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Zentrale Oberstufenprüfung ZOP 

des Goethe-Instituts 

 

Beispiele ausgewählter Aufgaben zum schriftlichen Teil 

 der ZOP-Prüfung 

 

Zeit: 90 Minuten 

 
 

Diese Aufgaben sollen Ihnen aufzeigen, was im schriftlichen Teil der ZOP-Prüfung 

 ungefähr verlangt wird. Es handelt sich jedoch nicht um einen eigentlichen 

 Selbsteinstufungstest. 

 
 
 

Weiterbildung im Wandel 

 
 
Vor nicht allzu langer Zeit unterschied man die Menschen eines Landes ganz einfach in "arbei-
tende Bevölkerung" und "Gebildete". Die einen wurden belehrt, von Lehrern und 
Handwerksmeistern, und sobald sie "ausgelernt" hatten, übten sie ihren Beruf ein Leben lang aus. 
Die anderen sollten und durften sich bilden, was ihnen Führungspositionen, Entscheidungsgewalt, 
entsprechendes Ansehen und selbstverständlich die höchsten Einkommen garantierte. 

 
So einfach funktioniert die Welt nicht mehr. Die globale Konkurrenz ist für Arbeitnehmer und 
Unternehmer gleichermassen Herausforderung, Gefahr und Chance. Eine mehr oder weniger 
angriffslustige Qualitätssuche ist ausgebrochen – nicht nur hinsichtlich der Eigenprodukte: 
Sämtliche  Schritte der Produktion werden nach neuen Standards beurteilt. Technik, soziale 
Ansprüche, Rücksicht auf Umwelt und künftige Generationen und ein neues Selbstbewusstsein 

10 

der Arbeitenden lassen es als unabweisbare Notwendigkeit erscheinen, was vereinzelt schon seit 
Jahrzehnten gesehen und gefordert wurde: 

Zugang zur Bildung für alle statt veralteter Bildungsprivilegien 

Ausbildung nicht nur im Jugendalter 

Bildung als persönlicher Reichtum, als Grundlage des eigenen Marktwerts sowie als 

15 

Voraussetzung für betriebliche Wettbewerbsfähigkeit und den internationalen Erfolg ganzer 
Volks-wirtschaften. 

 
Mittlerweile wurde auf europäischer Ebene der Begriff "Human-Ressourcen" üblich – qualifizierte 
Männer und Frauen gelten nun als in Betracht zu ziehende ökonomische Grösse neben der 
technischen und finanziellen Ausstattung einer Firma. In immer mehr Führungsetagen grosser und 

20 

mittelständischer Betriebe wird erkannt, dass die Belegschaft nicht nur eine Masse ist, die je nach 
Wirtschaftslage vergrössert oder verringert werden kann. Vielmehr sieht man in den Arbeinehmern 
Menschen, die, wenn sie zielstrebig qualifiziert und "gepflegt" werden, zu einem beachtlichen Teil 
den Erfolg des Unternehmens garantieren. Betriebliche, auf konkrete Arbeitsplätze bezogene 
Weiterbildung gehört nun zu den notwendigen Investitionen. 

25 

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In noch grösseren Zusammenhängen gedacht: (Weiter-)Bildung ist für Länder wie Deutschland 
eines der wirkungsvollsten Instrumente gegen drohende Langzeit- und Massenarbeitslosigkeit. Mit 
wachsender Produktivität und aufgrund technischer Entwicklungen wie der Computerisierung ver-
schwinden zusehends Arbeitsplätze der traditionellen Art auf Nimmerwiedersehen. Nicht nur die 
von Un- und Angelernten, sondern auch die von hochspezialisierten Fachkräften. Plakativ lässt 

30 

sich die Entwicklung mit Ausdrücken wie "Krise der Arbeitsgesellschaft", "Dritte industrielle 
Revolution", "Strukturwandel" ausdrücken. Die richtige Reaktion darauf heisst: 
Anpassungsfortbildung. Das bedeutet: ständige Weiterbildung im Verlauf der Arbeit. Und die geht 
weit über das rein Fach-liche hinaus.   
 
