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Airbrush-Stammtisch Frankurt

Ein Bericht von Harald Konhäuser

Step by Step - Löschangriff

Eine Außenwand - von Harald Konhäuser

1. Int. Kunstforum Reichertshofen

Ein Eventbericht der foruMssss-Redaktion

Airbrush-Show 03 in Wil bei Zürich (CH)

Ein Eventbericht der foruMssss-Redaktion

Von Anfänger zu Anfänger

Kurserfahrung im Bereich Tierportait

Von Heidi Li Ranzi

Airbrush-Kurse Deutschland

Wer bietet welche Kurse an? Kontaktdaten für Interessierte

Step by Step - Eine Landschaft entsteht

3. und letzter Teil - von Hermann W. Tesmer

und vieles mehr in dieser Ausgabe....

Hilfen für Einsteiger von Brigitte Hanyecz (CH)

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foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  5 / 03

Seite : 

Kai seins

die Kolumne im foruMssss

Jammern hilft keinem!

Ihr nicht auch? Wie, „Nein!“? 

zu verbringen, am Sonntag meinen Kram wieder zu 
verstauen, zig Kilometer heimzufahren, um mich am übernächsten Wochenende schon 
wieder auf Tour zu begeben; diesmal in die schöne Schweiz. Ich habe das Zusammensein 
mit Gleichgesinnten, das Fachsimpeln, die vielen neuen Bilder und Eindrücke wirklich 
genossen. Es war ein Bereicherung für meine Kreativität, deren Ergebnisse ihr spätestens 
im Oktober in Passau bewundern könnt.
Wie meinen? Ihr ward nicht da? Häää??? Das kann doch nicht sein!!!
Die stärkste Gemeinde in den ewigen Tiefen des weltweiten Netzes, die Mitglieder des 
forum-airbrush war nicht anwesend bei DEN zwei Events im Frühjahr 2003? Das ist 
traurig!

Ich muss mal was loswerden, liebe Gemeinde: Seit Jahren wird gejammert (und zwar 
nicht nur hier im Forum), dass nichts mehr los sei in der Szene. Der Tod der Airbrush Total 
wird beweint, das Scheitern der Macher aus Castrop Rauxel betrauert. „Ach Mist, wir 
haben keine Veranstaltungen mehr, keinen Fixpunkt, keine Lobby!“
Allein das Forum hat was-weiss-ich-wie-viele sehr aktive Mitglieder. Und von denen schafft 
es nur ein Bruchteil, sich mal aufzuraffen und in der Schweiz oder in Reichertshofen dabei 
zu sein! Es ist ein Trauerspiel!
Diese Veranstaltungen hatten gute Besucherzahlen. Aber diese kamen zum Großteil 
nicht aus der „Szene“, nein! Es waren viele Neulinge, die erste Kontakte zur Branche 
knüpften. Es waren einige Profi s, die sich wahrscheinlich trotz voller Auftragsbücher 
diesen Termin freigehalten haben. Es waren einige Hobbyisten, deren Engagement für 
die Veranstaltungen weit über das Normalmaß (falls es so was gibt) hinausging. 
Aber wo war die Masse? Wo sind all die Brusher, die jenseits des Weißwurstäquators 
wohnen (die immer noch von Castrop schwärmen, wo doch der Anreiseweg für viele 
ähnlich weit war)? Wo haben sich denn bitteschön die Leute verkrochen, die bisher immer 
am lautesten nach einer Plattform riefen, die um Engagement und Durchhaltevermögen 
der Veranstalter warben? 
Ich habe sie in diesem Frühjahr noch nicht gesehen!

Mir ist durchaus klar, dass man in unseren Zeiten auch andere Sorgen haben kann:
Die Metaller denken an Streik.
Die Telekomaktionäre erwägen eine Klage.
Die Gefl ügelzüchter befürchten die Pest.
Und nicht zuletzt denken die SPD-Mitglieder über einen Parteiaustritt nach.

Aber: Findet Ihr nicht auch, dass der alte Spruch noch immer Gültigkeit hat: Eine Hand 
wäscht die andere. 
Auf uns bezogen heißt das für mich Folgendes: Die Menschen, die sich den Allerwertesten 
aufreißen, Veranstaltungen organisieren, Künstlern die Möglichkeit der Präsentation 
bieten und dadurch den Wert und die Vielfalt der Szene dokumentieren, sollten auf Teufel-
komm-raus unterstützt werden. 
Nicht jeder Hobbymaler kann sich einen eigenen Stand leisten; ist mir vollkommen klar. 
Man kann sich Stände aber auch teilen. Oder man nimmt wenigstens als Besucher teil. 
Auch damit kann der Einzelne Interesse und Leidenschaft zum Ausdruck bringen.
Es gab Angebote, Besucher mit einem privaten „Shuttle-Service“ vom Flugplatz 
abzuholen. Kostenlos, versteht sich. Es gab und gibt genügend private Unterkünfte bei 
Gleichgesinnten, Frühstück inklusive. Kostenlos, versteht sich.
Das Wetter lasse ich als Argument auch nicht gelten. Viele Messen fi nden im Herbst statt. 
Da stürmt und regnet es. Ist das dann das bessere Ausstellungswetter? Wohl kaum.
Ich befürchte vielmehr, dass sich auch in unserer Szene das „Scheißegal-Virus“ ausbreitet. 
Symptome sind Lustlosigkeit, Trägheit und eine Allergie gegen Veranstaltungen aller Art 
ebenso wie das unrefl ektierte Meckern und Schimpfen gegen alles und jeden, also auch 
gegen Eindämmungsversuche und Hilfe.

Tja, Leute, so stellen wir uns selbst ein Bein. Mit Desinteresse beißen wir die Hand, die 
uns (mit Veranstaltungen) füttert, sägen am Ast, auf dem wir sitzen und zerstören den 
kleinen Ruf, den wir uns mit Mühe geschaffen haben: dass wir nämlich Künstler sein 
können, und keine dumpfen Tankdeckelmaler.

Ich wünsche Euch ein paar bunte, aber auch nachdenkliche Tage!

Inhalt

„Kai seins“ - Kolumne 

2

Inhaltsverzeichnis  

2

Impressum 

  2

Der Airbrush-Stammtisch 
Frankfurt stellt sich vor 

3

Step by Step - Löschangriff 

4

Stellt eure Gemeinschaft vor!  6
Bericht 1. Int. Kunstforum 

6

Von Anfänger zu Anfänger 

9

Veranstaltungen   10
Airbrush-Show 03 in Wil (CH)  11
Airbrush-Kurs „Tierportrait“  13
Airbrush-Bücher & Videos 

14 

Airbrush-Kurse Deutschland  16
Step by Step - Eine Land-
schaft entsteht - Teil 3 

19

Bericht „Lumara-Oma“ - Ar-
beiten an einer Kunstofffi gur  22 
Mach mit! 

 

 

24 

Werbung 

  24

Der Preis ist heiß... 

 

25

Titelbild:

„Valescas Erbe“

Wir bedanken uns bei Iris Fanderl 
für die Genehmigung des Ab-
drucks.

Impressum

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2

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Ausgabe  5 / 03

Seite : 

3

Interessierte sind jederzeit willkommen - v. Harald Konhäuser

Die Airbrushmesse in Niedernhausen im Oktober 1993. 
Ein Sonntag, der für den Airbrushstammtisch Frankfurt 
den Grundstein legen sollte. Zu diesem Zeitpunkt wussten 
dies die Mitglieder allerdings selbst noch nicht. Es sollte 
nämlich noch ca. 2 Jahre dauern, bis aus der Begeisterung 
„Airbrush“, von der Stefan Czech auf der Messe ergriffen 
wurde, der Stammtisch aus der Taufe gehoben wurde. 
Inspiriert durch die Messe stürzte sich Stefan Czech ohne 
jede Vorkenntnisse in das Abenteuer Airbrush. Er kaufte 
eine komplette 
Ausrüstung und 
legte los. Man kann 
auch von einem 
Virus sprechen der 
auf ihn übersprang. 
Heiko Kalinowsky, 
Inhaber von 
Farbton Frankfurt
Fachhändler für 
Airbrush und 

Grafi kbedarf, stellte auf dieser Messe aus. 
Da Farbton Frankfurt ein großes Sortiment an 
Airbrushartikel führt, sowie ein großes Angebot 
an Ersatzteilen für Airbrushpistolen auf Lager 
hat, wurde er immer öfter von Stefan Czech 
besucht. Es entwickelte sich mehr als nur eine 
Geschäftsbeziehung. Man war auf der Suche 
nach Gleichgesinnten, aber wie fi ndet  und 
vereinigt man diese?

Der Gedanke einen Airbrushstammtisch zu gründen drängte sich förmlich auf.
Stefan Czech und Matthias Boller gründeten mit Heiko Kalinowsky 1995 den 
Airbrushstammtisch Frankfurt. Seitdem treffen sich die Mitglieder jeden zweiten 
Mittwoch im Monat in den Räumlichkeiten von Farbton Frankfurt. Ca. 20 Mitglieder, 
bunt gewürfelt, allen Alters und Geschlechts.

Stefan, zu einem Multitalent gereift, gibt seit 1996 selbst mit großem Erfolg 
Airbrushkurse. Seine Homepage www.der-bodypainter.de, errang im August 2000 
den Award in Gold der vom Forum-Airbrush vergeben wurde. Da Bodypainting eine 
große Leidenschaft von Stefan geworden ist, nimmt er 2000 am Bodypainting-Festival 

in Seeboden, Österreich teil. Im darauf 
folgenden Jahr gewann er den Titel, 
Europameister im Bodypainting 2001.

Kris, eine Schülerin von Stefan im 
Jahre 2001, begleitete ihn 2002 zum 
Festival nach Seeboden und nahm 
einen respektablen 10 Platz mit nach 
Hause. Wenn man bedenkt, dass 
Chris erst seit 3 Jahren brusht, ist das 
ein großer und anerkennenswerter 
Erfolg. Arbeiten von ihr sind unter 
www.kb-creation.de  zu bewundern.

Christine Wolf, liebt Freihandarbeiten 

und ist mit Tierportaits, vorzugsweise 

Hunde, eine ausgebuchte Künstlerin. Sie wurde schon von Auftraggebern aus 
dem Ausland engagiert um des Menschen liebsten und treuesten Freund auf eine 
Motorhaube zu brushen. Ebenfalls sehr gefragt sind ihre Arbeiten auf Stoff. Ihre 
Homepage www.airbrush-c-wolf.de, wird im Moment umgebaut. Durchaus möglich 
das sie nicht abrufbar ist.

Frank Markus, Experte für die Verarbeitung von fl üssigem Latex. Hat er früher das Latex 

ausschließlich mit dem Pinsel auf die Haut 
aufgebracht, hat er jetzt die Vorzüge der 
Airbrushpistole erkannt. Erotikmessen 
sind sein zweites Zuhause. Hier 
erschafft er Kleidungsstücke aus Latex, 
mit Hilfe der Airbrush. Wer an seinen 
Arbeiten Interesse hat, kann sie auf 
seiner Homepage www.thefi nestart.de 
bewundern. 

Cornelia Becker hat, da ihr Ehemann Kfz-
Lackierer ist, keine Probleme alles was 
nicht niet- und nagelfest ist, mit Lackfarben 

zu versehen. Einen 

Großauftrag hat 
sie von einem 
Golfclub erhalten, 
sie verschönert 
Golfschläger mit 
einem exklusiven 
Airbrushmotiv.

Harald Konhäuser 
hat im Bereich 
C o s t u m - P a i n t i n g 
schon einige 
G r o ß a u f t r ä g e 
hinter sich, ein 
Kleinlastkraftwagen 
sowie ein Chevrolet 
wurden von ihm 
v e r s c h ö n e r t . 
Auch Airbrush auf 
Fingernägeln ist 

eine Spezialität von ihm.

Ein großes Spektrum das der Stammtisch 
mit seinen Mitgliedern abdeckt und 
somit ist bei jedem Treffen für reichlich 
Gesprächsstoff gesorgt. Im Moment 
ist man daran eine Homepage für den 
Stammtisch zu erstellen. Verantwortlich 
dafür zeichnet unter anderem Stefan 
Czech, der schon mehrere Homepages 
erstellt hat. Neben Beruf, Airbrush und 
Privatleben eine Aufgabe die sicher 
etwas Zeit erfordert. Mit Fertigstellung 
dieses Berichts, ist die Homepage sicher 
noch nicht online, aber wir arbeiten mit 
Hochdruck daran. Die Adresse lautet 
www.airbrushstammtisch.de.

Wer an einem zweiten Mittwoch im Monat 
in der Nähe ist, oder sonst Lust und Zeit 
hat, ist jederzeit willkommen bei Farbton 
Frankfurt, Am Schwalbenschwanz 1, 
60431 Frankfurt.
Direkt neben der Polizei, aber keine 
Angst, die lassen uns in Ruhe…

Kontakt:

Heike Kalinowski
Am Schwalbenschwanz 1
60431 Frankfurt
Tel. 069 / 28 39 56

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Ausgabe  5 / 03

Seite : 

4

Ein Step by Step einer Außenmauer 
von Harald Konhäuser

Untergrund:  Außenwand aus Beton  10 Meter mal 2,20 Meter. 
Bild 2,20 x 2,70

Farben:          Rubens Studien Acrylfarbe
                       Titanweiß
                       Echtgelb Hell   
                       Karminrot
                       Kobaltblau
                       Schwarz 

Pistole:          Badger 150 IL

Weiteres:      Abklebeband von 3M. 20, 30 und 50 mm Breit.
                      Wasserfester Eddingstift in Schwarz
                      Schaumstoffrolle

Die Bilder habe ich mit einer Spiegelrefl exkamera gemacht. Um 
sie für einen Step by Step Bericht nutzen zu können, habe ich sie 
eingescannt. Die Bildqualität wird darunter sicher etwas leiden.
Die Farben sind Pastose und zum Einfärben von Wandfarben 
geeignet.
Um sie mit der Airbrushpistole verarbeiten zu können, habe ich sie 
sehr stark mit destilliertem Wasser verdünnt. Bei der Menge an 
Farbe die hier benötigt wurde, kann ich kein Mischungsverhältnis 
in Tropfen angeben. Ich habe einfach so lange verdünnt bis sie 
durch die Düse ging.

