WÄR ICH DER WIND

Mina:

Mit einem Pflock durch sein Herz soll er sterben,

warum fühl ich den Drang ihn zu warnen vor ihnen,

warum schreck ich zurück vor dem Kampf, der so unvermeidbar scheint

Mit jedem Schritt auf dem Weg ins Verderben,

wird mir klar, es ist falsch, doch ich geh immer weiter

denn es scheint so als wär er mit mir in Gedanken wie vereint

Bin wie ein Reh auf der Flucht vor dem Jäger

Schon erschöpft und vielleicht schon bereit mich zu stellen

Warum nicht, wenn das Spiel mit der Angst mir viel spannender erscheint

Bitte hilf mir stark zu bleiben,

gib mir Kraft den Sturm zu überstehen

willst du mich untergehen sehen

wie ein Stein

Nein, ich bin's der dich errettet,

musst dich wappnen vor dem Untergang,

wenn es denn sein muss,

komm, ich lade dich ein

Wär ich der Wind, dann jagte ich davon

So weit es nur ging,

wie lebte ich befreit, für mich allein,

doch du, du fängst mich ein

denn wär ich der Wind,

wärst du mein Herr,

aus allen Teilen dieser Welt käm ich Heim zu dir

Ich schwor ihm ewig Treue,

wollt ihn für immer lieben

und dennoch lass ich es geschehen

wie könnt ich ihn betrügen und unsre Liebe hintergehen

Wär ich der Wind, dann jagte ich davon

So weit es nur ging,

wie lebte ich befreit, für mich allein,

doch du, du fängst mich ein

denn wär ich der Wind,

wärst du mein Herr,

aus allen Teilen dieser Welt käm ich Heim

zu dir