Ein erfolgreicher Strukturwandel lässt sich nicht "von oben" verordnen. Im Idealfall können dazu 

35 

alle schon vorhandenen Fähigkeiten und Ideen der Betriebsangehörigen beitragen. Ein striktes 
Denken in verschiedensten Befehlsebenen ist fehl am Platz. Verantwortungen müssen neu verteilt 
werden, damit alle mehr Verantwortung tragen. Dafür müssen die einzelnen Entscheidendes ler-
nen: zum Beispiel in Gruppen die Schritte zum Ziel vorzubereiten, den Zeitrahmen, die 
Vernetzungen und Konfliktpunkte zu bedenken und für die Konsequenzen einzustehen. Auch 

40 

Chefs müssen ihre neue Rolle lernen, nämlich eine Gruppe zu leiten, anzuregen, zu fördern. 
 
Arbeit in Deutschland wird künftig noch weniger auf der Produktion von Massengütern beruhen, 
dazu ist die weltweite Konkurrenz zu billig. Hier wird es zunehmend um Produkte höchster Qualität 
und um Dienstleistung gehen, um die Entwicklung von Hochtechnologien, um Kontrolle, Beratung, 
Vermittlerfunktionen. Unerlässlich sind dabei bewegliches und kreatives Denken, Offenheit für 

45 

Diskussionen, die Bereitschaft, sich auf immer wieder Neues einzulassen, Wille und Fähigkeiten 
zur Mitgestaltung und zur Selbstorganisation im Team. Das Fördern derartiger 
Mitarbeiterfähigkeiten gilt heute als Schlüssel zum Erfolg. Voraussetzung für diesen Erfolg ist, dass 
auch Gruppengespräche, das gemeinsame Nachdenken über Probleme vielerlei Art, vielleicht 
vergebliche Lösungsversuche und die phantasievolle Entwicklung von Visionen als Arbeit 

50 

anerkannt und nicht als "blödes Gerede" unterbunden werden. Nur wenn so ein selbsttragender 
Prozess einsetzt, ist möglicherweise der geforderte schwierige Sprung zu schaffen von 
fachbezogener und überfachlicher Weiterbildung für Einzelpersonen zum "lernenden Betrieb", der 
sich an gemeinsam erarbei-teten Unternehmenszielen orientiert. 
 
Leider entspricht die gesetzgeberische und finanzielle Unterstützung von Seiten der Politik in 

55 

keinster Weise diesen Einsichten. So ist es kein Wunder, dass von vielen jungen Leuten und ihren 
Eltern nach wie vor im Universitätsstudium die einzig wahre Chance gesehen wird und Betriebe 
um Nachwuchs bangen. Die seit Generationen von Schönrednern beschworene Gleichwertigkeit 
be-ruflicher und akademischer Bildung bleibt ein Trugbild. Berufliche Fortbildung wird längst noch 
nicht wie die Universitätsbildung gefördert, vor allem nicht finanziell. So bleibt es den Wirtschafts-

60 

organisationen und privater Initiative überlassen, Modelle betrieblicher Berufskarrieren zu entwi-
ckeln, qualifizierungswillige Unternehmen zu beraten und auch einen Weg zu weisen durch die 
angebotenen Weiterbildungsmassnahmen. Gerade diese Dienstleistung bedarf eines 
anspruchsvollen Qualitätsmassstabs. Auch Weiterbildner müssen sich weiterbilden. 
Bildungskontrolle war bisher aber eher wirtschaftlich als pädagogisch orientiert, hatte also kaum 

65 

den Ablauf oder die Qualitätssicherung im Blick. Viele Unternehmen haben noch Probleme, sich in 
diesen verwirrenden und vielschichtigen Zusammenhängen zurechtzufinden. 
 
Lebenslanges Lernen umfasst deutlich mehr als Qualifizierung für den jeweils aktuellen betrieb-
lichen Bedarf. Menschen mit einer weitgespannten "Allgemein"-Bildung sind in unserer zunehmend 
unübersichtlichen Gesellschaft deshalb erfolgreicher, weil sie Zusammenhänge begreifen und be-

70 

reit sind, sich sozial verantwortlich einzusetzen. Weiterbildung ist also ebenso eine individuelle wie 
eine volkswirtschaftliche Notwendigkeit, um drängende Fragen des nächsten Jahrtausends – das 
heisst unserer nahen Zukunft – mindestens zu erkennen. Es geht um die Entscheidung zwischen 
engstirnigen Egoismen und einer humanen, offenen Gesellschaft – Wohlstand für alle hat 
tatsächlich mehr mit Wissen und Engagement als mit übervollen Einkaufstüten zu tun. 