Am Anfang war eine Wand, die den Hof, der Berufsfeuerwehr 
Offenbach zum Grundstück vom Arbeiter-Samariter-Bund trennt. 
Im Rahmen von Renovierungsarbeiten ist diese von Angehörigen 
der Berufsfeuerwehr in einem neutralen mausgrau neu angelegt 
worden. Genau der richtige Untergrund für ein Airbrushbild, 
dachte sich die Amtsleitung  der Berufsfeuerwehr. 
Da ich genau an diesem Tag als diese Idee aufkam im Dienst 
war, wurde ich sofort gefragt, ob die Wand von mir mit etwas 
Farbe ein wenig freundlicher gestaltet werden könnte. Daraufhin 
gab ich drei Bildvorschläge ab. Was lag näher als sich für das 
Bild mit einem Löschangriff zu entscheiden. Dieser sollte so 
dargestellt werden, als wenn er durch einen Mauerdurchbruch 
zu beobachten ist.

Von der Vorzeichnung, habe ich eine Kopie auf eine Folie 
gemacht. Im Nachtdienst habe ich
unseren Overheadprojektor in den Hof getragen, um bei 
ausreichender Dunkelheit die Vorzeichnung mit einem 
wasserfesten Edding auf die Wand zu übertragen.

Mit dem Mauerdurchbruch wurde angefangen. Mit  Abklebeband 
wurde der Rand abgeklebt. Hier ist eine scharfe Kante erwünscht. 
Mit einem mittelgrau den Durchbruch einfärben

In den Mauerdurchbruch durch Sprenkeln, mit der Zahnbürste, 
einem Borstenpinsel, oder einfach durch eine Wäscheklammer 
gesprüht, einen Effekt von abgebrochenem Beton erzeugen. 
Durch Einschattieren mit einem dunkleren grau, das an einem 
Stück Pappe entlang gesprüht wird, die einzelnen Brüche 
andeuten.

Der gesamte Durchbruch ist gesprenkelt und einschattiert.

Für den Hintergrund wurde das Grau des Mauerdurchbruchs 
mit ca. 30 Prozent Weiß aufgehellt. Mit einer Schaumstoffrolle, 
fl ächig einfärben.
Der Helm ist mit Gelb, das mit etwas Schwarz abgedunkelt 
wurde, gesprüht. Um den Helm befi ndet sich ein silberner 
Refl exstreifen. Für diesen wurde das Grau vom Hintergrund 
nochmals mit Weiß aufgehellt. 

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Seite : 

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Das Nackenleder am Helm mit Dunkelgrau einfärben. Die 
Brandschutzkleidung hat am Mantel und an den Hosen gelbe 
und silberne Refl exstreifen. Die silbernen wurden mit demselben 
Grau wie der am Helm, die gelben, mit einem reinen Gelb 
gesprüht. Der Schlauch wurde mit Karminrot gesprüht und mit 
Dunkelgrau einschattiert.

Am Helm wurde mit Dunkelgrau einige Kampfspuren aus 
früheren Einsätzen angebracht. Für das Gesicht, das nur 
angedeutet und nicht genauer ausgearbeitet wird, einen haut-
ähnlichen Ton aus Gelb, Rot und Grau anmischen. Das Visier 
mit Mittelgrau lasierend sprühen. Vom Nackenleder  zum 
Kragen des Brandschutzmantels, eine Umschlagkante mit 
Hellgrau in das Nackenleder sprühen. Mit Grau bekommen die 
Refl exstreifen einige Knitter und Gebrauchsspuren. Das Rot für 
das C-Strahlrohr, (Fachbegriff für das Teil wo später das Wasser 
rauskommt) wird mit etwas Weiß aufgehellt. Der Kragen vom 
Brandschutzmantel, die Handschuhe und die Hosen werden 
mit reinem Kobaltblau gesprüht. Mit reinem Schwarz, werden 
in das blau einige Knitterfalten eingesprüht. Die Stiefel werden 
mit einem unverdünnten Schwarz und einem mittleren Grauton 
in Form gebracht.

Hier ist der Brandschutzmantel komplett in reinem Kobaltblau 
eingefärbt. Das Blau mit etwas Schwarz mischen und Schatten 
für den linken Arm sowie einige Falten in den Mantel sprühen. 
Das Rückenkoller wurde mit dem Gelb der Refl exstreifen 
gesprüht. Die Schrift, FEUERWEHR OFFENBACH
Mit reinem Schwarz und einem Pinsel ausarbeiten. Die Schatten 
vom Schlauch und vom linken Bein mit einem dunklen Grau 
ausarbeiten.

Hier mal eine Detailansicht an der die Schatten etwas besser zu 
erkennen sind.

Das Absperrorgan sowie das Mundstück des Strahlrohres mit 
einem hellen Grau fertig stellen.
Für die Flammen habe ich das Gelb nicht gemischt. Das passiert 
später mit dem Rot direkt auf dem Untergrund.
Mit einem Pinsel die Konturen einmalen und die große Fläche mit 
einer Schaumstoffrolle ausarbeiten, das geht erheblich schneller 
als es zu brushen.
Mit einem hellen Rot die Flammen nach Gefühl einzeichnen und 
nach und nach ausarbeiten.

Nachdem die Flammen mit dem hellen Rot ausgearbeitet sind, 
wird das Rot 
etwas dunkler 
a n g e m i s c h t . 
Damit bekommen 
die Spitzen der 
Flammen etwas 
mehr Kontur.

Nachdem die 
Flammen so 
richtig lodern, 

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Ausgabe  5 / 03

Seite : 

6

wird am unteren Teil der Flammen ein 
kleiner Schatten gesetzt. 
Rechts oben über den Flammen kommen 
die Rauch- und Qualmschwaden. Auf 
dem Bild sind diese leider nicht so gut zu 
erkennen. Mit weiß wird das Wasser zum 
Löschangriff eingesprüht.

Das Bild ist nicht an einem Tag 
erstanden. Es kamen schließlich einige 
Einsätze dazwischen, zudem habe ich 
ausschließlich im Nachtdienst daran 
gearbeitet, hier hat mir die Dunkelheit 
dann immer zu verstehen gegeben 
wann Schluss ist. Damit die Farbe vor 
Witterungseinwirkungen zwischen den 
Tagen an denen ich daran arbeitete 
geschützt ist, habe ich die neu gebrushten 
Stellen dann immer mit Acryldispersion 
versiegelt. Dieses habe ich je nach 
Aufwand entweder mit dem Pinsel oder 
einer Schaumstoffrolle aufgebracht.
Das fertige Bild habe ich dann noch einmal 
vollständig mit der Versiegelung gerollt.

1. Int. Kunstforum Reichertshofen

1. Int. Kunstforum Reichertshofen

Ein Bericht der „foruMssss“-Redaktion von Peter Wiesseckel

Da war es nun soweit – nach 
langer Planungsphase, Zu- und 
Absagen, teilweise dummen 
Kommentaren in den Foren und 
vielen vielen Telefonaten kam das 
Ausstellungswochenende 
immer näher. Von Montag 
bis zum Donnerstag wurden 
bei uns als Veranstalter noch 
fl eißig halbe Nachtschichten 
gefahren um alle Aussteller- 
und Gastausweise, 
Essens- und Getränkebons, 
Hinweisschilder und 
Rechnungen usw. aus 
dem gequälten Drucker 
hervorzuzaubern, selbige zu 
laminieren und zu schneiden 
usw. usw.

Auch uns wurde inzwischen erst 
so richtig klar auf was wir uns da 
eingelassen hatten – ein Event in 
dieser Größenordnung verlangt viel 
Einsatz, Zeit und Nerven.

Nichts desto Trotz – der Donnerstag 
mit den Aufbauarbeiten war da. 
Schon ab 9:00 Uhr ging es in der 
Paarhalle in Reichertshofen rund. 

Tische und Stühle für die Bewirtung, 
die Workshops und die Aussteller 
wurden aufgebaut und hin und her 
geschoben. Die Bühne wurde in 

Rekordzeit aufgebaut, da die Leute 
für die Beschallung und Beleuchtung 
auch so keine rechte Nachtruhe zu 
haben schienen und bereits um 10:
00 Uhr auf der Matte standen. In 

der Zwischenzeit waren auch unsere 
fl eißigen Helfer vom Airbrush Treff 
Ingolstadt eingetroffen und um 11:
00 Uhr waren dann auch schon die 
Messebauer mit den Standwänden 
eingetroffen. In der Halle war ein 
Treiben wie im Ameisenhaufen zu 
erkennen.
Gegen 16:00 Uhr war dann aber 
auch tatsächlich alles Erledigt – die 
Wände standen, die Bühne stand, 
die Musik dröhnte in den Testläufen 
durch die Halle, die Sponsorenbanner 
hingen und alle standen erst mal da 
und freuten sich beim Blick durch die 
Halle.

Am Freitag morgen wurde dann 
gespannt auf die ersten Ankömmlinge 
gewartet, während ich mit dem 
Showtruck noch eine Runde durch 
Ingolstadt drehte, Flyer verteilte und 
Leinwände, Sekt und Orangensaft 
besorgte. Als ich wieder an der 
Halle eintraf war hier auch schon 
wieder frohes Treiben angesagt. 
Es war eine Freude die herzliche 
Begrüßung schon an einem solch 
leicht hektischen Aufbautag genießen 
zu können und festzustellen, dass 
alle über das Ambiente das die 
Ausstellung bot erfreut waren. Es 
dauerte nicht sehr lange bis die 
immer mehr eintreffenden Aussteller 
auch bereits untereinander 
Kontakt aufgenommen hatten, sich 
gegenseitig an ihren Ständen trafen 
und eifrig Fachgespräche führten.
Gegen 19:00 Uhr waren fast 

Stellt euch vor !

Wir möchten gern die Idee wieder auf-
greifen die in der Airbrush Total ja leider 
nur ein einziges Mal stattgefunden hat 
- die Vorstellung verschiedener Airbrush-
Stammtische im deutschen, österreichi-
schen oder auch schweizer Raum.

Immer mehr Einsteiger drängen nach 
dem Hobby Airbrush und suchen hier 
nicht nur Rat und Tat bei Problemen, 
sondern auch einen Kreis Gleichge-
sinnter bei dem man sich austauschen 
kann. 
Solche Kreise möchten wir mit einer 
Vorstellung hier in der „foruMssss“ gerne 
unterstützen!

Schreibt eine Vorstellung eures Stamm-
tisches oder eurer Gemeinschaft, ein 
paar Bilder dazu und ab damit per eMail 
an uns unter kunst@netwelt.net.

Wir drucken den Bericht gerne ab - bitte 
schreibt in den Bericht aber auch eine 
Kontaktadresse über die man mit euch 
Kontakt aufnehmen kann. Die Interes-
senten werden es euch danken.

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Ausgabe  5 / 03

Seite : 

7

alle Stände vollständig aufgebaut und so konnte gegen 20:00 Uhr unser 
Einladungsabend beginnen. Als Einstand gab es erst einmal Sekt und/oder 
Orangensaft. Inzwischen wurde das Büffet mit einem schier unerschöpfl ichen 

Vorrat an Spareribs und Salaten aller Variationen aufgebaut, dass dann 
auch nach der obligatorischen kurzen Ansprache und Danksagung an alle 
Sponsoren und Aussteller eröffnet wurde. Es wurde geschlemmt, geklönt 
und gefachsimpelt das es eine 
Freude war alle Beteiligten zu 
beobachten. Es wurde allerdings 
auch ein längerer Abend....

Mehr oder weniger Fit fand man 
sich dann am Samstagmorgen 
in der Halle ein, nicht ohne 
relativ schnell nach Kaffee zu 
rufen. Unsere hervorragende 
Hallenbewirtung hatte aber bereits 
seit 8:00 Uhr fl eißig gearbeitet, so 
das auch jeder recht schnell zum 
passenden Koffeinspiegel fand.
Inzwischen waren vor der Halle 
die Tuning-Cars aufgefahren, die Hüpfburg aufgebaut und es gab süße 
Schlemmereien aus dem Süßwarenstand der Familie Feger.

Gegen Mittag wurde es 
dann auch auf der Bühne 
lebendig. Den Anfang 
machte hier Stefan 
Jakubeck mit einem 
Akt-Bild in Blau und 
gelb gefolgt von Sabine 
Markwart die ein Portrait 
auf Leinwand zauberte, 
Ingo Körner gab auch 
diesmal wieder eines 
seiner faszinierenden 
Tierportraits zum Besten 
und.. und.. und..
Das HighLight des 
Nachmittags bildete 

dann allerdings die, mit den Ingolstädter „Bavarian GoldWingers“ organisierte 
Behindertenausfahrt. Rund 15 behinderte Jugendliche und Erwachsene 
genossen eine 1 1/2stündige Ausfahrt mit den schweren Motorrädern, 

während der Rest sich in der Halle 
umsah und viele liebe Kontakte mit 
den Ausstellern herstellten. Einzig 
Iris Fanderl kam dann noch so 
richtig ins schwitzen, nämlich als 
unsere behinderten Besucher den 
Geschmack an Airbrush-Tattoos 
entdeckten. Nach anfänglichem 
Zögern wollte dann irgendwie doch 
jeder eins haben – kein leichter Job 
für Iris.

