bayerischen Raum angeboten. Diese sind:

Schulung „Bildaufbau“

Schulung „Darstellung von Tieren“

Schulung „Oberfl ächenstrukturen”

Alle Schulungen fi nden im monatlichen Wechsel 
direkt in Ingolstadt, im ARTelier Fanderl, statt. 
Übernachtungsmöglichkeiten können dazu genannt 
werden.

Höchstteilnehmerzahl für Schulungen: 5 Personen, 
für den Workshop “Portrait” höchstens 4 Personen

Anmeldung und Information:

ARTelier Fanderl, Iris Fanderl
Tiefwiesenweg 8
D-85051 Ingolstadt

Telefon (0841) 9711773
Telefax (0841) 9711774

iris@airis-online.de
www.airis-online.de

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Seite : 

Raum Schweinfurt

Raum Schweinfurt

Airbrush Akademie Herterich

Dozent: Frank Herterich

Termine nach Absprache mit Kursteilnehmer, Das 
Atelier Herterich baut auf eine Erfahrung von über 
10 Jahren im Umgang mit Gestaltung & Airbrush.

Wurden hier zuerst nur Anfänger-Schulungen 
angeboten, stellte sich nach kurzer Zeit jedoch 
schnell herraus, dass eine längerfristige Btreuung 
des Airbrush-Neulings wesentlich ratsamer ist. Aus 
diesem Grund entwickelte sich in den letzten 5 
Jahren eine Unterrichtsform die auf diese Belange 
ausgelegt ist.

So besteht die Möglichkeit, ein 2-jähriges 
Airbrushseminar zu besuchen wobei der Unterricht 
einmal monatlich an einem Samstag oder Sonntag 
stattfi ndet. Für Teilnehmer die eine weitere Anfahrt 
zurückzulegen haben wird auch ein Wochenend-
Seminar angeboten.

Mit den angebotenen Schnupperkurens über den 
Airbrush-Grundkurs, Airbrush-Aufbaukurs bis hin 
zum Tagesseminar rundet sich das Angebot ab. 

Die Preisgestaltung ist auch für die längerfristigen 
Maßnahmen durchaus moderat und für jeden 
erschwinglich.

Die Schülerinnen und Schüler nehmen 
darüberhinaus an diversen Ausstellungen und 
Events teil, an denen die entstandenen Werke quer 
über alle Entwicklungsstufen präsentiert werden.

Anmeldung und Information:

Airbrush Akademie Herterich
Atelier Herterich
St. Johannesstraße 19 
D-97440 Werneck Egerhausen

Telefon (09722) 948282
Telefax (09722) 948283

herterich@airbrush4you.de
www.airbrush4you.de

Raum Laufenburg

Raum Laufenburg

Airbrush Atelier Onyxx

Dozent: Guido Leber

Termine nach Absprache mit Kursteilnehmer, 

Ab sofort bietet auch Guido Leber in Laufenburg Kurse 
für Anfänger sowie Workshops in unterschiedlichen 
Bereichen für Fortgeschrittene an. Durch seine Lage zur 
Grenze sind Schulungen hier auch in Bezug auf Preis-/
Leistung für Teilnehmer aus der nahen Schweiz durchaus 
interessant.

Anfängerkurs: 

Einführung in das Thema Airbrush: Was brauche ich? 
Was kostet es? Farblehre, Materialkunde, Zubehörkunde, 
erlernen von Grundübungen an Hand praktischer 
Beispiele.

Maximal 3 Teilnehmer pro Kurs, 
Samstags 09:00 bis  16:00 Uhr . Termine nach 
Absprache.

Fortgeschrittenenkurs: 

Einführung und Erlernen der Freihandtechnik und 
Erstellung einer Tierillustration (vorgegeben) auf 
Leinwand. 

Vorrausetztungen für die Kursteilnehmer: Gute 
Kenntnisse im Umgang mit der Spritzpistole, Kenntnisse 
in der Farbenlehre.

Maximal 2-3 Teilnehmer pro Kurs, 
Samstags ab 09:00 Uhr . Termine nach Absprache.

Anmeldung und Information:

Artelier Onyxx
Guido Leber
Höhenweg 13 
D-79725 Laufenburg/Grunholz

Telefon (07763) 4591

onyxx@claranet.de
www.onyxx.claranet.de

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