75 

 
 
Nach: Süddeutsche Zeitung, 26.01.1995 

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Aufgabe 1 

 
Bitte lesen Sie zuerst den Text sorgfältig durch. 
 
I. 

Fragen zum Textinhalt 

 
Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text in ganzen Sätzen: 
 
1.  Welche Vorteile brachte die "Bildung" bis vor einiger Zeit? 

(Geben Sie zwei Beispiele) 

 

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________ 

 
 
2.  Welche Forderungen erweisen sich angesichts der globalen Konkurrenz als richtig und 

notwendig? 
(Machen Sie zwei Angaben) 

 

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________ 

 
 
3.  Warum wird den Arbeitnehmern heute ein solcher Stellenwert beigemessen? 
 

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________ 

 
 
4.  Welche Gründe nennt der Artikel für den Verlust zahlreicher traditioneller Arbeitsplätze? 

(Nennen Sie zwei Gründe) 

 

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________ 

 
 
5.  Welche Fähigkeiten müssen Mitarbeiter erwerben, damit sie mehr Verantwortung übernehmen 

können? 
(Machen Sie zwei Angaben) 

 

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________ 

 
 

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6.  In welchen Bereichen wird es künftig in Deutschland vor allem Arbeitsplätze geben? 

(Führen Sie zwei Beispiele an) 

 

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________ 

 
 
7.  Was versteht man unter einem "lernenden Betrieb"? 
 

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________ 

 
 
8.  Warum wird von vielen die Universitätsausbildung der Berufsausbildung und –fortbildung 

vorgezogen? 

 

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________ 

 
 
9.  Warum ist eine gute "Allgemein"-Bildung nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für die 

ganze Gesellschaft wichtig? 

 

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________ 

 
 
 
II. 

Umformung einzelner Textstellen 

 
a)  Lesen Sie bei jeder Frage den Text und antworten Sie mit den Worten des Textes. Bitte 

lesen Sie immer auch die vorherigen und folgenden Zeilen im Text. 
 
Bsp: Auf welchen Ausdruck, welches Nomen oder Verb im Text bezieht sich "die" (Zeile 29)? 
 
Lösung: Arbeitsplätze (der traditionellen Art) 

 
 
Auf welchen Ausdruck, welches Nomen oder Verb im Text bezieht sich: 
 
1. (Zeile 32) 

"darauf" 

__________________________________________________ 

 
2. (Zeile 33) 

"die" 

 

__________________________________________________ 

 
3. (Zeile 35) 

"dazu"   

__________________________________________________ 

 
4. (Zeile 43) 

"Hier"   

__________________________________________________ 

 

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b)  Bitte ersetzen Sie die unterstrichenen Ausdrücke mit eigenen Worten nach ihrer 

Bedeutung im Text, und nehmen Sie, falls nötig, die sich daraus ergebenden 
Umformungen vor. 
 
Beispiel (Zeile 7/8): Eine mehr oder weniger angriffslustige Qualitätssuche ist ausgebrochen. 
 
Lösung: Eine mehr oder weniger angriffslustige Qualitätssuche hat begonnen/angefangen 

 
 
1. (Zeile 11):   

... lassen es als unabweisbare Notwendigkeit erscheinen... 

 
 

 

 

____________________________________________________________ 

 
2. (Zeile 23/24): 

... die ... zu einem beachtlichen Teil den Erfolg ... garantieren. 

 
 

 

 

____________________________________________________________ 

 
3. (Zeile 30/31): 

Plakativ lässt sich die Entwicklung ... ausdrücken. 

 
 

 

 

____________________________________________________________ 

 
4. (Zeile 35):   

Ein erfolgreicher Strukturwandel lässt sich nicht "von oben" verordnen. 

 
 

 

 

____________________________________________________________ 

 
5. (Zeile 36/37): 

Ein striktes Denken ... ist fehl am Platz. 

 
 

 

 

____________________________________________________________ 

 
6. (Zeile 46):   

... die Bereitschaft, sich auf immer wieder Neues einzulassen, ... 

 
 

 

 

____________________________________________________________ 

 
7. (Zeile 56):   

So ist es kein Wunder ... 

 
 

 

 

____________________________________________________________ 

 
8. (Zeile 63):   

... Dienstleistung bedarf eines ... Qualitätsmassstabs. 