Der im Forum angeklungene Brief, 
geschrieben mit der Airbrushpistole, 
wurde dann natürlich ebenfalls vom 
eigens angereisten Michael Mette, 
präsentiert. Michael hatte aber 
außerdem einen ganzen Sack an 
Tipps und Tricks mitgebracht, von 
dem nicht nur die Airbrushkünstler 
unter den Ausstellern profi tieren 
konnten.

Der Abend klang dann mit 

dem organisierten 
Ausstellerstammtisch im 
Nebenraum der ansässigen 
Pizzeria aus. Natürlich 
wurde hier viel über den 
ersten Tag, die allgemeine 
Grundstimmung und die 
wohl einmalige Atmosphäre 
die sich geschaffen hatte 
gesprochen und diskutiert. 
Für uns als Veranstalter 
fanden sich natürlich 
auch etliche konstruktive 
Kritikpunkte wieder, die wir 
gerne annahmen. Aus der 

mehr als positiven Stimmung wurde 
dann auch beschlossen, den Event 
im nächsten Jahr zu wiederholen.

Der Sonntag 
begann mit 
dunklen Wolken 
am Himmel. 
R e g e n s c h a u e r 
p r a s s e l t e n 
herunter und 
es sah ganz 
so aus als ob 
uns Petrus an 
unserem zweiten 
Veranstaltungstag 
nicht so recht 
leiden mochte. In der Halle indes, 
die sich auch am Vormittag trotz des 
Wetters bereits zu füllen begann, 
war die Stimmung ungetrübt. Es 
wurde viel gelacht, am Stand des 

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Tätowierstudios ratterten die Nadeln 
– ups... wurde da nicht ein völlig 
neues Piercing am 
Bauchnabel von 
Sabine Markwart 
gesehen? – und auch 
der Kaffee fl oss schon 
wieder in Strömen.
Die Bühnenshows 
wurden dann von 
Ingo Körner eröffnet 
der, diesmal für viele 
völlig ungewohnt, 
überhaupt keine 
Pistole auf der 
Bühne hatte, sondern 
mit Pinseln und 
Acrylfarbe ein tolles 
L a n d s c h a f t s b i l d 
auf die Leinwand 
zauberte.

Michael Mierlein, eigens angereist um 
den Event zu unterstützen, und Model 
Sandy boten mit ihrer Bodypainting-
Show „Robotwomen“ das nächste 
HighLight auf der Bühne. Da Michael 
mit sehr großen Pistolen bei der Sache 
ist und deshalb gleich ein ganzes 
Aggregat an einem Kompressor 
aufgefahren hatte, ging tatsächlich 
auch mal zeitweise die doch nicht 
kleine 8000 Watt starke Soundanlage 
der Bühne in die Knie – Gott sei Dank 
fl og dabei keine Sicherung. Die Show 
wurde trotz dieses kleinen Handicaps 
begeistert aufgenommen und Sandy 
schlussendlich in allen Variationen 
fotografi ert – sogar 
auf dem Fahrzeug 
der ansässigen 
Feuerwehr.

Der nächste Event 
wurde durch das 
T ä t o w i e r s t u d i o 
Cee Kay auf die 
Bühne gebracht. 
Christian und 
Michael erzählten 
aus der Geschichte 
des Tattoos und Piercings, 
Arbeitsweisen, Hygiene und vielem 
mehr. Anschließend konnten die 
zahlreichen Besucher anhand von 
13 gekommenen Models zahlreiche 
Tattoos in unterschiedlichsten 
Ausführungen auf der Bühne 
bestaunen.

Den Abschluss des Tages bildete 

denn auch nochmals eine Bodypaintingshow unserer Künstler Iris Fanderl 
und Ingo Körner, die diesmal Sandy zu voluminösen Klängen von eNomine 

innerhalb kürzester Zeit in einen 
Wolf verwandelten. Tosender 
Applaus war der Lohn für diese 
nicht alltägliche Show.

Natürlich ist es schwer, 
die einmalige Stimmung 
in der Halle und unter 
den verschiedenartigsten 
Ausstellern zu beschreiben. 
Da klönte Der Airbrushkünstler 
mit der Calligraphiekünstlerin. 
Der Tätowierer mit der 
Puppenmacherin, der 
Kunstbedarfhändler mit dem 
Schmuckhersteller – all das 
ohne Vorurteile, Neid oder 
Missgunst. Viele partizipierten 
von den anderen, neue Ideen 

und Inspirationen wurden eingefangen und alle hatten schlussendlich und 
trotz allem Stresses ein tolles Wochenende mit Kunst auf sehr hohem Niveau 
erlebt.

Ab 18:00 Uhr fi ngen dann alle an die Stände zu leeren und ihre Fahrzeuge zu 
beladen. Manch einer fuhr an diesem Tag nicht nur mit seinen eigenen Werken 
nach Hause.
Kaum hatte sich ein Stand geleert waren auch schon wieder alle fl eißigen 
Helfer vom ATI zu Stelle und bauten die Stellwände ab – bei manchem 
Aussteller führte dies sogar zu einer gewissen Hektik und Angst nicht schnell 
genug aus dem Stand rauszukommen – aber auch hier wurde von den Helfern 
freundlichst und ohne viel Aufhebens mit Hand angelegt. Bis die meisten der 
Aussteller kamen um sich zu verabschieden war auch schon der größte Teil 
aller Abbauarbeiten wieder erledigt.

Der Abschied viel manchem sichtlich schwer, auch wenn der Weg noch so lang 
war. Ein Indiz dafür, daß das erlebte Wochenende für jeden etwas gebracht 

hat. Alle Aussteller waren einhellig der Meinung 
im nächsten Jahr geschlossen wieder dabei zu 
sein, eine Freude für uns als Organisatoren und 
Lohn genug für unsere erbrachte Arbeit.

Bereits gegen 21:00 Uhr war es auch für uns 
und alle fl eißigen Helfer dann geschafft. Die 
Halle war wieder leer und auch bereit gekehrt 
– eine tolle Leistung, die man auch nur durch den 
Zusammenhalt und die Freude unseres Airbrush-
Stammtisches hat erreichen können – an dieser 
Stelle nochmals vielen lieben Dank an euch alle.

Alles in allem ein gelungener Event, bei dem man getrost sagen kann: Manch 
einer hat etwas verpasst. Unsere Grüße gehen natürlich auch noch an alle 
Besucher aus unserer Forumslandschaft die wir zum ersten Mal persönlich 
kennen lernen konnten und die auch, teilweise zum ersten Mal, den Flair 
einer solchen Ausstellung genießen konnten. Vielleicht ist es ja für den Einen 
oder Anderen auch ein Ansporn im nächsten Jahr selbst als Aussteller einmal 
teilzunehmen. Voraussichtlicher Termin für das nächste Jahr: diesmal der 29. 
und 30. Mai 2004 – vielleicht schon mal ein Grund sich diesen Termin in den 
Kalender einzutragen.

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9

Von Anfänger zu Anfänger

Ein Bericht von Brigitte Hanyecz (CH)
Ich brushe nun seit einem dreiviertel 
Jahr. Das viele Üben ist nur ein Teil 
meines Anfängerdaseins, fast genauso 
viel Zeit verwendete ich bislang zum 
Sammeln von Infos, zum Einrichten 
meines Arbeitsplatzes und zum Geld 
ausgeben für Airbrushzubehör. Einige 
typische Fehleinkäufe hätten sich 
vermeiden lassen, wäre mein Wissen 
von Beginn an grösser gewesen. Ein 
paar Tipps und Anregungen  möchte 
ich hier nun wiedergeben.  Das Ganze 
ist rein subjektiv, hat keinen Anspruch 
auf Vollständigkeit und die genannten 
Marken sind einfach die, die mir bekannt 
sind. 
Auf die ganz grossen Themen wie Pistole 
und Kompressor, gehe ich nicht ein, dazu 
fi nden sich zahlreiche Antworten bereits 
im Online-Forum. Hier geht es vor allem 
um das  andere „Drum-und-Dran“. 

INFOS

• 

Um sich einen raschen Überblick 
zu verschaffen, eignen sich die 
Seiten der Online-Shops. Unter 
anderem (!) z.B. www.aura-
shop.de

www.iwata.de

www.h-haider.de und 

 

w w w . a i r b r u s h 4 y o u . d e .  
Bei  www.createx.de  fi ndet 
man gute Beschreibungen 
zu Pistolen, allerdings ohne 
Preisangaben. 

• 

Ein Sammelsurium von Links 
gibt’s bei www.airbrush-
web.de
.  

• 

Die Galerie und die Homepages 
der Mitglieder des IBKK unter  
www.airbrush-galerie.de 
zeigen sehr viel von dem, was 
möglich ist. Oft fi nden sich auch 
weiterführende Links. 

• 

Sofern niemand vor Ort ist, 
der helfen kann, gibt es  für 
konkrete Fragen natürlich das 
Forum. Die wohl zweitgrösste 
deutschsprachige Plattform 
für Fragen (und gute Tipps) 
ist  unter www.airbrush-
zeitung.de
 zu fi nden. 

• 

Wenn es um Techniken geht, 
lohnt sich sicherlich  auch 
das Kaufen von Büchern/
Videos.  Die Themen sind dort 
vertiefter und ausführlicher 
dargestellt. (siehe Buch- und 
/Videobesprechungen in den 
Forumssss-Ausgaben)

ARBEITSPLATZ

Unter einem   Regal für die Farben 
und alles andere, steht bei mir ein 
kleiner Tisch und diese seltsame 
Kartoninstallation:

In der grünen Schale ist Wasser. Da 
kippe ich die Farbe rein, die ich nicht 
mehr brauche und sprühe die Pistole 
leer. Bitte  nicht zu nah rangehen. In dem 
Extrabehälter (abgeschnittener Teil einer 
Colafl asche) ist sauberes Wasser zum 
Nachreinigen, dazu verwende ich einen 

Borstenpinsel. Achtung: Er kann auch 
mal ein Haar verlieren. Farbwechsel 
und Reinigung gehen so relativ rasch.  
Zwischendurch werden ein paar  Tropfen 
Reiniger verwendet.  Das „Kartonhaus“ 
dient dem Auffangen von Wassernebel.
Ich arbeite fast ausschliesslich im 
Stehen. 

Zu Beginn las ich überall, dass der 
Auftreffwinkel der Farbe 90 ° haben 
sollte. Im Stehen ist das fast automatisch 
gegeben. Ebenfalls lässt sich die Höhe 
der Bildfl 

äche  immer sehr einfach 

verstellen. Um das Papier oder auch 
Vorlagen zu fi xieren, habe ich mir ein 
Blech und Magnete  besorgt. Das ganze 
ist wie eine Magnettafel. Bislang konnte 
ich kaum Mängel bei dieser Methode 
feststellen. 

ZUBEHÖR

Eine Vielzahl von kleineren und 
grösseren Sachen erleichtern mir das 
Arbeiten. 

Vergrössern: Die teuerste Anschaffung 
war wohl das Episkop. Ein 
Vergrösserungsgerät, in welches man 
Vorlagen von max. 15x15 legen  und 

dann  direkt projizieren kann. 

Papier/Karton: Gutes Papier ist für 
mich dasjenige, welches sich nicht 
wellt, auf dem man radieren kann und 
Maskierfolie nicht gleich die Oberfl äche 
aufreisst. Die Dicke ist ungefähr ab 240 
g/qm und die Oberfl äche meist sehr 
glatt. Wer nur Freihand arbeitet, kann 
natürlich auch strukturierteres nehmen, 
das gibt manchmal sehr schöne Effekte. 
Spezielle Airbrushblöcke sind sicherlich 
gut aber meist relativ teuer. Wer weniger 
Geld ausgeben will, oder einen hohen 
Verbrauch hat, ist besser bedient, im 
Bürofachgeschäft nachzufragen oder 
bei einem Grossmarkt wie Boesner 
vorbeizuschauen. 
 
Maskieren: Für manche Bilder verwende 
ich zum Erstellen von Vorlagen 
Maskierfolie. Gelagert habe ich sie 
ausserhalb des Zimmers, sie verträgt 
keinerlei Wärme. Wenn sie dieser 
trotzdem ausgesetzt wird, klebt sie viel 
zu stark und nimmt beim Abziehen Farbe 
mit.  Gute Erfahrungen habe ich mit den 
Filmen  von Lukas, Frisk und X-Film 
gemacht. Mühe hatte ich mit der Folie  
von Hansa, wobei es da nun auch eine 
neue geben soll. Wenn ich weichere 
Übergänge haben will, verwende 
ich Karton- oder Papiermasken. Um 
Kreisvorlagen zu erstellen habe ich einen 
kleinen Kreisschneider. Er funktioniert 
wie ein Zirkel mit Klinge. 
Zum Zuschneiden empfi ehlt sich eine 
Schneidematte als Unterlage, damit läuft 
man nie in Gefahr in eine vorgegebene 
Schnittkerbe zu fallen, wie dies bei 
Kartonunterlagen  der Fall sein kann.

Radieren/Kratzen: Zum Kratzen von 
„Highlights“ verwende ich dasselbe 
Skalpell wie zum Zuschneiden des 
Maskierfi lms. Zum Radieren habe ich 
mehrere Sachen. Einen Radierstift mit 
einer weichen und einer harten Mine 
(gibt es im Bürofachhandel). Er ist 
wichtig für kleine, präzisere Sachen. Für 
grössere und fl ächigere Sachen benutze 
ich einen normalen Radiergummi, 
einen weissen. Ein Zwischending von 
Skalpell und  Radiergummi ist der 
Glasfaserradierer, das ist ein Stift, der 
z.B. auch bei der Darstellung von Fell 
zum Einsatz kommen kann.