 
 

 

 

____________________________________________________________ 

 
9. (Zeile 71):   

... und bereit sind, sich sozial verantwortlich einzusetzen. 

 
 

 

 

____________________________________________________________ 

 
10. (Zeile 71/72) 

Weiterbildung ist also ebenso eine individuelle wie eine volkswirtschaftliche 
Notwendigkeit... 

 
 

 

 

_____________________________________________________________ 

 
 
 

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III. 

Erklären Sie die folgenden Wörter nach ihrer Bedeutung im Text. 
 
Beispiel (Zeile 5): Ansehen 
 
Lösung: Achtung/Wertschätzung/Respekt/Prestige o.ä. 

 
1. (Zeile 8/9):   

Sämtliche Schritte______________________________________________ 

 
2. (Zeile 21):   

Belegschaft___________________________________________________ 

 
3. (Zeile 29):   

auf Nimmerwiedersehen_________________________________________ 

 
4. (Zeile 51):   

unterbunden___________________________________________________ 

 
5. (Zeile 69):   

weitgespannte "Allgemein" Bildung_________________________________ 

 
6. (Zeile 72):   

drängende Fragen______________________________________________ 

 
 
 

Aufgabe 2 

 
Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen oder Partikel (und wenn nötig den dazugehörigen 
Artikel). 
 
Beispiel: Weiterbildung im Wandel 
 
 
Die alte Aufteilung ___________ früher, als man ____________ einfacher und gebildeter Bevöl-

kerung unterschied, ist ___________ unserer Zeit vorbei. Wir konkurrieren _________ allen 

Ländern _________ der Welt und müssen uns ___________ diese Herausfoderung einstellen. 

________ dieser neuen Einstellung gehört eine ständige Weiterbildung _________ des ganzen 

Arbeitslebens. Man sieht _________ ihr ein Mittel ________ den unternehmerischen Erfolg _____ 

der Zukunft. Blickt man _________ den einzelnen Betrieb hinaus und denkt _________ die 

gesamte Volkswirtschaft, gilt Weiterbildung als Mittel _________ die drohende Arbeitslosigkeit, 

_________ der heute alle Arbeitnehmer betroffen sind. Allerdings sollte man Weiterbildung nicht 

nur _________ dem Gesichtspunkt der Fachausbildung betrachten. _________ fachlichem Wissen 

muss ___________ des Arbeitsalltags auch die soziale Seite gefördert werden. _________ die 

Fähigkeit, Verantwortung __________ ein gemeinsames Ziel zu tragen, muss Wert gelegt werden. 

 
 

Aufgabe 3 

 
Schreiben Sie folgenden Text neu. Ersetzen Sie dabei die unterstrichenen Ausdrücke durch 
die rechts angegebenen. Dadurch verändert sich einiges in der Textkonstruktion – siehe 
untenstehendes Beispiel. 
 
Beispiel: 

Die betriebliche Weiterbildung muss verstärkt gefördert werden. 

 

Betrieb 

 
Lösung: 

Die Weiterbildung im Betrieb muss verstärkt gefördert werden. 

 

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Die "Krise der Arbeitsgesellschaft" ist nur dann erfolgreich   

 

Erfolg 

zu bewältigen, wenn das Arbeitsleben eine neue Form 

 

 

verändern 

erhält. Man muss anstreben, von dem streng geregelten 

 

 

Ziel 

Oben und Unten abzukommen. Ideal wäre, wenn alle 
Betriebsebenen offen miteinander diskutierten. Dazu 

 

 

Diskussion 

gehört auch, dass die Chefs von ihrer Macht ein grosses 
Stück abgeben. Die auf Deutschland zukommende   

 

 

verzichten 

Entwicklung verlangt bewegliches Denken, mit dem es 
möglich ist, Neues zu gestalten. Auch Phantasien und 

 

 

Gestaltung 

Visionen müssen ernstgenommen werden. Nicht für alles   

 

belächeln 

sollte der momentane, kurzfristige Erfolg der Massstab sein. 

 

Messen 

 
______________________________________________________________________________

______________________________________________________________________________

______________________________________________________________________________

______________________________________________________________________________

______________________________________________________________________________

______________________________________________________________________________

______________________________________________________________________________

______________________________________________________________________________

______________________________________________________________________________

______________________________________________________________________________

______________________________________________________________________________

__________________________________________ 

 
 
 

Aufgabe 4 

 
Formen Sie die unterstrichenen Satzteile in Nebensätze um. 
 
Beispiel: 

Vor der "dritten industriellen Revolution" war Weiterbildung kein verbreitetes Thema. 

 
Lösung: 

Bevor die "dritte industrielle Revolution" einsetzte/stattfand, war Weiterbildung kein 
verbreitetes Thema. 

 
 
1.  Weiterbildung ist eine Antwort auf die durch die internationale Konkurrenz herbeigeführten 

Herausforderungen. 

 
Weiterbildung ist eine Antwort auf die Herausforderungen, _______________________________ 

 _____________________________________________________________________________ 

 
 
2.  Es wird auf die Notwendigkeit einer ständigen Weiterbildung aufmerksam gemacht. 
 
Es wird _______________ aufmerksam gemacht, ______________________________________ 

______________________________________________________________________________ 

 

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3.  Auch Chefs müssen zur Bewältigung der neuen Aufgaben ihr Verhalten ändern. 
 
Auch Chefs müssen, ____________________________________________ ihr Verhalten ändern. 
 
 
4.  Trotz fehlender politischer Unterstützung werden Modelle der Weiterbildung entwickelt. 
 
_______________________________________________________________________, werden 

Modelle der Weiterbildung entwickelt. 

 
 
 

Aufgabe 5 

 
Lesetext: Das Büro zu Hause nimmt Gestalt an 
 
Es könnte so schön sein: Der Chef ist fern, der besserwisserische Kollege nervt nicht. Es umgibt 
einen die liebe Familie, der Schreibtisch steht in den eigenen vier Wänden, und man wählt seine 
Arbeitszeiten völlig frei. Tele-Arbeit soll diese Vorstellung wahr werden lassen. Was vor Jahren als 
schlecht bezahlte Heimarbeit begann, gilt heute als die Lösung der Zukunft. 
Nach Ansicht von Experten geht der Trend immer mehr zum Computerarbeitsplatz zu Hause: 
"Bereits 200'000 Menschen machen derzeit in Deutschland Tele-Arbeit", schätzt Hans Lost, Ge-
schäftsführer der Tele-Arbeit GmbH in Düsseldorf. Theoretisch könnten etwa 30 Prozent der Ar-
beitsplätze in häusliche Büros verlagert werden. Besonders geeignet sind Berufe aus den 
Bereichen Textverarbeitung und Informatik. Die technischen Voraussetzungen sind oft schon 
vorhanden: PC, Modem und eine ISDN-Leitung stellen direkten Kontakt zu den Datenbanken der 
Firmen her. 
Vorreiter bei der Einführung von Tele-Arbeit in Deutschland ist der Computerriese IBM. Rund 2'400 
IBM-Mitarbeiter erledigen derzeit ihre Aufgaben ausserhalb des Büros. Bis 1998/99 ist die Aufsto-
ckung auf 4'100 Tele-Arbeitsplätze geplant. 
Nach Ansicht von Lost fehlt dem mobilen Büro aber leider noch die gesellschaftliche Anerkennung: 
"Wenn jemand morgens nicht aus dem Haus geht, denken die Nachbarn, er sei krank oder arbeits-
los", vermutet der Ingenieur. Und schliesslich warnen Soziologen und Psychologen vor einer 
Isolation der zu Hause Beschäftigten. "Tele-Arbeit ist nie nur Heimarbeit", widerspricht dem ein 
IBM-Sprecher. Bei IBM verbringt ein Tele-Arbeiter durchschnittlich nur 60 Prozent seiner Zeit zu 
Hause. Die restlichen 40 Prozent hält er sich nach wie vor im Büro auf. 
 
Nach: Süddeutsche Zeitung, 20.3.1996 
 
 
Aufgaben: 
 
a)  Fassen Sie die Hauptinformationen des Textes mit eigenen Worten kurz zusammen. 
b)  Äussern Sie sich bitte zu einer der folgenden Fragen, bzw. Aufgaben: 
 
 
1.  Wie sieht der Arbeitsmarkt in Ihrem Heimatland aus? Wo üben die meisten Beschäftigten ihre 

Arbeit aus? Gibt es auch schon Tele-Arbeit? Führen Sie auch Beispiele an. 

 
2.  Ist Tele-Arbeit zu Hause Ihrer Meinung nach eine Möglichkeit, die Zahl der Arbeitslosen zu 

verringern? Begründen Sie Ihren Standpunkt. 