Reinigen:   Bei den Step-by-Step 
Beiträgen und auch in der Forumssss N° 
3  hat es Anleitungen zum Reinigen der 
Pistole. Meine Angaben sind höchstens 
ergänzend gemeint. Manchmal kann 
beim Herausziehen der Nadel Farbe 
in den „Nadelschacht“ gelangen. 
Zum Reinigen benutze ich dann ein 

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„Blow-out“ . Dieses Teil wird anstelle der Pistole an den 
Luftschlauch angeschlossen und bläst auf Knopfdruck einfach 
nur konzentriert Luft. In die Pistole gebe ich vom Eingang der 
Nadelführung her mit einer Pipette etwas Wasser, evtl. auch 
Reiniger und blase sie dann aus. Ganz vorsichtig kann man 
das auch aus Richtung der Düse machen. 
Für ganz hartnäckige Fälle ist ein Ultraschallreinigungsgerät 
nützlich. Ich halte es nicht für eine dringende Anschaffung. Es 
ersetzt auch keine Grundreinigung. Bei mir kommt es dann 
zum Einsatz,  wenn das andere versagt hat, oder ich den 
Pistolen etwas Gutes tun will. 

Sonstiges: Was besitze ich sonst noch? Unter anderem sind 
da Bleistifte in verschiedenen Härten, Pinsel und Buntfarben. 
Diese brauche ich zum Vorzeichnen, Ausbessern oder um die 
Konturen zu verschärfen. Ein Bild wirkt anders, wenn man 
z.B. mit Maskierfolie gearbeitet hat und am Ende die Kanten 
nochmals in derselben Farbe schwach mit einem ganz feinen 
Pinsel nacharbeitet. 
Um diverse Strukturen herauszuarbeiten, habe ich ein 
Sammelsurium an Schwämmen, Stoffresten und ähnlichem. 
Damit kann man z.B. Farbe aufzutupfen (wie in Forumssss 
N° 3 beschrieben) oder Steine darzustellen.  Einfach alles 
mal ausprobieren. Zum Abkleben von Bildrändern, was dann 
die Wirkung eines Rahmens hat, verwende ich ein schwach 
haftendes Klebeband von Scotch (Masking Tape). Normales 
Kreppband kann das Papier aufreissen.  

FARBEN

Die meist etwas teureren Airbrushfarben haben den Vorteil, 
dass sie feine Pigmente haben und die Düsen nicht (oder 
sicherlich weniger) verstopfen. Der Aufdruck „gebrauchsfertig“ 
heisst aber nicht, dass man sie nicht noch mit destilliertem 
Wasser verdünnen sollte! Allgemein ist meistens zu lesen, 
dass eine Farbe die „Konsistenz von  Milch“ haben sollte, um 
gut damit arbeiten zu können.
Ich selber arbeite mit den Farben von Schmincke. Anfänglich 
waren sie mir zuwider weil sie ständig an der Nadelspitze 
antrockneten. Ein Problem, das mit mehr Wasser und weniger 
Druck gelöst werden konnte. 
Wie viele Farben braucht man am Anfang? Ich habe alle gekauft, 
die mir gefallen haben. So kann man es natürlich machen. Jetzt 
habe ich nur noch  jeweils eine grosse Flasche Magenta, Gelb, 
Cyan, Schwarz und Weiss und  einige wenige andere  zum 
Ergänzen. Die meisten Farben mische ich selber. Das hat den 
Vorteil, dass man immer weiss, welche Farbanteile drin sind. 
Wenn man dann einen Ton heller, dunkler, rötlicher etc. sucht, 
ist es einfacher eine passende Mischung herzustellen. Bei 
den Step-by-Step Beiträgen im Forum fi ndet sich ein Beitrag 
dazu, der eine gute Ausgangslage fürs selber mischen bietet. 
Vieles ist auch ausprobieren und experimentieren. Auf einigen  
Flaschen steht nun  halt  „undefi nierbares Braun“ ☺
Ausprobieren werde ich noch die „IllumaAir Farben“. Ich fi nde 
es einfach faszinierend, dass man diese Farbe  wieder von 
Objekten entfernen kann (siehe foruMssss N°1).

GEBRAUCHTES

Wer weniger Geld hat und gebrauchte Artikel sucht, landet 
oft bei Online-Auktionen wie e-bay. Mit diesen kann man 
Glück haben oder auch nicht. Es ist ratsam, unbedingt die 
Bewertungen zu  lesen und das Ganze eine Weile beobachten. 
Gerade gebrauchte Pistolen fi nden sich öfters auch bei 
Airbrushhändlern oder Anbietern von Kursen. 
Ich hoffe, dass ich ein paar Anregungen geben konnte.

Veranstaltungen

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Airbrush-Show 03 in Wil (CH)

Airbrush-Show 03 in Wil (CH)

Ein Bericht der „foruMssss“-Redaktion von Peter Wiesseckel

Da waren wir nun – nahe der deutsch-schweizer Grenze 
in Wil bei Zürich zur Airbrush-Show 03 von Lilo und Kurt 
Erb.

Der Platz beeindruckte zuerst 
einmal durch das Aufstellen 
von 3 großen Zelten für 
Gastronomie und Aussteller, 
etlichen Ständen für Süßigkeiten 
und Backwaren sowie dem 
Hubschrauberlandeplatz direkt 
vor den Zelten. Bei unserem 
Eintreffen am Samstag gegen 
9:00 Uhr herrschte auch 
bereits emsiges Treiben bei 
den vielen, vom Organisator 
bereitgestellten Helfern in und 
um die Zelte. Ein Blick auf die 
Eintrittstafel – ups.. 12 Franken 
Eintritt, aber zu den Preisen 
kommen wir noch. Gott sei 
Dank kam in diesem Augenblick 
Reinhard Geckler um die Ecke 
der uns mit Ausstellerausweis 
und Gastkarte wenigstens 
schon mal diese Kosten erspart 
hat.

Aufgrund des noch wenigen Betriebes in den 
Ausstellungshallen wurde erst mal eine Kaffee-Session im 

Gastronomie-Zelt mit bekannten Gesichtern abgehalten 
und  fl eißig vor sich hin geschwitzt – ja, ihr habt richtig 
gelesen. Denn ausgerechnet am Samstag hatte auch 
schon der Wettergott eine mehr als positive Einstellung 
zu dem Event und bereits am Vormittag waren es locker 
bereits 26 Grad im Schatten – es sollte aber im Laufe des 
Tages noch schlimmer kommen.

Gegen 11:30 Uhr füllten sich die Zelte dann auch schon 
gut mit Besuchern die interessiert die zahlreichen Stände 

der Aussteller unter die Lupe nahmen. 
Zahlreiche Aussteller, vorwiegend aus dem schweizer 
Raum, Italien und Deutschland hatten an durchdachten 
und hervorragend beschrifteten Ständen Platz gefunden. 
Was durchaus positiv zu bemerken war: vom Anfänger 
der zum ersten Mal an einer Ausstellung teilnahm bis 
hin zum amerikanischen Profi  Terry Hill, Salvatore de 

Vito und vielen anderen namhaften Künstlern waren alle 
untereinander mit den Ständen bunt vermischt, so das 
einem beim Rundgang durch die Zelte nie langweilig 
wurde.

Gegen 11:30 Uhr begann man von Seitens der Organisation 
mit den Bühnenshows. Dort wurde von Künstlern wie z.B. 
Renate Frei, Alberto Ponno, Terry Hill oder Ingo Körner 
(um nur einige zu nennen) wieder diverse Vorführungen 

auf Leinwand oder auch T-Shirt in gewohnt professioneller 
Weise dargeboten und begeisterten die zahlreichen 
Zuschauer.
Die Besucher muss man hier genauso loben wie alle 

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Aussteller, hatte es doch in der Zwischenzeit beachtlich 
eine Temperatur von über 30 Grad im Schatten erreicht 
– so konnte jeder in den 
Zelten, ob gewollt oder 
nicht, jede Bewegung 
als eigenen Saunagang 
betrachten. Auch das 
anschließende, fast 
schon verzweifelte, 
öffnen der 
Zeltseitenwände brachte 
keine übermäßige 
Linderung in den 
Innenraum.

Sowohl am Freitag als 
auch am Samstag Abend 
wurde das Programm 
mit Livemusik und guter 
Laune bei den „Country-Nights“ abgerundet. Interessierte 
Gäste konnten sich mit einem Hubschrauberrundfl ug  die 
Gegend auch von oben ansehen. Leider können wir zu den 

Abendveranstaltungen 
sowie zum Sonntag hier 
nicht mehr berichten, 
da wir unseren Besuch 
lediglich auf den 
Samstag gelegt hatten. 
Vielleicht fi ndet sich ja in 
der nächsten Ausgabe 
noch ein Bericht eines 
Ausstellers wieder der 
alle drei Tage anwesend 
war. 

Alles in allem 
eine bestens 
organisierte 

Veranstaltung mit nur kleinen Mängeln. Wir 
konnten viele neue Kontakte knüpfen, Nutzer 
unserer Plattform mal persönlich kennen lernen 
und kostenlos saunieren.

Ein bisschen Kritik sei uns am gastronomischen Umfeld 
der Veranstaltung dann doch noch erlaubt. Sicher ist uns 

bekannt das die Schweiz nicht 
gerade ein Billigland in Punkto 
Essen und Trinken ist. Allerdings 
hatten wir dann doch erwartet 
das wir einen Becher Kaffee für 
stolze 3 Franken bekommen 
und nicht nur ein Tässchen das 
unwesentlich mehr bot als eine 
Füllung Espresso. Genauso 
wenig stellten sich leider auch die 
Portionen beim Essen herraus. So 
darf ein Teller Spaghetti für stolze 
14 Franken dann doch das nächste 
Mal den Hunger stillen und nicht als 
Appetitanreger betrachtet werden. 
Für schweizer Verhältnisse mag 
dies noch recht in Ordnung sein, 

will man in den nächsten Jahren 

jedoch noch mehr Aussteller aus dem Ausland nach 
Wil bringen sollte man von 
Seitens der Veranstalter 
vielleicht doch noch mal in 
sich gehen und bedenken 
das gerade die Aussteller 
auf die gastronomische 
Versorgung angewiesen sind. 
Überschlagen wir den Bedarf 
eines Ausstellers über die 2 
½ Tage an Bewirtungskosten 
kommen so schnell umgerechnet stolz über 100 Euro 
lediglich an Essen und Trinken zusammen.. und das 
pro Person, Übernachtungs- und Standkosten nicht 

mitgerechnet. 

Auch mit manchem 
Aussteller haben wir 
uns unterhalten... über 
sein Leben, über seine 
Biografi 

e, über seine 

Preise. 

Nun, ich möchte nicht 
überheblich klingen, 
es mag auch an dem 
preislichen Niveau der 
Schweiz liegen - aber 

manchmal haben sich bei uns die Nackenhaare ob des 
Preis-/Leistungsverhältnisses in die Höhe gestellt. Kritik 
ist das Eine, Selbstkritik das Andere. Ein besonderer 
Blickfang in diesem Zusammenhang - die ausgestellten 
Fahrzeuge im Eingangsbereich des Festplatzes! 

Wir hoffen zumindest, dass einige Aussteller ihren 
Qualitätsstandard aufgrund gesehener Sachen anderer 
Aussteller auch noch einmal überdenken.

Aber.. das ist lediglich wieder mal unsere völlig subjektive 
und persönliche Meinung.

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Im Dezember 2001 besuchte ich den Anfängerkurs bei Iris 
Fanderl in Ingolstadt, der mir für meinen damaligen Einstieg 
in die Welt des Airbrush schon sehr viel gebracht hat. Danach 
waren allerdings  erstmal aus verschiedenen Gründen 
längere Ruhepause im Bereich Airbrush angesagt, ich würde 
ich deshalb als fortgeschrittenen Anfänger bezeichnen. 
Zumindestens muss ich nicht mehr jedesmal denken: Hebel 
drücken (Luft), Hebel nach hinten (Farbe geben), Hebel nach 
vorne (Farbe weg), jetzt erst Hebel loslassen (Luft aus) um 
keine “Spritzer” beim nächsten Einsatz zu haben.
 
Ich will besser werden und daher buchte ich den Kurs 
“Tierportrait”, aufgrund meiner persönlich guten Erfahrungen 
wieder bei Iris Fanderl. Ursprünglich von meiner Seite aus 
geplant war eigentlich erst der Portrait-Kurs und zusätzlich ein 
Kurs von Ingo Körner, den zu diesem Zeitpunkt jedoch eine 
Krankheit ereilte. Aber Iris ist ja fl exibel und dann wurde daraus 
ein Einzelkurs an einem Tag mit dem Ziel ein Tierportrait zu 
brushen. 

Ich war skeptisch, da ja Kenntnisse von Fortgeschrittenen 
erforderlich waren. Aber ich dachte mir “ETWAS wirst du immer 
dabei lernen”. Nach einer guten Tasse Kaffee ging es los. 
Iris hatte alles in ihrer üblichen Weise hervorragend vorbereitet. 
Also stand vor mir die Staffl ei mit der weißen Leinwand auf der 
ein paar Grundlinien mit Bleistift leicht vorgezeichnet waren. 
Jetzt wurde mir so richtig mulmig in der Magengegend und 
stellte mir die Frage: Habe ich mir zuviel zugemutet? 

Iris brushte parallel dasselbe Motiv. Zuerst beruhigte mich das 
etwas, da ich dachte “na dann guckt sie mir nicht ständig auf 
die Finger”, denn das würde mich sicher nervös machen. Aber 
wie gesagt ZUERST. 