 
3.  In dem Artikel wird angeführt, dass bei der Tele-Arbeit von Experten vor einer Isolation der 

Berufstätigen zu Hause gewarnt wird. Wie stehen Sie zu diesem Problem? Begründen Sie 
Ihren Standpunkt. 

 

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4.  Oft wird gesagt, dass der Dienstleistungssektor in Westeuropa der einzige Bereich ist, in dem 

man in Zukunft mehr Arbeitsplätze haben wird. Wie ist die Lage in Ihrem Heimatland? Was 
halten Sie allgemein von der Aussage? Sehen Sie noch andere Arbeitsbereiche, die sich in 
Zukunft positiv entwickeln könnten? Belegen Sie Ihre Aussagen mit Beispielen. 

 
 
 

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LÖSUNGSSCHLÜSSEL 

 
 
 

Aufgabe 1 

 
Anmerkung: 
Die im Lösungsschlüssel skizzierten Lösungen sind mögliche Antworten. Andere sinnvolle 
Lösungsvorschläge sind ebenfalls denkbar. 
 
I. 

Fragen zum Textinhalt: jede richtige Antwort 2 Punkte = total max. 18 Punkte 

 
1.  Gebildete gelangten in Führungspositionen / durften Entscheidungen treffen / wurden geachtet 

/ hatten ein hohes Einkommen / einen hohen Verdienst o.ä. 

 
2.  Es handelt sich um die Forderung nach Bildung für alle / nach einer Ausbildung über das Ju-

gendalter hinaus / nach Bildung als persönlichem Reichtum / als Basis für den persönlichen 
Marktwert / als Voraussetzung für betriebliche Konkurrenzfähigkeit / als Vorausssetzung für 
den (internationalen) Erfolg einer Volkswirtschaft o.ä. 

 
3.  Weil nun qualifizierte Mitarbeiter für eine Firma genauso von wirtschaftlicher/ökonomischer 

Bedeutung sind / eine ökonomische Grösse darstellen wie die Ausstattung/Ausrüstung des 
Betriebs mit Technik und Finanzen/finanziellen Mitteln / weil sie Bestandteil des betrieblichen 
Erfolgs sind / sie den Erfolg wesentlich garantieren o.ä. 

 
4.  Es werden genannt/angeführt die wachsende/zunehmende Produktivität und die technische 

Entwicklung (z.B. Computerisierung) / die Krise der Arbeitsgesellschaft / die "Dritte industrielle 
Revolution" / der Strukturwandel o.ä. 

 
5.  Man muss in Gruppen zusammenarbeiten können/wollen / über den Weg/die Schritte zum Ziel 

nachdenken / Rahmenbedingungen und Konfliktpunkte erkennen / man muss bereit sein, Ver-
antwortung und Konsequenzen zu tragen / kreativ zu denken / offen zu sein für Diskussionen 
und Neues o.ä. 

 
6.  Arbeitsplätze wird es immer mehr im Dienstleistungssektor geben / in den Bereichen, die 

Erzeugnisse/Produkte von höchster/bester Qualität herstellen / die Hochtechnologien 
entwickeln / die sich mit Kontrolle und Beratung beschäftigen / die Vermittlerfunktionen 
ausüben / wahr-nehmen o.ä. 

 
7.  Ein lernender Betrieb ist ein Unternehmen, in dem alle gemeinsam Unternehmensziele 

erarbeiten / in dem die Mitarbeiter bereit sind zur Arbeit im Team/in der Gruppe / in dem alle 
über Probleme und Lösungen nachdenken / in dem die Mitarbeiter auch Phantasie/Visionen 
haben/ entwickeln dürfen, um durch Kreativität zum Erfolg zu gelangen o.ä. 

 
8.  Weil die berufliche Aus- und Fortbildung bisher nicht als gleichwertig zur akademischen 

anerkannt wird/gilt / die Universitätsausbildung wird stärker gefördert o.ä. 

 
9.  Weil ein (allgemein) gebildeter Mensch Zusammenhänge begreift und daher auch bereit ist, 

mehr soziale Verantwortung zu tragen/zu übernehmen / mehr/reicheres Wissen führt zu 
Einsatz / Engagement für die Gemeinschaft / zu einer menschlichen/humanen/offenen 
Gesellschaft o.ä. 

 

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II. 

Umformung einzelner Textstellen 

 
a)  jede richtige Antwort 1.5 Punkte = total max. 6 Punkte 
 
1.  Krise der Arbeitsgesellschaft / Dritte industrielle Revolution / Strukturwandel / Entwicklung 
2.  (ständige) Weiterbildung (im Verlauf der Arbeit) 
3.  (ein) erfolgreicher Strukturwandel 
4.  (Arbeit) in Deutschland 
 
 
b)  jede richtige Antwort 2 Punkte = total max. 20 Punkte 
 
1.  lassen es als unbedingt/absolut/in jeder Hinsicht nötig/notwendig/erforderlich erscheinen o.ä. 
2.  die in erheblichem Masse/in grossem Umfang/nicht unerheblich den Erfolg garantieren o.ä. 
3.  Plakativ kann man/ist die Entwicklung (zu) bezeichnen/beschreiben/umschreiben/dar(zu)stellen 

o.ä. 

4.  Ein erfolgreicher Strukturwandel lässt sich nicht von den Vorgesetzten/den Chefs/dem 

Management/der Führung/der Unternehmensleitung verordnen o.ä. 

5.  Ein striktes Denken ist ungeeignet/passt nicht/ist falsch o.ä. 
6.  Die Bereitschaft, immer wieder Neues zu probieren/auszuprobieren/zu versuchen/zu 

akzeptieren/anzunehmen/zu experimentieren o.ä. 

7.  So ist es nicht erstaunlich/keine Überraschung/ist es verständlich/braucht man sich nicht zu 

wundern o.ä. 

8.  Dienstleistung braucht/erfodert/verlangt einen Qualitätsmassstab/hat einen Qualitätsmassstab 

nötig o.ä. 

9.  ... und bereit sind, soziale Verantwortung zu übernehmen/zu tragen/sich sozial verantwortlich 

zu engagieren o.ä. 

10. Weiterbildung ist also sowohl/nicht nur eine individuelle als auch/sondern auch eine volkswirt-

schaftliche Notwendigkeit / Weiterbildung ist also gleichermassen eine individuelle wie auch 
volkswirtschaftliche Notwendigkeit o.ä. 

 
 
 
III. 

Erklären Sie die folgenden Wörter nach ihrer Bedeutung im Text: jede richtige 
Antwort 1 Punkt = total max. 6 Punkte 

 
1.  alle o.ä. 
2.  (alle) Mitarbeiter einer Firma / Personal o.ä. 
3.  für immer / endgültig o.ä. 
4.  verboten / abgeblockt / verhindert / unterdrückt / nicht erlaubt o.ä. 
5.  umfassende / reiche / breite o.ä. 
6.  dringende / brennende / vorrangige Fragen, die schnell gelöst werden müssen / die rasch einer 

Lösung bedürfen o.ä. 

 
 
 

Aufgabe 2

 

 
Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen oder Partikel (und wenn nötig den dazugehörigen 
Artikel). Jede richtige Antwort 1 Punkt = total max. 20 Punkte 
 
Die alte Aufteilung von früher, als man zwischen einfacher und gebildeter Bevölkerung 
unterschied, ist in unserer Zeit vorbei. Wir konkurrieren mit allen Ländern in/auf der Welt und 
müssen uns auf diese Herausforderung einstellen. Zu dieser neuen Einstellung gehört eine 
ständige Wei-terbildung während des ganzen Arbeitslebens. Man sieht in ihr ein Mittel für den 
unternehmeri-schen Erfolg in der Zukunft. Blickt man über den einzelnen Betrieb hinaus und denkt 
an die gesamte Volkswirtschaft, gilt Weiterbildung als Mittel gegen die drohende Arbeitslosigkeit, 

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von der heute alle Arbeitnehmer betroffen sind. Allerdings sollte man Weiterbildung nicht nur unter 
dem Gesichtspunkt der Fachausbildung betrachten. Neben/ausser fachlichem Wissen muss 
während / (innerhalb) der Arbeitsalltags auch die soziale Seite gefördert werden. Auf die Fähigkeit, 
Verantwortung für ein gemeinsames Ziel zu tragen, muss Wert gelegt werden. 
 