Es ging mit einem Neutralgrau los und es mussten eine Menge 
“Striche” gebrusht werden. Aber nicht irgendwie, die mußten 
schon die richtige Wuchsrichtung haben. Nach 30 Minuten 
erster Erfolg: ich war zumindestens nicht mehr so nervös. Eine 
meiner Bedenken war übrigens, ob ich es überhaupt schaffe 
solange zu brushen. Länger als 2 Stunden am Stück hatte 
ich noch nie gebrusht. Kennt das noch jemand, diese Mulde 
im Finger vom Hebel und wenn man dann mal Pause macht 
merkt man erst wie verkrampft man eigentlich ist. Beruhigend 
war zu erfahren, dass auch Iris durchaus die Mulde im Finger 
hat wenn sie ein paar Stunden am Stück arbeitet. Es war zum 
Glück kein Problem. Es wurden kurze Pausen gemacht, so das 
sich die Hand bzw. Finger wieder etwas entspannen konnten. 

Also an manchen Stellen der Vorlagen war ich schwer damit 
beschäftigt zu erkennen in welche Richtung denn die Haare 
nun wachsen. Nach ca. 2 Stunden hatte ich das Gefühl, 
dass alles nur noch kreuz und quer wächst. Iris gab mir 
zwischendurch immer wieder Hinweise z.B. nicht nur auf die 
Wuchsrichtigung der Haare zu achten sondern auch auf die 
Länge der Haare und es nicht zu gleichmäßig aussehen zu 
lassen. Schließlich ist nicht jedes Haar exakt gleich lang bei 
Tieren, Friseure habe die ja nicht.
 
Ich war voll auf meine Striche konzentriert, dass ich zuerst 
gar nicht guckte was Iris machte. Nun kommen wir zum oben 
erwähnten ZUERST: Als ich einmal zu ihr rüberguckte machte 
sich extremer Frust und “a bisserl” Panik breit. Iris war ja schon 

fast fertig mit den wichtigen “Grundstrichen” und es sah jetzt 
schon gut aus. Bei mir dagegen war kaum 1/3 fertig und man 
sah nur STRICHE und etwas das VIELLEICHT ein Auge sein 
könnte. Einen Tiger konnte man überhaupt nicht erkennen. Nur 
Striche soweit das Auge reichte, die alles hätten sein können 
aber sicher kein Tiger. Dann kam Iris Zauberspruch: Das wird 
schon! Na wenn sie das sagt, aber mal ehrlich:nach dem 10ten 
Mal habe ich schon etwas gezweifelt. Es gab erst einmal eine 
Kaffeepause. Wir beschlossen, dass ich dieses Drittel fertig 
machen sollten, da der Gedanke dieses Bild an einem Tag 
komplett zu erstellen, realistisch gesehen, unmöglich gewesen 
wäre bei meinem Tempo. 

Nach der Pause ging es weiter mit dem farblichen Einnebeln. 
Aber hallo, bei Iris sah das super aus, bei mir dagegen waren 
es nun eingenebelte Striche, mehr auch nicht. Was hätte ich 
dafür gegeben wenn noch ein Anfänger neben mir gewesen 
wäre, bei dem es hoffentlich ungefähr wie bei mir ausgesehen 
hätte. Aber egal, zum x-ten Mal hörte ich von Iris “das wird 
schon” und “ich mach das schon länger als du, daher geht 
es auch schneller”, nachdem man mir anscheinend meinen 
Frust wirklich vom Gesicht ablesen konnte. Dann kam das 
Radieren. Striche radieren! Also wieder Striche, nur radiert. 
Nach dem Mittagessen so gegen 14:00 Uhr hatte ich dann 
den totalen Durchhänger. Hätte wirklich fast aufgegeben. Aber 
Iris schaffte es in ihrer einmaligen Art mich aufzubauen und zu 
motivieren. Übrigens hatte ich bis dahin mindestens 50 Mal im 
Radio gehört das der FC Bayern die Möglichkeit hat vorzeitig 
deutscher Meister zu werden. FAZIT bis 14:00 Uhr: Striche 
gebrusht, Striche radiert, etwas Farbe draufgebrusht aber vom 
Tiger und Fell war wirklich nichts zu erkennen. 

Dann wieder Farbe einnebeln, wieder radieren, wieder Farbe 
und auf EINMAL konnte ich was erkennen...... es sah aus 
wie FELL und als dann auch das Auge noch gemacht wurde 
konnte man doch wirklich den Tiger erkennen zumindestens 
zu einem Drittel. Euphorie machte sich breit, der Knoten war 
geplatzt. Auf einmal konnte ich alles erkennen. Ich wußte wo 
ich falsche Striche gemacht hatte, wo ich ausarbeiten mußte, 
wo radieren.........es machte auf einmal riesigen Spaß. Die Zeit 
verging auf einmal viel zu schnell. 

Gegen 18:00h war dann der FC Bayern vorzeitig deutscher 
Meister, mein Tiger zu einem Drittel fertig und ich war total 
happy wieder soviel gelernt zu haben. Iris war natürlich mit 
ihrem Tiger schon viel früher komplett fertig. 

Mit dem was ich gelernt habe, vervollständigte ich dann 
zuhause meinen Tiger. Für mein Erstlingswerk bin ich 
ganz zufrieden. Man kann den Tiger nun erkennen und es 
seinen Liebsten auch zeigen. Nun heißt es üben, üben, 
experimentieren und Erfahrungen sammeln. Iris hat mir das 
Angeln gelernt nun kann ich ich soviel Fische fangen wie ich 
will. It’s up to me. 

Mein Fazit:

Einen Kurs zu geben, dazu genügt nicht nur Können. Man 
muss auf seine Schüler auch eingehen und sein Wissen 
verständlich vermitteln. Iris macht das wirklich hervorragend. 
Sie hat mich immer im richtigen Moment motiviert, unterstützt, 
in Ruhe gelassen und Pausen eingelegt nach denen es dann 
wieder besser ging. Ihr Mann Martin hat hervorragend für das 
leibliche Wohl gesorgt. Es war sicher nicht mein letzter Kurs 
bei Iris, da man viel lernt und sich einfach wohl fühlt.

Airbrush-Kurs Tierportrait

Ein Erfahrungsbericht von Heidi Li Ranzi

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Airbrush - Bücher und Videos

Eine Reihe von Manfred Sallinger

Nachdem die Lehrbücher zum größten Teil inzwischen besprochen sind sollen nun in loser Reihenfolge einige, 
mehr oder weniger kurze, Rezensionen von Büchern und Videos folgen die sich mit Airbrush im Allgemeinen 
und im Besonderen beschäftigen, sowie mit den Techniken rund um das Thema Zeichnen und vielleicht auch 
Fotografi eren.

Zu sagen belibt - die Meinung ist subjektiv und basiert auf den Erfahrungen von Manfred selbst und den erzielten 
Lernerfolgen hinter den Büchern. Für manchen Einsteiger und Fortgeschrittenen kann es aber sicher und durchaus 
eine gute Hilfe bei der Suche nach guter Literatur oder Videos sein.

„The Ultimate Airbrush Handbook“ 

von Pamela Shanteau

Ein in englischer Sprache erschienenes Buch, das vom 
Titel her betrachtet doch sehr viel Versprechen muß. 
Auch mein Englisch ist etwas eingerostet, ich kann aber 
vorwegnehmen, ich hatte nicht sehr große Schwierigkeiten 
mit diesem Titel, einige Fachausdrücke ließen sich per 
Wörterbuch defi nieren

Inhalt:
Chapter 1 Nuts & Bolts
Chapter 2 Operating Your Airbrush
Chapter 3 Developing Images
Chapter 4 Textiles
Chapter 5 Murals & Signs
Chapter 6 Body & Fingernail Art
Chapter 7 Scale Models & Crafts
Chapter 8 Fine Art & Illustration
Chapter 9 Automotive Airbrushing

Auf über 150 Seiten zeigt Pamela Shanteau alle Arten 
des Airbrush. Dieses Buch zeichnet sich durch sehr 
vielfältige Step by Step – Anleitungen aus, und so manche 

Anregung kann hier direkt übernommen werden. Eine 
sehr umfangreiche Bebilderung hilft, das eine oder andere 
Problem mit der englischen Sprache zu überbrücken. Zum 
einen ein Lehrbuch, zum anderen durch seinen vielen 
Bilder ein interessantes Buch zum Nachmachen. Ein Kauf 
ist es allemal für den wert, dessen englisch noch halbwegs 
intakt ist.

Meinrad Froschin’s Farblehre

In zwei Videos bringt der Künstler 
Meinrad Froschin dem interessierten 
Künstler und Anfänger die Anleitung zum 
Farbmischen mit den Grundfarben näher. 
Die Videos gibt es nur im Doppelpack. 
Diese Videos zeichnen sich vor allem 
durch die Genauigkeit Meinrad’s aus. 

Beim Hinsehen könnte man durchaus 

glauben, er wiederholt sich ständig, 
aber ist Farbmischen nicht eine 
ständige Übung und Wiederholung?.

Wie mische ich mit den Grundfarben 
die Sekundär- und Tertiärfarben, 
welche Nuancen kann man sich 
durch das Übereinaderlegen der 
Grundfarben erhalten.

Es wäre sinnlos, diese Videos im 

einzelnen zu detailliert zu beschreiben, denn es ist 
ein Lehrvideo, dass den Seher animieren soll, sich 
mit der Farbmischung zu beschäftigen und es selbst 
auszuprobieren. Diese alle nachzuarbeiten erfordert aber 
auch sehr viel Geduld, schult aber das Auge für Farbe.

Gerade das Farbmischen fi 

ndet in den meisten 

Lehrbüchern keinen Platz, ich kann nur sagen, wem 
das fremd ist, hier hat man für sein Geld den richtigen 
Ansprechpartner.

Mehr Informationen zu den Videos gibt es auch unter der 
Internetadresse

www.froschin.de

zu fi nden.

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foruMssss

Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  5 / 03

Seite : 

15

„Homage to Life“ 

von Ingo Körner mit Texten von Angela Fitz

Oft hat man 
ja nicht die 
Gelegenheit bei 
der Präsentation 
eines neuen 
Buches dabei 
zu sein. Ich 
kenne einige von 
Ingo Körners 
Arbeiten, jedoch 
der Mensch war 
mir bisher nicht 
bekannt. Die 
Bilder, die ich 
kannte haben 

mich schon berührt. Als Bücherwurm ging ich mit der Einstellung 
sein neues Buch für die Ausgabe der „foruMssss“ mal unter 
die Lupe zu nehmen und dabei den Künstler ein bisschen zu 
beschnuppern nach Reichertshofen. Ich habe in meinem Leben 
viele Menschen kennen gelernt, die in Ihrem Fach super, als 
Menschen jedoch total daneben waren.

Für solche Menschen habe ich leider nur ein müdes Lächeln 
übrig. Als skeptischer Mensch sehe ich mir nicht nur die Werke 
sehr genau an sondern versuche auch herauszufi nden, ob das 
was hier dargestellt und beschrieben wird auch tatsächlich 
stimmt. Ich laufe keinen Gurus hinterher, so gut sie auch sein 
mögen.

Verzeih mir, Ingo, dass ich dir ziemlich auf den Pelz gegangen 
bin, aber ich hatte meinen Grund.  Viele werden sich 
fragen, was hat das mit dem Buch zu tun, ich verspreche 
euch, ihr werdet es am Ende meines kleinen Berichtes 
feststellen.

So konnte ich zwei Tage lang den Künstler beobachten, 
auch einige Gespräche führen, wobei ich gleich 
feststellen musste, dass Ingo manchmal sehr sparsam 
ist, zumindest im Gespräch. Aber was er sagte hat mich 
doch beeindruckt. Wie zum Beispiel in einem Gespräch, 
da ich mich sozusagen, im Vergleich zu den Jahren, die 
er bereits malt, mehr in den Anfängerbereich stelle, sagte 
er zu mir, als wenn es selbstverständlich wäre: „Ich höre 
nie auf zu lernen, wenn ich das tue bin ich am Ende. 
Selbst von Anfängern kann man neue Ideen bekommen.“ 
Da war ich erst mal sprachlos, wer mich kennt, weiß dass 
das nicht sehr oft passiert. Wo war der Mensch mit dem 
mürrischen Gesichtsausdruck, der eigentlich selbst wie 
ein Wolf wirkt.

Am Samstag fanden Aktionen für Behinderte statt. Ich 
stand in einiger Entfernung zu Ingos Stand und ein junger 
„Behinderter“ sah sich Ingos Hund der draußen an der 
Leine war an. Ingo fragte den Jungen, ob er den Hund 
mal streicheln wollte nahm den Jungen an der Hand und 
der Hund ließ das Prozedere geduldig über sich ergehen. 
Ingo sprach mit dem Jungen, kümmerte sich um ihn und beide 
gingen dann noch zusammen zu Peters Hund und auch der ließ 
sich geduldig streicheln. 

Ingo wirkt auf die Tiere und Menschen, geht mit Respekt auf sie 

zu, ohne sich aufzudrängen, so war mein persönlicher Eindruck. 
Und somit komme ich letztendlich zum Buch, dass ich mir am 
Montag bestellte und nun hier vor mir liegen habe.
Schon der Eingangstext entspricht meinen Erwartungen, jetzt 
bin schon wieder neugierig, die ersten Bilder und der Blick der 
Tiere berühren mich. Die „Katzenbilder“ erinnern mich an meine 
Russisch-Blau (Katzenart, die vor allem von Zar Peter dem 
Großen geschätzt wurde), die sich noch einiges Ihrer Wildheit 
bewahrt hat. Ein scheues und noch nicht vollends zivilisiertes 
Tier, der Blick, die Gestik und Mimik, die innere Ruhe und doch 
stets sehr große Wachsamkeit, stets bereit „zuzuschlagen“ sind 
die Eindrücke beim Betrachten der Bilder.

Die Schwäne erinnern mich an meine direkte Umgebung. Ich 
wohne in der Nähe des Schlosses Schleißheim, dass gebaut 
ist wie das Schloss Nymphenburg mit zahlreichen Kanälen, die 
das Schloss umfl ießen, so dass es wie auf einer Insel steht. 
In diesen Kanälen sind auch zahlreiche Schwäne, die wir mit 
unseren Kindern im Winter füttern gegangen sind. Ein anderes 
Schwanenbild, der Hintergrund sehr dunkel gehalten hat mich 
etwas an den Tenebrismus von Caravaggio, der ja bekanntlich 
Rubens und Rembrandt beeinfl usste, erinnert. Natürlich kann 
ich nicht sagen, ob er das bewusst gemacht hat, es war lediglich 
mein Eindruck.

Ein Falke schwebt am Himmel. Meine Gedanken schweifen 
ab. Ich sitze im Segelfl ugzeug in den Alpen und kann sehr 
gut nachvollziehen, wie dieser Falke seine Kreise zieht, 
auf Beutefang ist und mit der Luft und Thermik spielt. Es ist 
tatsächlich so, dass man in der Segelfl iegerei Vögel beobachtet, 
denn wo Vögel segeln ist meist die beste Thermik.

Das waren lediglich ein paar persönliche Eindrücke, die ich so 
beim Betrachten des neuen Buches hatte, sonst müsste ich noch 
mehr Seiten mit Eindrücken füllen, aber das soll jeder für sich 
selbst machen. 

Ich persönlich fi nde,  dass 
Ingo Körner die Fähigkeit 
hat, Momentaufnahmen 
zu schaffen. Man hat den 
Eindruck, man ist mittendrin 
statt nur dabei. Vor allem fi el 
mir bei seinen Bildern auf, 
dass der Großteil der Bilder 
eine Gesamtkomposition 
ergeben und nicht nur 
das Motiv des Wolfs- oder 
Tigerkopfes, wobei es diese 
natürlich auch gibt. Ich habe 
einige Bilder anderer Künstler 
gesehen, die sich nur auf das 
Motiv beschränken. Dieses 
Buch stellt mit seinen Werken 
wirklich eine „Homage to 
Life“ dar. Und Ingo Körner 
lebt dieses vor.

Ich kann jetzt sagen, der Kauf 
dieses Buches hat sich für 
mich persönlich gelohnt, es 

ist den Preis wert. Das Buch 

ist in meinen Augen ein Gesamtkunstwerk, wie ich lesen konnte 
war Angela Fitz für Idee und Text mitverantwortlich. Ich weiß zwar 
(noch) nicht wer diese Frau ist, aber sollte Sie es lesen möchte 
ich von meiner Seite ein großes Kompliment aussprechen. 
Sehr einfühlsam und prägnant, diese Texte alleine genommen,  

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Ausgabe  5 / 03

Seite : 

16

Airbrush-Kurse in Deutschland

Airbrush-Kurse in Deutschland

Gerade im Anfänger-Sektor aber auch im Fortgeschrittenen-Bereich ist der Bedarf an Schulungen und Work-
shops gegeben. Doch woher nehmen und nicht stehlen? Wir versuchen mit dieser Rubrik ein wenig Licht ins 
Dunkel zu bringen und, soweit wir Daten erhalten haben, die Kursangebote sowie die Kursbereiche soweit 
wie möglich und so deutlich wie möglich darzustellen. Wer von euch hierzu eine Vorstellung seiner Kurse 
abgeben möchte... nur zu... einfach so ausführlich wie möglich mailen an kunst@netwelt.net.

Raum Hamburg

Raum Hamburg

CREATEX Airbrush Seminar

Dozent: Roger Hassler

Airbrush ist eine moderne Illustrationstechnik, mit 
der sich vom T-Shirt bis zum Motorrad alle möglichen 
Gegenstände verschönern lassen. Aber auch auf 
Papier können erstaunlich fotorealistische Bilder 
entstehen, Freihand oder unter Zuhilfenahme von 
Maskiermitteln.

Anfänger können diese Kunst jetzt erlernen, 
Fortgeschrittene haben die Möglichkeit, durch weitere 
Tricks und Kniffe ihre Fähigkeiten zu vertiefen. Roger 
Hassler ist aufgrund einer geringen Teilnehmerzahl 
in der Lage, auf individuelle Wünsche einzugehen 
und jederzeit konkrete Hilfestellung zu leisten.

Eine theoretische Einführung, ein erstes 
Vertrautmachen mit den Geräten sowie ein 
“Aufwärmtraining” stehen auf dem Programm, 
bevor dann, den individuellen Fähigkeiten und 
Neigungen entsprechend, komplexere Übungsbilder 
in Angriff genommen werden. In dem Kurs sollen 
auch organisatorische Fragen der eigenen 
Materialverwendung oder zur Literatur nicht fehlen.

Anmeldung und Information:

Roger Hassler
Rennbahnstraße 175 
D-22043 Hamburg

Telefon (040) 76080974
Telefax (040) 76080975

roger.hassler@newart.de
www.newart.de

Raum Hannover

Raum Hannover

EFBE Airbrush Seminar

Dozent: Roger Hassler

Inhalt der Schulung: In dem 8-stündigen 
Sonntagskurs können Anfänger diese Kunst jetzt 
erlernen, Fortgeschrittene haben die Möglichkeit, 
durch weitere Tricks und Kniffe ihre Fähigkeiten zu 
vertiefen.
Roger Hassler ist aufgrund einer 
geringen Teilnehmerzahl in der Lage, auf 
individuelle Wünsche einzugehen und 
jederzeit konkrete Hilfestellung zu leisten.

Eine theoretische Einführung, ein erstes 
Vertrautmachen mit den Geräten sowie ein 
“Aufwärmtraining” stehen auf dem Programm, 
bevor dann, den individuellen Fähigkeiten und 
Neigungen entsprechend, komplexere Übungsbilder 
in Angriff genommen werden. In dem Kurs sollen 
auch organisatorische Fragen der eigenen 
Materialverwendung oder zur Literatur nicht fehlen. 

Im Kurs wird der Umgang mit der losen 
Schablonentechnik, der Maskierfolientechnik und 
das Freihandarbeiten gezeigt

Anmeldung und Information:

Friedrich Boldt GmbH

Ulmer Straße 2 
D-30880 Laatzen 

Telefon (05 11) 32 34 20 
Telefax (05 11) 32 24 71

info@efbe-airbrush.de
www.efbe-airbrush.de

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Seite : 

17

Raum Nürnberg

Raum Nürnberg

HWT-ART Airbrush Seminar

Dozent: Hermann W. Tesmer

Termine nach Absprache mit Kursteilnehmer, 
da z.Zt. max. 2 Personen, also im Prinzip 
Einzelunterricht.

Inhalt der Schulung mit Absprache der Teilnehmer, 
z.B.: 

• 

Anfänger bis Profi 

• 

Beratung

• 

Airbrush-Technik

• 

Farblehre

• 

Lasurtechnik

• 

Opaque-Technik (Color Buffer Theorie)

• 

Fotorealismus

• 

Strukturen

• 

Malen mit Pinsel

• 

Custom-Painting

• 

Stoff bzw. Leder als Untergrund

• 

Leinwand, Papier bzw. Karton

Es können auch Motive des Kursteilnehmers 
erarbeitet bzw. umgesetzt werden

Anmeldung und Information:

Hermann W. Tesmer
Friedenstraße 16 
D-90513 Zirndorf

Telefon (0911) 9602645

info@hwt-art.com
www.hwt-art.com

Raum Ingolstadt

Raum Ingolstadt

ARTelier Fanderl Airbrush Seminar

Dozent: Iris Fanderl und Gastdozenten

Angeboten werden Schulungen und Workshops 
zu verschiedenen Themen vom Anfänger bis zum 
Fortgeschrittenen.

Neben der Anfängerschulung, in der grundlegende 
Themen wie z.B. 

Kennenlernen der Gun: dazu gehört auch 
das Zerlegen und das Reinigen der Selbigen, 

Grundübungen: Striche, Punkte, Kreise, Kugeln 
usw., Schablonen schneiden und einsetzen, 
Erstellen eines Bildes auf Kartonage

werden auch Fortgeschrittenen-Workshops, 
teilweise zweitägig, in den Bereichen Portrait und 
Akt, speziell auf dem Medium Leinwand, angeboten.

Kursinhalt Akt:
Grundsätzliche Thematik zu Aktmotiven und 
Vorlagen, Untergrundbehandlung, Übertragen von 
Motiven auf die Leinwand, Erstellen eines Bildes auf 
Leinwand

Kursinhalt Portrait, zweitägig:
Erfassen der Anatomie eines Gesichtes, Motiv 
in Einzelteilen besprechen und analysieren, 
Übertragen von Motiven auf die Leinwand, Mischen 
der benötigten Hautfarben, Aufbau des Portraits 
mit Licht- und Schatteneffekten, Ausarbeitung 
des Gesichts und der Haare in verschiedenen 
Arbeitstechniken

Außerdem werden beim ARTelier Fanderl seit 
diesem Jahr erstmals 2-tägige Workshops mit dem 
Gastdozenten Ingo Körner in Ingolstadt speziell für 
den bayerischen Raum angeboten. Diese sind:

Schulung „Bildaufbau“

Schulung „Darstellung von Tieren“

Schulung „Oberfl ächenstrukturen”

Alle Schulungen fi nden im monatlichen Wechsel 
direkt in Ingolstadt, im ARTelier Fanderl, statt. 
Übernachtungsmöglichkeiten können dazu genannt 
werden.

Höchstteilnehmerzahl für Schulungen: 5 Personen, 
für den Workshop “Portrait” höchstens 4 Personen

Anmeldung und Information:

ARTelier Fanderl, Iris Fanderl
Tiefwiesenweg 8
D-85051 Ingolstadt

Telefon (0841) 9711773
Telefax (0841) 9711774

iris@airis-online.de
www.airis-online.de

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18

Raum Schweinfurt

Raum Schweinfurt

Airbrush Akademie Herterich

Dozent: Frank Herterich

Termine nach Absprache mit Kursteilnehmer, Das 
Atelier Herterich baut auf eine Erfahrung von über 
10 Jahren im Umgang mit Gestaltung & Airbrush.

Wurden hier zuerst nur Anfänger-Schulungen 
angeboten, stellte sich nach kurzer Zeit jedoch 
schnell herraus, dass eine längerfristige Btreuung 
des Airbrush-Neulings wesentlich ratsamer ist. Aus 
diesem Grund entwickelte sich in den letzten 5 
Jahren eine Unterrichtsform die auf diese Belange 
ausgelegt ist.

So besteht die Möglichkeit, ein 2-jähriges 
Airbrushseminar zu besuchen wobei der Unterricht 
einmal monatlich an einem Samstag oder Sonntag 
stattfi ndet. Für Teilnehmer die eine weitere Anfahrt 
zurückzulegen haben wird auch ein Wochenend-
Seminar angeboten.

Mit den angebotenen Schnupperkurens über den 
Airbrush-Grundkurs, Airbrush-Aufbaukurs bis hin 
zum Tagesseminar rundet sich das Angebot ab. 

Die Preisgestaltung ist auch für die längerfristigen 
Maßnahmen durchaus moderat und für jeden 
erschwinglich.

Die Schülerinnen und Schüler nehmen 
darüberhinaus an diversen Ausstellungen und 
Events teil, an denen die entstandenen Werke quer 
über alle Entwicklungsstufen präsentiert werden.

Anmeldung und Information:

Airbrush Akademie Herterich
Atelier Herterich
St. Johannesstraße 19 
D-97440 Werneck Egerhausen

Telefon (09722) 948282
Telefax (09722) 948283

herterich@airbrush4you.de
www.airbrush4you.de

Raum Laufenburg

Raum Laufenburg

Airbrush Atelier Onyxx

Dozent: Guido Leber

Termine nach Absprache mit Kursteilnehmer, 

Ab sofort bietet auch Guido Leber in Laufenburg Kurse 
für Anfänger sowie Workshops in unterschiedlichen 
Bereichen für Fortgeschrittene an. Durch seine Lage zur 
Grenze sind Schulungen hier auch in Bezug auf Preis-/
Leistung für Teilnehmer aus der nahen Schweiz durchaus 
interessant.

Anfängerkurs: 

Einführung in das Thema Airbrush: Was brauche ich? 
Was kostet es? Farblehre, Materialkunde, Zubehörkunde, 
erlernen von Grundübungen an Hand praktischer 
Beispiele.

Maximal 3 Teilnehmer pro Kurs, 
Samstags 09:00 bis  16:00 Uhr . Termine nach 
Absprache.

Fortgeschrittenenkurs: 

Einführung und Erlernen der Freihandtechnik und 
Erstellung einer Tierillustration (vorgegeben) auf 
Leinwand. 

Vorrausetztungen für die Kursteilnehmer: Gute 
Kenntnisse im Umgang mit der Spritzpistole, Kenntnisse 
in der Farbenlehre.

Maximal 2-3 Teilnehmer pro Kurs, 
Samstags ab 09:00 Uhr . Termine nach Absprache.

Anmeldung und Information:

Artelier Onyxx
Guido Leber
Höhenweg 13 
D-79725 Laufenburg/Grunholz

Telefon (07763) 4591

onyxx@claranet.de
www.onyxx.claranet.de

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Ein Step-by-Step von Hermann W.Tesmer

in 3 Teilen - 3. und letzter Teil

Bild 32 zeigt nochmals die fertige Wiese aus dem 2.Teil. Im 
Vordergrund werden wir noch einen Baum malen, um das Bild 
fertigzustellen. 