 
 

Aufgabe 3

 

 
Schreiben Sie den folgenden Text neu. Pro richtig gelöster Umformung 2 Punkte = total 
max. 16 Punkte 
 
Die "Krise der Arbeitsgesellschaft" ist nur dann mit Erfolg zu bewältigen, wenn das Arbeitsleben 
seine Form verändert/wenn das Arbeitsleben (die Form des Arbeitslebens) sich verändert/wenn 
man das Arbeitsleben (die Form des Arbeitslebens) verändert. Ziel ist/Es ist das Ziel/Das Ziel 
muss sein/Man muss zum Ziel haben, von dem streng geregelten Oben und Unten abzukommen. 
Ideal wäre es, wenn es eine offene Diskussion aller Betriebsebenen miteinander gäbe/geben 
würde/wenn es eine offene Diskussion aller Betriebsebenen miteinander gäbe/geben würde/wenn 
eine offene Diskussion aller Betriebsebenen miteinander stattfände/stattfinden würde. Dazu gehört 
auch, dass die Chefs auf ein grosses Stück ihrer Macht verzichten. 
Die auf Deutschland zukommende Entwicklung verlangt kreatives Denken, mit dem die Gestaltung 
von Neuem möglich ist. Auch Phantasien und Visionen dürfen nicht belächelt werden. Nicht alles 
sollte am momentanen, kurzfristigen Erfolg gemessen werden/Nicht alles sollte man am 
momentanen, kurzfristigen Erfolg messen. 
 
 
 

Aufgabe 4

 

 
Formen Sie die unterstrichenen Satzteile in Nebensätze um; pro Nebensatz 2 Punkte = total 
max. 8 Punkte 
 
1.  Weiterbildung ist eine Antwort auf die Herausforderungen, die durch die internationale 

Konkurrenz herbeigeführt wurden/werden

 
2.  Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass eine ständige Weiterbildung notwendig ist
 
3.  Auch Chefs müssen, um die neuen Aufgaben zu bewältigen/bewältigen zu können/damit sie 

die neuen Aufgaben bewältigen können, ihr Verhalten ändern. 

 
4.  Obwohl die politische Unterstützung fehlt/unzureichend ist, werden Modelle der Weiterbildung 

entwickelt. 

 
 
 

Aufgabe 5

 

 
Lösungen zu a); pro Information 2 Punkte = total max. 10 Punkte 
 

Viele Menschen/Berufstätige träumen von einer Arbeit / wünschen sich einen Arbeitsplatz 
daheim /zu Hause/in den eigenen vier Wänden o.ä. 

Früher gab es für Heimarbeit nur einen niedrigen Lohn/geringen Verdienst. Heute wird Arbeit 
zu Hause/Heimarbeit/Computerarbeit zu Hause auf dem Arbeitsmarkt für die ideale Lösung der 
Zukunft gehalten / als ideale zukünftige Lösung angesehen o.ä. 

Schon jetzt haben 200'000 Menschen in Deutschland einen Computerarbeitsplatz zu Hause / 
üben 200'000 Menschen hier Tele-Arbeit aus. Rein theoretisch/Im Prinzip könnten 30 Prozent 
aller Arbeitsplätze in Büros zu Hause/in den eigenen vier Wänden eingerichtet werden. Die 

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technischen Voraussetzungen dafür existieren oft schon/sind oft schon gegeben. Das erste 
Unternehmen/die erste Firma mit Tele-Arbeit war in Deutschland der Computer-Grossbetrieb 
IBM o.ä. 

Bis jetzt wird die Arbeit zu Hause/im mobilen Büro leider nicht richtig eingeschätzt/bewertet. 
Jemand, der am Tag/tagsüber zu Hause bleibt, wird für krank oder arbeitslos gehalten. 
Psychologen und Soziologen befürchten die Isolation / warnen vor der Vereinsamung 
derjenigen, die zu Hause/daheim arbeiten o.ä. 

Tele-Arbeit ist eine Mischung aus Heimarbeit und normaler Bürotätigkeit. Ein Tele-Arbeiter 
verbringt im Durchschnitt/normalerweise immer noch 40 Prozent seiner Arbeitszeit im Büro der 
Firma/des Unternehmens und nur 60 Prozent daheim/zu Hause o.ä. 

 
 
 
 
Diese Aufgaben sollen Ihnen aufzeigen, was im schriftlichen Teil der ZOP-Prüfung ungefähr 
verlangt wird. Es handelt sich jedoch nicht um einen eigentlichen Selbsteinstufungstest.