Teil 3: Baum

Mit dem 
Rotmarderpinsel 
(Größe 12) und 
einem dunklen 
Braun (Umbra 
mit etwas Weiß 
gemischt) male 
ich den Stamm 
und ein paar Äste 
ein. Es kommt 
hier zunächst 
nur auf die Form 
an. Diejenigen, 
die sich noch 
u n s i c h e r 
sind, können 
R e f e r e n z f o t o s 
von Bäumen 
(vor allem von 
solchen, die 
gerade kein Laub 
tragen) zur Hilfe 
nehmen und auf 
einem Extrablatt 
vorher einfach mal mit dem Pinsel etwas üben. Auch hier gilt: je 
lockerer man den Pinsel führt, desto schöner wird die Grundform. 
Auf Details kommt es in diesem Schritt nicht an, die Form sollte 
allerdings stimmen (Bild 33).

Zu dieser „Baumfarbe“ gebe ich mehr Weiß dazu und male mit 
dem Borstenpinsel eine grobe Rindenstruktur ein (Bild 34).

Anschließend kratze ich mit dem Skalpell die hellen Stellen der 
Rinde ein. Dabei sollte man wieder den Lichteinfall (weiße Pfeile) 
beachten. Außerdem sollte die so entstandene Struktur nicht wie 
am Lineal gezogen aussehen, sondern natürlich, also ruhig auch 
etwas Ungleichmäßig (Bild 35).

Mit Umbra sprühe ich nun freihand den Formschatten und 
Schattenbereiche im Stamm (schwarze Pfeile) und dem Geäst. 
Auch hier beachte ich den Lichteinfall. 

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20

Dadurch bekommt unser Stamm seine runde Form und noch 
mehr Details (Bild 36).

Mit dem Skalpell werden die hellsten Stellen (Lichteinfall!) vom 
Overspray befreit. Der Stamm hat nun seine endgültige Struktur 
(Bild 37).

Mit stärker verdünntem Umbra wird der Wurfschatten des 
Baumes (schwarzer Pfeil) freihand gesprüht. 

Ihr könnt es bestimmt schon nicht mehr hören, aber der 
Lichteinfall (weißer Pfeil) muß dabei unbedingt beachtet werden 
(Bild 38).

Mit einer Mischung aus Grün, Sepia und Weiß mische ich 
ein dunkles Grün und tupfe mit dem Borstenpinsel die ersten 
Blattstrukturen. Dabei solltet Ihr wieder auf die Form achten 
und auch den Hintergrund stellenweise durchscheinen lassen. 
Es hilft, wenn ihr zuerst um die Äste herum mit dem Blattwerk 
anfangt (Bild 39).

Mit derselben Farbmischung und dem Borstenpinsel tupfe ich 
nun auch vor dem Stamm und verdichte langsam die erste 
Struktur. 

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21

Auch hier sollte man noch etwas vom Hintergrund durchsehen 
(Bild 40).

Zu unserer „Laubfarbe“ gebe ich Gelb und Weiß dazu und erhalte 
ein mittleres Grün. Sollte die Farbe etwas zu hell geraten sein, 
so gibt man einfach wieder Grün und Sepia (zu gleichen Teilen)  
hinzu und kann sich so an den „richtigen“ Farbton herantasten. 
Mit diesem Grün tupfe ich wieder mit dem Borstenpinsel, achte 
dabei auf die Form und lasse bewußt einige Stellen aus, um nicht 
alles dicht zu machen. Es folgt eine weitere, zuvor mit Gelb und 
Weiß aufgehellte Schicht, wieder mit dem Borstenpinsel getupft 
(Bild 41). Die Formgebung des Laubs sollte danach fertig sein.

Ich gebe nochmals Gelb und Weiß zur Farbmischung dazu und 
tupfe nun die hellsten, im Licht stehenden Blätter (Lichteinfall!). 
Dabei sollte man nicht übertreiben, weniger ist manchmal mehr 
(Bild 42).

Abschließend sprühe ich freihand mit Umbra noch vorsichtig 
über die dunkelsten Stellen im Laub und im Stamm und verstärke 
dadurch nochmals die Struktur, der Baum bekommt mehr 
Kontrast. Falls notwendig tupfe ich mit einem hellen Grünton 
und dem Borstenpinsel vorsichtig nochmals den Vordergrund 
der Wiese (Kontrast erhöhen) und sprühe mit stark verdünntem 
Umbra freihand 
noch ein paar 
Unebenheiten im 
vorderen Teil der 
Wiese. Die fertige 
Landschaft seht 
Ihr in Bild 43.

Mit etwas Übung 
und den hier 
v o r g e s t e l l t e n 
Techniken solltet 
Ihr  nun eine 
Grundlage zum 
Erstellen von 
Euren eigenen 
L a n d s c h a f t e n 
haben. Durch 
Experimentieren 
und Ausprobieren 
neuer Wege 
werdet Ihr sehr 
bald einen ganz 
persönlichen Stil 
entwickeln. 

Ihr braucht nur etwas Mut und etwas Geduld. Ich wünsche Euch 
viel Spaß und Erfolg bei Euren Arbeiten.

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Omas Frühjahrskur

Durch einen Zufall erhielt 
ich im Frühjahr einen 
Auftrag der besonderen Art. 
Die lebensgroße Dekofi gur 
einer Oma. Sie war bei 
einem Transport sehr 
stark beschädigt worden 
und hatte „Gelbsucht“, wie 
man auf dem ersten Bild 
sehr deutlich sehen kann. 
Außerdem sollten ihr Kleid 
und ihre Schürze frischere 
Farben erhalten.
Die Oma musste zuerst mit 
Polyesterspachtelmasse 
zusammengeklebt werden, 
da der Rücken nach dem 
Transportunfall nur noch aus Einzelteilen bestand und der 
linke Arm abgebrochen war. An der Schürze neben der 
linken Hand sieht man noch einen bereits gespachtelten 
Riss.

Verwendetes Material: 

Polyesterspachtelmasse 
von Presto, Klebeband, 
Maskierfi lm,  Cover  Quick 
Abdeckfolie aus dem 
Malerbedarf (schmales 
Kreppband mit angeklebter 
Folie), ein Locheisen für 
die Punkte auf der Bluse, 
w a s s e r v e r d ü n n b a r e 
Akrylfarben sowie 

Airbrushfarben von Schminke und Spectralite. Gespritzt 
wurde mit einer Lackierpistole (Düse 1,5) für die großen 
Flächen und einer Evolution von Harder & Steenbeck für 
Gesicht, Hände  und Haare.

Nachdem die 
S p a c h t e l m a s s e 
getrocknet war, 
konnte ich die neu 
modellierten Teile mit 
einem Stiftschleifer 
und verschiedenen 
S c h l e i f k ö p f e n 
ausarbeiten. Als 
alle Unebenheiten 
glatt geschliffen und 
der Schleifstaub 
abgewaschen war, 
wurde die Figur mit 
weißer Akrylfarbe 
grundiert.

von Manfred Finkenzeller, Ingolstadt

Der Rücken sieht nach 
der Spachtelaktion schon 
wieder viel besser aus (die 
Schleife an der Schürze 
und die Rückenpartie 
darüber wurden aus 
der Spachtelmasse neu 
modelliert). Nach dem 
Grundieren wurden die 
Punkte, die zuvor schon 
mit dem Locheisen aus 
Maskierfolie ausgestanzt 
wurden, auf die Bluse 
geklebt. Damit der 
Kragen und die Schürze 
nicht zu viel Sprühnebel 
abbekommen, habe 
ich diese mit breitem 

Malerkrepp und Cover Quick abgeklebt.

Dann ging´s mit der großen Lackierpistole und hellblauer 
Farbe über Bluse und Rock (bei genauem Hinsehen kann 
man noch einige Klebepunkte für die weißen Tupfen auf 
der Bluse erkennen).

Die etwa 150 
Klebepunkte sind 
bereits entfernt 
und die Bluse sieht 
schon ein wenig 
ansprechender aus. 
Hinter der Figur (an 
der Tür) habe ich 
einige Cover Quick- 
Streifen deponiert, 
die ich mehrmals 
verwende.
Nun geht‘s Oma 

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Seite : 

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an die Schürze. Die Bluse und der Rock, sowie die 
weißen Rüschen wurden mit Kreppband und Cover Quick 
geschützt. Cover Quick eignet sich für großfl ächiges 
Abkleben sehr gut, weil es sich mit seinen langen 
Folienstreifen überall gut anschmiegt und auch problemlos 
an Kurven und Wölbungen haftet.

Die Haare und der Kragen 
wurde wieder mit Cover Quick, 
die Augen mit Kreppband 
maskiert. Nun geht´s mit 
der „Evolution“  (Düse 0,2) 
weiter. Als Grundfarbe für 
die Haut verwende ich hier 

 

Spectralite Flesh 1 von Dr. Ph. 
Martin´s, das nach und nach 
mit verdünntem Ocker und 
Magenta angeglichen wird. Die 
selbe Technik habe ich auch 
bei den Händen verwendet, die 
zeitgleich entstanden sind.

Um die Farbe noch realistischer zu machen wird am Ende 
eine dünne Schicht Grün über Kinn- und Stirnbereich 
genebelt. Das Grün wird man anschließend nicht sehen, 
solange der Rotanteil der Farbe überwiegt, aber es macht 
das Gesicht viel natürlicher. 

Die Augen wurden mit einer 
Kreisschablone gesprüht, Lippen 
und Augenbrauen freihand mit 
Scharlachrot bzw. Braun.

Die Haare wurden mit 
Mittelgrau und anschließend 
mit verschiedenen Brauntönen 
überarbeitet um mehr Tiefe zu 
erreichen.
Nun bekommen die 
Augenbrauen noch einen Anteil 
Grau, die Wangen eine wenig 
Rouge, und schon sieht die 
Oma aus wie neu.

Der obere Kragen wurde 
mit dem Pinsel Blau 
eingefärbt. Anschließend 
wurden die Schatten auf 
den Rüschen und dem 
Häubchen mit stark 
verdünntem Cyanblau 
angelegt.

Inzwischen sind auch die Schuhe 
und das Haarband mit der Rose 
fertiggestellt. 

Zum Schluß kommt der 
„LUMARA“-Schriftzug auf das 
Häubchen und eine Schicht 
Klarlack (seidenmatt) als UV- 
Schutz auf die Figur. 

Nun ist die „LUMARA-Oma wieder 
fi t für die nächsten Ausstellungen 
und kann auf ihrem Tablett, das 
sie normalerweise trägt, den 
Schaulustigen  ihre Torten und 
Kuchen präsentieren.

Kontaktadresse:

Airbrush-Treff-Ingolstadt

Manfred Finkenzeller

Paul-Klee-Str. 22

85053 Ingolstadt

E-Mail: mafi n22@web.de

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Ausgabe  5 / 03

Seite : 

24

Da ist SIe nun fertig, die mittlerweile fünfte Ausgabe von „foruMssss“. Trotz vieler Skepsis und Unkenrufen zum Trotz hat sich das 
„kleine Elektronikblatt“ zu einem mittlerweile über 3.000 Mal abgerufenen Medium entwickelt. Und wir können auch diesmal wieder 
sagen - es hat uns Spaß gemacht das Blatt zu erstellen.

Vor allem, weil es auch diesmal wieder mit euer aller Hilfe und euren Beiträgen möglich war das Blatt mit Leben zu füllen.
Deshalb an dieser Stelle wieder unser Dank an alle die sich so rege beteiligt haben und sich die Mühe gemacht haben uns die 
Beiträge zu zu senden.

Gleichzeitig möchten wir an dieser Stelle auch wieder unseren Aufruf gleich wieder für die nächste Ausgabe starten - schickt uns 
wieder eure Beiträge, Steps oder Erlebnisse damit wir den Inhalt von „foruMssss“ auch dafür wieder füllen können. 

Angesprochen ist hier jeder der forum-airbrush.de nutzt - egal ob Beginner, Fortgeschrittener oder Profi . Jeder hat seine Erlebniss 
im Umgang mit Kunden, Menschen, Materialien und allem Anderen was interessant für alle wäre. Also scheut euch nicht - es gibt 
viel zu berichten.

Vor allem suchen wir noch Berichte mit den Erlebnissen unserer Einsteiger in das Hobby Airbrush. Hier gibt es viel zu berichten 
womit man anderen den Weg ebnen kann. So zum Beispiel die Auswahl des Equipments - wie war die Beratung, woher kam Hil-
fe, waren Fehlausgaben zu verzeichnen usw. usw. Oder ihr hattet Probleme beim Einstieg? Was habt ihr gemacht? Einen Kurs 
besucht? Bücher durchgeackert? Verzweifelt versucht Steps nachzuarbeiten (und wobei tauchten hier Schwierigkeiten auf?) - ihr 
seht, es gäbe vieles was zu berichten Wert wäre. Nun noch ein Herz gefasst, den inneren Schweinehund überwunden, an den PC 
gesetzt und einen Bericht geschrieben und uns gesendet. Schon profi tieren alle anderen auch davon. So sollte es sein! Helft also 
auch ihr besonders den Einsteigern in das Hobby Airbrush - spätestens wenn ihr einmal Kurse gebt wird es auch euer Schaden 
nicht sein!

Also... auf geht‘s.....

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Ausgabe  5 / 03

Seite : 

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Eine Betrachtung von Peter Wiesseckel

Immer wieder tauchen im Forum und bei Gesprächen die gleichen Fragen 
auf: Wieviel kann/soll ich verlangen? Wie berechne ich meine Arbeit? Wie 
mache ich einen Preis? Woraus setzt sich ein Preis zusammen? usw. usw.

Natürlich kann ich euch dazu auch keine allgemeingültigen Antworten lie-
fern, kommen hier ja auch extrem viele Faktoren zusammen für die jeder 
selbst verantwortlich ist. Trotzdem möchte ich die Thematik einmal unter 
die Lupe nehmen und versuchen einige Denkanstöße zu diesem Punkt 
zu liefern. Gesagt sei vorneweg: Ich bin kein Künstler - eher Kauf- und 
Geschäftsmann. Und nur aus dieser Sicht kann ich versuchen die Sache 
zu analysieren und darzustellen. Alles was ich also hier schreibe ist weder 
wissenschaftlich fundiert noch allgemein gültig - es beruht eher auf einem 
Schatz an Erfahrungen und einem gesunden Menschenverstand.

Um auf das Thema „Preisfi ndung“ 
überhaubt näher eingehen zu kön-
nen, müssen wir zuerst einmal die 
verschiedenen Hauptstadien eines 
Künstlers im Allgemeinen betrachten. 
Hier gibt es für mich zuerst einmal 
drei Grundarten:

Den Anfänger
Den Fortgeschrittenen
Den Profi 

Natürlich beinhaltet jede Stufe eine 
Menge an Zwischenstufen bis eine 
höhere Stufe erreicht wird. Wann dies 
mit welchem Kenntnisstand soweit ist 
entscheidet schlußendlich ert einmal 
jeder für sich selbst.

Auch innerhalb der Stufen gibt es 
wieder die verschiedensten Charak-
tere - den Zweifl er, den Mutigen, den 
Selbstbewußten, den Übertreiber 
usw. usw. Die einzelnen sind so viel-
fältig wie es Menschen gibt.
Im Normalfall wird der Anfänger 
versuchen die Werkzeuge und de-
ren Handhabung erstmal vernünftig 
zu erlernen. Je nachdem ob er ein 
zeichnerisches Talent besitzt oder 
nicht wird schon von Haus aus ver-
sucht eigene Kreationen umzusetzen 
oder es werden Vorlagen kopiert und 
später vielleicht nach eignem Gusto 
umgeformt. 
Dieser Abschnitt dauert je nach 
Übungseifer mehr oder weniger lang. 
Je nach Fortschritt beginnen dann 
irgendwann die Probleme mit einer 
Preisbildung. Warum? Na ja... jeder 
von euch kennt es doch: Da macht 
man mal ein Geschenk für ein Fami-

lienmitglied, ein GEschenk für einen 
Freund oder man macht etwas für 
sich selbst, was andere aber durch-
aus sehen können - und schon pas-
siert es früher oder später. „Du kannst 
doch Airbrush oder? Kannst Du mir 
nicht mal dies oder das machen?“ 
- diese Frage hört man dann schon 
mal. Abgesehen davon das jetzt eine 
Minderheit recht schnell dem Grö-
ßenwahn verfallen kann, kommt man 
spätestens jetzt in die Verlegenheit 
einen Preis machen zu müssen. Wo 
waren wir gleich im Kenntnisstand? 
Ach ja....

Also was haben wir nun - wir haben 
im Normalfall einen Beschäftigten mit 
monatlichem Einkommen der dem 
Hobby Airbrush frönt. Also haben wir 
auch keine großen Probleme mit der 
Preisfi ndung - keine Nebenkosten, 
keine Raummieten, keine Sozialabga-
ben usw. - also ist nur wichtig: wer ist 
der Auftraggeber, wie gut ist man be-
freundet und ähnliches. Meist nimmt 
man das ganze noch als Herausfor-
derung und Übung, dementsprechend 
günstig wird der Preis ausfallen. Bis 
zu einem Jahresbetrag von 3.000 € 
darf das auch noch weitgehenst am 
Finanzamt vorbei passieren.
Das Ergebnis wird wahrscheinlich 
auch mehr oder weniger gut aus-
fallen, der Auftraggeber wird aber 
wahrscheinlich zufrieden sein, da er 
ja Ergebnisse bereits gesehen hat. 
Sicher ist aber auch eins: In erster 
Linie hat man sein bisheriges Können 
zu billig angeboten in Relation zu der 
benötigten Zeit. Bleibt die Frage ob es 
was gebracht hat - einen wirtschaftli-

chen Gewinn wage ich zumindest mal 
zu bezweifeln.

Mit der Zeit wird man besser, man 
kann mehr Techniken einsetzen und 
auch der Zeitfaktor wird entscheidend 
verbessert. Mittlerweile hat man auch 
bereits ein gewisses Interessentenk-
lientel im Freundes und Bekannten-
kreis aufgebaut - und arbeitet immer 
noch zu billig. Wie soll man jemanden 
auch verkaufen das man seine Preise 
nach oben korrigieren muss wenn 
doch X oder Y das Teil für den Preis 
bekommen hat... ein Teufelskreis be-
ginnt oder man macht einen Schnitt, 
was einem aber auch schnell mal den 
Einen oder Anderen „Freund“ kosten 
kann. Jetzt werden Berechnungs-
grundlagen und Hilfestellungen bei 
der Preisfi ndung händeringend ge-
sucht - meist aber auch nicht gefun-
den. Warum verfl ixt ist das aber auch 
soooo schwer?

O.K. - schwer ist eigentlich nur Be-
rechnungsgrundlagen zu fi nden. Und 
die sehen halt wieder bei jedem an-
ders aus.
Zuerst die Frage: Wie ist das mit der 
Motivfi ndung? Werden wirklich eige-
ne Ideen umgesetzt, eigene Vorlagen 
entwickelt und umgesetzt? Oder wird 
bei der Motivfi ndung  auf  „vorhande-
ne“, bereit bestehende Motive zurück-
gegriffen - also eigentlich plagiert? Ein 
Plagiat ist immer etwas abgekupfertes 
was mehr oder weniger verändert von 
einem selbst umgesetzt wird. Man hat 
also weit weniger Mühe als wenn man 
selbst Ideen entwickeln muss (von ei-
nem evtl. Copyright soll hier einmal 
nicht die Rede sein).
In diesem Fall haben wir also Ar-
beitszeitkosten, Materialkosten, evtl. 
Lackierarbeiten als Zusatzkosten. 
Nun, auch relativ einfach zu bewerk-
stelligen: Wie hoch möchte ich mei-
ne Arbeitszeit ansetzen? Da keine 
Nebenkosten anfallen die wir weiter 
oben bereits beschrieben haben wird 
dieser Faktor also auch nicht so ins 
Gewicht fallen. Ein Stundensatz von 
10 bis 15 € wird wohl im Normalfall 
angesetzt werden. Zuzüglich Materi-
al- und Zusatzkosten haben wir nun 
in etwa einen „vernünftigen“ Preis 
erreicht, der dem Kenntnisstand als 

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Das Infoblatt von forum-airbrush.de

Ausgabe  5 / 03

Seite : 

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solchen entsprechen sollte.

Denkt aber bitte immer daran - ihr be-
fi ndet euch bereits vom Stadium her 
in einer semiprofessionellen Grau-
zone. Mit der Anzahl der Anfragen 
wachsen auch die Einnahmen - und 
das Finanzamt lauert...
Ganz abgesehen davon das ihr euch 
jetzt auch schon in einer Zone bewegt 
die abgeht von „Gefälligkeitsauf-
trägen“ und ihr jetzt „echten“ Profi s 
die ihren Lebensunterhalt damit be-
streiten bereits Aufträge abnehmt. 
Ihr solltet also spätestens in diesem 
Stadium eine annehmbare Qualität 
abliefern können die auch „draußen“ 
Bestand haben kann. Ansonsten 
schadet ihr euch nicht nur selbst son-
dern allen anderen genauso, da ihr 
das „Handwerk“ als solches schnell 
in Veruf bringt. Es ist dann nicht Herr 
X oder Y sondern „die Airbrusher“! In 
dieser Phase stellt ihr auch die größte 
Gefahr für die Allgemeinheit dar - ich 
drücke dies auch absichtlich so hart 
aus, drüber nachdenken darf jeder 
selbst. Wir alle kennen jedoch Mo-
torhauben, Handyschalen, Motorradt-
anks oder ähnliches bei deren bloßer 
Betrachtung sich uns die Nacken-
haare streuben. Solltet ihr dann mal 
auf eine Ausstellung oder ähnliches 
gehen - wundert euch nicht wenn ihr 
nur mitleidig belächelt werdet sobald 
ihr euch zu erkennen gebt. Ein großes 
Maß an solchen Sachen bestimmt ihr 
selbst mit eurer Selbsteinschätzung.

So.. wir machen in unserer Betrach-
tung noch einen Sprung nach oben - 
ihr betrachtet euch jetzt als „Profi s“ im 
eigentlichen Sinne und möchtet nur 
noch das Angenehme mit dem Nütz-
lichen verbinden - euch also selbst-
ständig machen. Normalerweise wird 
dies dann der freischaffende Künstler 
mit  fi nanzamtstechnischen  Einnah-
men sein. Und jetzt wirds bei der 
Preiskalkulation richtig schwer, denn 
jetzt greifen alle marktpolitischen Kri-
terien, sowohl auf der Einnahmen- als 
auch auf der Ausgabenseite.

Was haben wir also zu beachten?

Da wären als erstes mal die Raum-
kosten. „Mach ich im Wohnzimmer“ 
ist dein Einwand? Du hast das Ge-
schäft nicht verstanden - zurück zum 
Fortgeschrittenen! Wer Aufträge als 

Lebensunterhalt macht hat Kunden. 
Wer Kunden hat hat auch mal Kun-
denbesuch. Was sagt wohl ein Kunde, 
der vielleicht bereit ist eine größere 
Summe auszugeben zu einem „Profi “ 
im Wohnzimmer? Richtig: Nichts... er 
wird den Auftrag nicht vergeben.

Also: Raumkosten fallen an, weiter 
gehts mit Strom- und Heizkosten, 
ausser Du fährst über den Winter auf 
die Malediven. Weiter gehts mit den 
leidigen Versicherungen. Da Du jetzt 
nicht mehr in einer Firma beschäftigt 
bist musst Du also auch für alles sel-
ber sorgen - das wäre dann mal die 
Krankenversicherung, die Sozialver-
sicherung, die Altersvorsorge.

Weiter gehts mit eventuellen Rück-
stellungen für aufragsschwache Zei-
ten, Einkommenssteuer und nicht zu 
vergessen.. zum Leben brauchen wir 
ja auch noch was.

Sieht man das Ganze jetzt kaufmän-
nisch muss also ein Stundensatz von 
ca. 35 - 45 € angesetzt werden.. und 
das ist aber die untere Grenze. Merkt 
ihr was? Stimmt... dafür braucht man 
schon ein gutes Kundenpotential mit 
Vertrauen und Geldbeutel, sprich 
Budgett. Und nicht zu vergessen 
- da sind jetzt viele aus der vorher 
besprochenen Stufe die einem plötz-
lich selbst das Leben mit ihren billigen 
Preisen schwer machen. Was also 
tun? Billigangebote an die Kunden 
machen? Damit lügt man sich nur 
selbst in die Tasche, wer so arbeitet 
hat zwar wahrscheinlich viele Auf-
träge und gut zu tun, schlussendlich 
aber trotzdem nichts wofür sich der 
ganze Stress lohnt.

Preise machen und hoffen? Das ist 
die freie Marktwirtschaft. Anders wird 
es sowieso nicht gehen. Denn jetzt 
kommt noch erschwerend ein viel 
bedeutenderer Faktor zu der Sache 
dazu: die Kundengewinnung. Kunden 
sind ja auch so ein eigenwilliges Völk-
chen - es interessiert erstmal nämlich 
keinen das es mich jetzt gibt! Klar, 
woher sollen sie denn auch wissen 
was ich tue und wo ich bin. Und schon 
wieder kommt ein recht teuerer Faktor 
in unsere Kalkulation: die Werbung!

Und schon könnten wir wieder einen 
eigenen Beitrag schreiben - Kauf-

männisches Denken und aktives Mar-
keting für Airbrushkünstler. Denn wie 
sieht allgemein das Marketing aus? In 
Ermangelung größerer Reserven für 
Werbung wird erstmal eine Web-Sei-
te hochgezogen. Weil ein Profi   auch 
hier Geld kostet macht man das auch 
erstmal selbst - und hat eigentlich 
schon wieder Zeit und demzufolge 
Geld zum Fenster rausgeschmissen. 
Die schlimmste Werbung, um nichts 
anderes handelt es sich in diesem 
Fall mit der Internet-Darstellung, ist 
nämlich falsch aufgebaute Werbung. 
Und davon gibt es beileibe genauso-
viel wie nichtssagend aufgebaute Zei-
tungsinserate. Schlimmer noch - wer 
eine Web-Darstellung mies aufbaut 
muss sich beim subjektiv denkenden 
Interessenten in seiner Leistung an 
seiner Web-Site messen lassen, was 
vielleicht in keiner Relation zu den 
Werken ist, aber einfach im täglichen 
Leben andauernd passiert. Also kann 
ein Interessent schneller wieder weg 
sein wie er den Weg auf eure Seiten 
gefunden hat, es gibt ja genug ande-
re.
Gleiches gilt übrigens für die oben 
angesprochenen Zeitungs- oder 
Zeitschriften-Inserate. Eine falsche 
Gestaltung kostet hier nur bares 
Geld, fi ndet aber nicht das Auge des 
Betrachters. 

Also sollten auf alle Fälle erstmal 
Gewinne erzielt werden die eine pro-
fesionelle Gestaltung von Web-Seiten 
und Print-Anzeigen gestatten. Investi-
tionen sind halt überall notwendig, so 
auch hier.

Desweiteren müssen Ausstellungen, 
Messen oder auch lokale Events 
besucht werden - nichts steigert den 
Bekanntheitsgrad mehr als persönli-
che Präsenz. Aber auch das kostet 
Geld. Ein kleiner Teufelskreis also der 
gemeistert werden will.

An dieser Stelle möchte ich auch 
mit meiner Betrachtung enden, da 
man hier Bücher schreiben könnte. 
Ich wollte euch hiermit einfach mal 
ein paar Gedankenanstöße geben. 
Eine Umsetzung der selben bleibt am 
Schluß ja doch immer jedem selbst 
überlassen - eine Sache die euch 
keiner abnehmen kann, da sie auch 
immer das persönliche Risiko jedes 
Einzelnen darstellt.

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